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vom 02.06.2017, aktuelle Version,

Höflein (Niederösterreich)

Höflein
Wappen von Höflein
Höflein (Niederösterreich) (Österreich)
Höflein (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 22,36 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 16° 47′ O
Höhe: 170 m ü. A.
Einwohner: 1.229 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 2465
Vorwahl: 02162
Gemeindekennziffer: 3 07 12
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Vohburgerstraße 25
2465 Höflein
Website: www.hoeflein.gv.at
Politik
Bürgermeister: Otto Auer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
19
19 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Höflein im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Ebergassing Enzersdorf an der Fischa Enzersdorf an der Fischa Fischamend Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Gramatneusiedl Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Himberg Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Klein-Neusiedl Lanzendorf Leopoldsdorf Mannersdorf am Leithagebirge Maria-Lanzendorf Moosbrunn Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rauchenwarth Rohrau Scharndorf Schwadorf Schwechat Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal Zwölfaxing Lage der Gemeinde Höflein (Niederösterreich) im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Höflein ist eine Gemeinde mit 1229 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geographie

Höflein liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 22,36 km², 14,95 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Höflein besteht aus einer einzigen, gleichnamigen Katastralgemeinde und Ortschaft.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien. Verbürgt ist eine römische Straßenwachtstation, drei Wachtürme und die Villa Rustica von Aubühlen. I

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1149 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1023 Einwohner, 1981 1031 und im Jahr 1971 1037 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Otto Auer (ÖVP), Amtsleiter Johann Singer. Die Mandatsverteilung (19 Sitze) in der Gemeindevertretung ist ÖVP 19

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Archäologische Ausgrabungen

  • Römische Villa aus dem 4. Jahrhundert n. Chr.[1]

Musik

1977 wurde die Musikkapelle Höflein gegründet. 30 Jahre später, unter der musikalischen Leitung von Harald Eisterer und Johann Schießling, beteiligen sich rund 50 aktive Musiker an rund 80 Ausrückungen im Jahr.

Bauwerke

Wehrkirche St. Ulrich
Kellergasse bei Höflein

In der Gedenkschrift von 1841 ist zu lesen, „… die Häuser, welche größtenteils nur aus Lehm oder gebrannten Ziegeln aufgeführet und mit Rohr und Stroh eingedeckt sind. In der jüngsten Zeit aber versehen sich die ziemlich gut bemittelten Einwohner mit dem nötigen Steine aus dem Steinbruche in dem Dorf gleichen Namens in Ungarn, Kaisersteinbruch. Und bei vorkommenden Gebrauche wird nun das meiste aus festen Mauersteinen aufgeführet …“.

Ortsbildgestaltung

  • 1987 Sieger im Wettbewerb „Niederösterreich im Blumenschmuck“
  • 1989 Sieger beim Europapreis im Blumenschmuck, dem „Grand Prix d'Excellence“ im Europa-Wettbewerb „Entente Florale Europe“.

Sonstiges

  • Beim landesweiten Wettbewerb „Vereinsfreundliche Gemeinde“ erreichte die Gemeinde Höflein im Jahre 2007 den Rang „Vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk Bruck/L“. Am 13. September 2007 erfolgte im Niederösterreichischen Landtagssaal die Preisverleihung durch Landeshauptmann Erwin Pröll.

Weinbau

Höflein ist ein alter, traditioneller Weinort inmitten des Arbesthaler Hügellandes. Bereits die Kelten pflegten in dieser Region ihre Weingärten. Die Römer kultivierten ihre Reben entlang des römischen Straßennetzes und der Bernsteinstraße, die Rom mit den Legionslagern und Kastellen am Limes verband. Höflein hatte schon früh eine weinwirtschaftliche Bedeutung.

Im 11. Jahrhundert wurde, urkundlich belegbar, Wein aus Höflein in das neu gegründete Stift Göttweig geliefert. Im Schriftstück „Unterösterreichischen Land Compass“ 1673, von Stephanus Sixey, erhält Höflein das Prädikat „von den besten“.

Höflein ist heute einer der größten Weinbauorte des Weinbaugebietes Carnuntum. Rund 180 Hektar Weinbauflächen werden von 140 Familien bewirtschaftet. 16 Familien betreiben eine Buschenschank.

Im von Weingärten eingesäumten, sonnigen Höflein findet man fünf Kellergassen mit ihren tief in den Hang gebauten Kellern. Ihre gleichmäßige Temperatur von acht bis zehn Grad sorgt für eine ideale Reifung des Weines.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 32, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 99. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 555. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 50,04 %. Arbeitslose gab es am Ort im Jahresdurchschnitt 2003 44.

Höflein um das Jahr 1873 ( Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Persönlichkeiten

  Commons: Höflein (Lower Austria)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Villa Rustica Foto