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vom 26.04.2017, aktuelle Version,

FS1 (Fernsehsender)

FS1 – Freies Fernsehen Salzburg
Senderlogo
Allgemeine Informationen
Empfang: Kabel, Live-Streaming, digital
Sitz: Salzburg, Österreich
Sprachen: Deutsch, Englisch
Eigentümer: Community TV Salzburg Nichtkommerzielle BetriebsgesmbH
Auflösung: 720p
Name des SD-Ablegers: HD720
Geschäftsführer: Alf Altendorf, Markus Weisheitinger-Herrmann
Programmchef: Sarah Bailey Zeitlinger (Programm-Koordination)
Sendebeginn: 16. Februar 2012
Rechtsform: Privatrechtlich
Programmtyp: Vollprogramm[1]
Website: fs1.tv
Liste von Fernsehsendern
FS1-Studio im Kunstquartier Salzburg (2012)

FS1 (oder FS1 – Freies Fernsehen Salzburg) ist ein nichtkommerzieller Fernsehsender in Salzburg (Österreich) und neben dem Wiener Community TV Okto und Dorf in Linz der dritte nichtkommerzielle Fernsehveranstalter mit einem 24-Stunden-Vollprogramm in Österreich.[2]

Programm

Die Medienbehörde KommAustria berücksichtigt den Sender im Rahmen des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds (NKRF) in der Medienförderung als Community TV.[3] Grundlage dieser Förderung ist die Einhaltung der Richtlinien des NKRF[4] und die Selbstverpflichtung zur Programmgestaltung im Sinne des Bekenntnisses zur Charta für Community Fernsehen in Österreich des VCFÖ.

Das werbefreie Programm wird unbezahlt von der Bevölkerung Salzburg und den zivilgesellschaftlichen Organisationen vor allem aus den Bereichen Kunst und Kultur, Musikszene, Jugend, Soziales und Bildung produziert, und über die Station koordiniert und gesendet.[5] In der FS1-Academy bildet die Station ihre Produzenten dafür aus.[6]

Der Sender übernimmt das US-amerikanische Magazin Democracy Now.[7]

Organisation

Trägerin und Herausgeberin des Senders ist eine nichtkommerzielle Community TV Salzburg BetriebsgesmbH. Gesellschafter sind ein Verein der Programmschaffenden, das Freie Radio Radiofabrik, das Institut für Medienbildung, der Dachverband Salzburger Kulturstätten und Einzelpersonen.[8]

Durch Beteiligung der Produzenten an der Eigentümerstruktur von FS1 kann der Sender als das erste demokratische Fernsehen Österreichs gelten.

Finanzierung

Der Betrieb finanziert sich durch Zuwendungen der öffentlichen Hand als auch durch selbst erwirtschaftete Einnahmen.[9]

Sendegebiet und Empfang

FS1 ist seit dem 16. Februar 2012 über DVB-C im Kabelnetz der Salzburg AG im Land Salzburg, Schladming und Ausseerland empfangbar.[10] Weiters betreibt der Sender als Simulcast einen Livestream des Programms.

Seit Jänner 2017 wird FS1 im IPTV-Netz von A1 Kabel TV (A1 Telekom Austria) ausgestrahlt.[11]

Partnerschaften

FS1 ist Mitglied im Dachverband Salzburger Kulturstätten, der IG Kultur Österreich, des Verband Community Fernsehen Österreich (VCFÖ), des Community Media Forum Europe (CMFE) und des Community Medien Instituts (COMMIT).[12]

Einzelnachweise

  1. Eine offizielle Typisierung der Aufsichtsbehörde ist nicht verfügbar, die Angabe beruht auf einer Eigenangabe des Senders lt. Impressum, abgerufen am 26. Jänner 2017
  2. Förderungen für den nichtkommerziellen Rundfunk – Drei TV-Veranstalter erhalten in Summe 525.460 Euro. Aussendung RTR, 29. Oktober 2010
  3. Jan Krone, Fachhochschule St. Pölten, Institut für Medienwirtschaft: Community-TV in Österreich – Status Quo und Perspektiven. RTR GmbH, FB Medien, 10. Dezember 012
  4. Richtlinien für den Fonds zur Förderung des Nichtkommerziellen Rundfunks (NKRF), abgerufen am 31. Jänner 2017
  5. Programme von FS1, abgerufen am 20. Oktober 2015
  6. Academy-Kurse von FS1, abgerufen am 20. Oktober 2015
  7. Sendungspage Democracy Now fs1.tv, abgerufen am 21. April 2017
  8. Gesellschafter FS1. In: Einstieg Radiofabrik als eine der HauptgesellschafterInnen von FS1. Abgerufen am 16. Mai 2012
  9. Finanzberichte von FS1, abgerufen am 26. April 2017
  10. Empfang von FS1, abgerufen am 22. Jänner 2017
  11. FS1 in HD auf Salzburg AG und A1.TV, abgerufen am 22. Jänner 2017
  12. Mitglieder – Liste auf der Website des Instituts, abgerufen am 27. Jänner 2017