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vom 04.06.2017, aktuelle Version,

Krumbach (Niederösterreich)

Krumbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Krumbach
Krumbach (Niederösterreich) (Österreich)
Krumbach (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Wiener Neustadt-Land
Kfz-Kennzeichen: WB
Fläche: 43,93 km²
Koordinaten: 47° 31′ N, 16° 12′ O
Höhe: 533 m ü. A.
Einwohner: 2.317 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 53 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 2851, 2852, 2853, 2871
Vorwahl: 02647
Gemeindekennziffer: 3 23 15
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktstraße 17
2851 Krumbach
Website: www.krumbach-noe.at
Politik
Bürgermeister: Josef Freiler (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
16
3
2
16  3  2 
Von 21 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Krumbach im Bezirk Wiener Neustadt-Land
Bad Erlach Bad Fischau-Brunn Bad Schönau Bromberg Ebenfurth Eggendorf Felixdorf Gutenstein Hochneukirchen-Gschaidt Hochwolkersdorf Hohe Wand Hollenthon Katzelsdorf Kirchschlag in der Buckligen Welt Krumbach Lanzenkirchen Lichtenegg Lichtenwörth Markt Piesting Matzendorf-Hölles Miesenbach (Niederösterreich) Muggendorf Pernitz Rohr im Gebirge Schwarzenbach Sollenau Theresienfeld Waidmannsfeld Waldegg Walpersbach Weikersdorf am Steinfelde Wiesmath Winzendorf-Muthmannsdorf Wöllersdorf-Steinabrückl Zillingdorf Wiener Neustadt Niederösterreich Lage der Gemeinde Krumbach (Niederösterreich) im Bezirk Wiener Neustadt-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Krumbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Krumbach ist eine Marktgemeinde mit 2317 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Süden von Niederösterreich in der Buckligen Welt.

Erklärung des Ortsnamens

Ursprünglich Gewässername mit der Bedeutung "in Windungen verlaufender Bach". Urkundlich: 1182 Chrumpach.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Religion

Nach den Daten der Volkszählung 2001 sind 95,0 % der Einwohner römisch-katholisch und 1,2 % evangelisch. 0,3 % sind Muslime, 0,4 % gehören orthodoxen Kirchen an. 2,5 % der Bevölkerung haben kein religiöses Bekenntnis.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
74,49  %
(-5,15 %p)
13,46  %
(+2,39 %p)
12,05  %
(n. k.)
keine
(-9,28 %p)
Sonst.
2010



2015



Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Krumbach und seine nördliche Umgebung um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Bürgermeister seit 1945

Periode Name
1945 Anton Schwarz
1945–1946 Johann Gebhart
1946–1950 Ernst Bauer
1950–1963 Florian Freiler
1963–1979 Ernst Blochberger
1979–1990 Friedrich Gamauf
1990–1995 Otmar Gebhart
1995–2007 Friedrich Trimmel
2007–0000 Josef Freiler

Wappen

Blasonierung: Im roten Schild ein aufsteigender rechtsgewendeter silberner Löwe mit einer Kette um den Hals.

Als Vorlage diente das Wappen der Herren von Krumbach, das in einem Siegel vom Jahre 1291 aufscheint. Als Marktwappen wird dieses Siegelwappen seit 19. Jänner 1957 geführt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Krumbach
Rokoko-Pfarrhof
Erasmuskirche

Bauwerke

Parks

  • Abrahampark
  • Holzerpark

Naturdenkmäler

  • Steinkreis

Sport

  • Freibad
  • 2 Fußballplätze
  • 2 Tennisplätze
  • Volleyballplatz
  • Asphalt- und Eisstockbahnen
  • Natureislaufplätze (Stickelbergersee)
  • Tennishalle (2 Plätze)
  • Solarium
  • umfangreiches Rad- und Wanderwegenetz
  • permanente Mountainbike-Strecken

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mountainbike-Marathon
  • Zeltfeste und Bälle der Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Öffentliche Einrichtungen

  • Katholische Kirche
  • Kloster (Kongregation Schwestern der Armenfürsorge)
  • Pfarr- und Gemeindebücherei
  • Praktischer Arzt
  • Zahnarzt
  • Augenarzt
  • Tierarzt
  • Ortsstelle des Roten Kreuzes
  • Freiwillige Feuerwehren (FF Weißes Kreuz, FF Krumbach)

Bildung

  • Neue Mittelschule (NMS) Krumbach
  • Musikschulverband Bucklige Welt – Süd
  • NÖ Landeskindergarten Krumbach
  • Polytechnische Schule
  • Volksschule Krumbach

Persönlichkeiten

Ehrenbürger
  • Othmar Zaoralek (7. Juli 1870–29. April 1964), Volksschullehrer, Heimatforscher, Maler, Träger des Ehrenringes der Marktgemeinde Krumbach.
  • Friedrich Gamauf (1921–2005), Unternehmer, Ehrenbürger und Ehrenringträger, Goldenes Ehrenzeichen von Niederösterreich und päpstlicher Orden „Bene Merenti
  • Franz Grabenwöger (* 4. Februar 1940 in Furth), langjähriger Sekretär von Kardinal König und von September 1992 bis August 2009 Pfarrer von Krumbach. Danach weiterhin als Altpfarrer in Krumbach. 1984 wurde ihm der päpstliche Ehrentitel „Monsignore“ verliehen. Seit seiner Zeit im Priesterseminar in Wien, ist Pfarrer Grabenwöger Mitglieder der katholischen Studentenverbindung KAV Danubia Wien-Korneuburg im ÖCV. Die Ehrenbürgerschaft wurde ihm anlässlich seines Goldenen Priesterjubiläums am 23. Juni 2013 verliehen.[1]
  • Ernst Brandstätter (* 29. September 1953), Gemeindesekretär.[2]
In Krumbach geboren
  • Franz Blochberger (* 1942), Landesrat im Ruhestand, Ökonomierat
  • Robert Holzbauer (* 1956), Historiker
Personen mit Wirkungsbereich in Krumbach
  • Josef Matthias Hauer (1883–1959), Komponist und Musiktheoretiker, von 1902 bis 1904 Volksschullehrer in Krumbach
  • Rainer Holzbauer (* 1971), Autor und Regisseur, Träger des päpstlichen Ordens „Ritterkreuz des Silvesterorden
  • Alois M. Holzer (* 1976), ORF Wetterredakteur, Unwetterforscher, Forschungsmanager, wohnt und arbeitet in Krumbach

Literatur

  • Moritz Alois Becker: Aus dem Leben eines Edelmannes im XVI. Jahrhundert. In: Verstreute Blätter. Konegen, Wien 1880, S. 172–206 (Digitalisiert, ab Seite 172)
  Commons: Krumbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Informationsbroschüre anlässlich des Goldenen Priesterjubiläums von Pfr Grabenwöger
  2. http://www.krumbach-noe.at/system/web/news.aspx?bezirkonr=0&detailonr=225061840-761&menuonr=218767589