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vom 02.04.2017, aktuelle Version,

Josef Ratzenböck

Josef Ratzenböck beim Jubiläum der Steyrtalbahn im September 2009.

Josef Ratzenböck (* 15. April 1929 in Neukirchen am Walde) ist Jurist und österreichischer Politiker (ÖVP) im Ruhestand. Von 1977 bis 1995 war er Landeshauptmann von Oberösterreich.

Leben

Josef Ratzenböck besuchte von 1939 bis 1948 das Akademische Gymnasium in Linz. Von 1948 bis 1952 studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Wien mit Promotion zum Dr. iur. 1952. Ab 1953 war er in der Landesparteileitung der ÖVP Oberösterreich tätig, von 1969 bis 1977 Landesparteisekretär. Von 1973 bis 1979 war er Landtagsabgeordneter, von 1973 bis 1977 Landesrat für Finanzen und Kultur, von 1977 bis 1995 Landesparteiobmann der ÖVP und Landeshauptmann von Oberösterreich. Er setzte sich für ein flächendeckendes Musikschulnetz ein, förderte die Landesausstellungen und trat für das Mitspracherecht der Länder in Bundesangelegenheiten ein. In seine Amtszeit fallen die Einführung der begünstigten Rückzahlung von Wohnbaudarlehen (Ratzenböck-Plan), die Ansiedlung von BMW in Steyr sowie die Gründung des Landesmusikschulwerkes.[1]

Ratzenböck war von 1977 bis 1995 Präsident des Landesschulrates für Oberösterreich, er war Aufsichtsratsvorsitzender der OKA und ist Obmann des Seniorenbundes Oberösterreich. Als einer der dienstältesten Landeshauptmänner hatte er ÖVP-intern auch bundespolitischen Einfluss.

Josef Ratzenböck ist mit Anneliese Ratzenböck seit 1954 verheiratet.

Ehrungen

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Roman Sandgruber: Landeshauptmann Josef Ratzenböck In: forum oö geschichte 2005, abgerufen am 27. September 2016.