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vom 17.01.2017, aktuelle Version,

Gleirschtaler Brandjoch

Gleirschtaler Brandjoch
Das Gleirschtaler Brandjoch von Norden

Das Gleirschtaler Brandjoch von Norden

Höhe 2372 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Nordkette, Karwendel
Dominanz 1,27 km Rumer Spitze
Schartenhöhe 165 m Scharte zur Hafelekarspitze
Koordinaten 47° 19′ 30″ N, 11° 24′ 36″ O
Gleirschtaler Brandjoch (Tirol)
Gleirschtaler Brandjoch

Gestein Kalk
Erstbesteigung vermutlich 1859 durch L.Pfaundler, R.v.Hörmann, H.v.Enzensperg, J.v.Trentinaglia
Normalweg Versicherter Steig (UIAA I)

Das Gleirschtaler Brandjoch ist ein 2372 m ü. A. hoher, doppelgipfliger Berg in der Nordkette im Karwendel nördlich über der Arzler Scharte.

Zustiege

Der Anstieg führt mit Seilversicherungen von der Mandlscharte im Schwierigkeitsgrad UIAA I auf den Südgipfel (2374 m ü. A.). Dort befinden sich das 1960 eingeweihte Melzerknappen-Denkmal sowie etwas unterhalb eine Schutzhütte. Die Mandlscharte ist über den Goetheweg von der Station Hafelekar der Nordkettenbahn oder über die Pfeishütte erreichbar. Der Weiterweg zum Nordgipfel verläuft direkt über den Grat UIAA I (nicht versichert). Vom grasigen Hochsattel Niederbrandjoch unterhalb des Nordgipfels ist ein alternativer Rückweg durch die Schotterreiße zur Mandlscharte möglich (Steigspuren).

Literatur

Walter Klier: Alpenvereinsführer Karwendel alpin. 14. Auflage. Bergverlag Rudolf Rother, München 1996, ISBN 3-7633-1121-1.

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