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vom 13.06.2017, aktuelle Version,

Gießhübl

Gießhübl
Wappen von Gießhübl
Gießhübl (Österreich)
Gießhübl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mödling
Kfz-Kennzeichen: MD
Fläche: 3,91 km²
Koordinaten: 48° 6′ N, 16° 14′ O
Höhe: 416 m ü. A.
Einwohner: 2.353 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 602 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2372
Vorwahl: 02236
Gemeindekennziffer: 3 17 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 73
2372 Gießhübl
Website: www.giesshuebl.at
Politik
Bürgermeister: Michaela Vogl (Liste ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
8
5
5
3
8  5  5  3 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Gießhübl im Bezirk Mödling
Achau Biedermannsdorf Breitenfurt bei Wien Brunn am Gebirge Gaaden Gießhübl Gumpoldskirchen Guntramsdorf Hennersdorf Hinterbrühl Kaltenleutgeben Laab im Walde Laxenburg Maria Enzersdorf Mödling Münchendorf Perchtoldsdorf Vösendorf Wiener Neudorf Wienerwald Niederösterreich Lage der Gemeinde Gießhübl im Bezirk Mödling (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gießhübl mit Blick über Wien
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gießhübl ist eine Gemeinde mit 2353 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Mödling in Niederösterreich. Sie liegt südlich der österreichischen Bundeshauptstadt Wien am Rande des Naturschutzgebietes Föhrenberge auf 416 m Seehöhe und ist damit zugleich der höchstgelegene Weinort Niederösterreichs.

Geographie

War Gießhübl früher ein rein landwirtschaftlicher Ort, ist er heute hauptsächlich eine Wohngemeinde. Dies wurde auch durch die Lage in unmittelbarer Nähe zu Wien und mit direktem Anschluss an die A 21 (Wiener Außenringautobahn) begünstigt.

Angrenzende Gemeinden

Perchtoldsdorf
Hinterbrühl Brunn am Gebirge Maria Enzersdorf
Hinterbrühl

Geschichte

Der Ort entstand aus einer 1592 gegründeten Siedlung mit bäuerlichen Strukturen.

In der Zeit zwischen 1938 und 1954 gehörte Gießhübl, so wie 96 weitere bis dahin niederösterreichische Gemeinden, zum damals 26 Bezirke umfassenden Groß-Wien und war Bestandteil des 24. Bezirks, Mödling. Erst 1954 wurde Gießhübl wieder eine eigenständige Gemeinde im Land Niederösterreich, was im September 2004 mit einer großen 50-Jahr-Feier gefeiert wurde.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2011 2111
2001 1597
1991 1609
1981 1459
1971 975

Quelle: Statistik Austria, Bevölkerungsentwicklung von Gießhübl

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit
  • röm.-kath. Pfarrkirche: Eine von 1899 bis 1903 errichtete neugotische Basilika mit Heimatstilelementen und einem seitlich vorgestellten Nordturm.

Politik

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Michaela Vogl (L.ÖVP), Vizebürgermeister Martin Klicpera (GRÜNE), Amtsleiterin Silvia Krippl.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 21 Sitzen nach der Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 folgende Mandatsverteilung: Liste ÖVP 8, Bürgerliste Lebenswertes Gießhübl 5, Liste SPÖ 5, Liste GRÜNE 3

Wappen

Blasonierung: „In einem gespaltenen Schild über einem im Schildfuß aufragenden schwarzen Dreiberg, vorne in Blau ein silbernes Kreuz, hinten in Gold eine grüne Fichte mit ebensolchem Stamm“. Es wurde der Gemeinde im Jahr 1977 verliehen.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 91, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 14. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 730. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,02 Prozent.

Gießwände

Die Gießwände bilden ein Übungs- und Trainingsgelände für Felsklettern

Im Westen des Ortes befinden sich hinter der Hans-Nemecek-Hütte (524 m ü.A.) einige Felsabbrüche, die als Klettergarten und als Übungsgelände genützt werden. Sie werden „Gießwände“ genannt und sind in ungefähr 15 Minuten Fußweg von der Endhaltestelle der Autobuslinien aus Wien-Liesing (Bus 256) und Mödling-Bahnhof (Bus 262) erreichbar.

Vereine

  Commons: Gießhübl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Historische Landkarten