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vom 10.04.2018, aktuelle Version,

Fragant

Die Fragant ist ein linkes Seitental des Mölltales in der Goldberggruppe in Kärnten. Seine Seitentäler sind die Wurten, die Kleinfragant und die Großfragant.

Das Tal liegt in der Gemeinde Flattach in der Katastralgemeinde Fragant, deren Großteil sie einnimmt. Entwässert wird es durch den Fragantbach. Der Fragantbach hat ein Einzugsgebiet von 69,7 km², das fast vollständig innerhalb des Fraganttales liegt.[1]

Das Fraganttal ist ein typisches Trogtal mit deutlich ausgeformtem Talschluss bei der Vereinigung von Wurten und Kleinfragant. Den Boden nimmt die Ortschaft Innerfragant ein. Nur wenig unterhalb mündet rechts die Großfragant ein. danach verengt sich das Tal, um in einer Kerbe den Höhenunterschied zum Mölltal zu überwinden. Im Boden des Mölltales befindet sich am Ausgang des Fraganttales die Ortschaft Außerfragant.

In der Fragant befindet sich ein wesentlicher Teil der Anlagen der Kraftwerksgruppe Fragant, die jedoch weit über das Tal hinausgreift, bis in das Fleißtal und in die Kreuzeckgruppe.

Ständig bewohnt ist nur die Innerfragant (64 Einwohner). Die Seitentäler werden almwirtschaftlich und touristisch genützt. Historisch spielten die Säumerei und der Bergbau eine Rolle, insbesondere der Kupferbergbau in der Großfragant, der zeitweise in den Händen der Stampfer lag.

Höchster Berg ist das Schareck auf der Tauernhauptkette. Auf seiner Südwestflanke befindet sich mit dem Wurtenkees der einzige Gletscher des Tales. Ein bekanntes Wanderziel ist der Sadnig.

Touristische Erschließung

Duisburger Hütte in der Wurten; Im Hintergrund Weißsee und Hochwurtenspeicher
Fraganter Schutzhaus in der Großfragant

In der Wurten befindet sich das Schigebiet Mölltaler Gletscher.

Schutzhütten

Nachbartäler

Kolm Saigurn Gasteinertal
Zirknitztal
 
Astental
Mallnitzer Tauerntal
Kolmitzen Mölltal

Belege

  1. Flächenverzeichnis der österreichischen Flussgebiete – Draugebiet. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, S. 26-27, archiviert vom Original am 29. April 2014; abgerufen am 19. Mai 2014.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bmlfuw.gv.at

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