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vom 16.06.2017, aktuelle Version,

Langenegg

Langenegg
Wappen von Langenegg
Langenegg (Österreich)
Langenegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bregenz
Kfz-Kennzeichen: B
Hauptort: Oberlangenegg
Fläche: 10,46 km²
Koordinaten: 47° 28′ N,  54′ O
Höhe: 700 m ü. A.
Einwohner: 1.147 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 110 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6941
Vorwahl: 05513
Gemeindekennziffer: 8 02 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bach 127
6941 Langenegg
Website: www.langenegg.at
Politik
Bürgermeister: Kurt Krottenhammer
Gemeindevertretung: (2015)
(15 Mitglieder)
Mehrheitswahl
Lage der Gemeinde Langenegg im Bezirk Bregenz
Alberschwende Andelsbuch Au Bezau Bildstein Bizau Bregenz Buch Damüls Doren Egg Eichenberg Fußach Gaißau Hard Hittisau Höchst Hörbranz Hohenweiler Kennelbach Krumbach Langen bei Bregenz Langenegg Lauterach Lingenau Lochau Mellau Mittelberg Möggers Reuthe Riefensberg Schnepfau Schoppernau Schröcken Schwarzach Schwarzenberg Sibratsgfäll Sulzberg Warth Wolfurt Vorarlberg Lage der Gemeinde Langenegg im Bezirk Bregenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf das Kirchdorf von Langenegg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Pfarrkirche Mariä Heimsuchung
Kirchdorf von Norden
Typisches Bregenzerwälderhaus in Langenegg

Langenegg ist eine Gemeinde mit 1147 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Geografie

Langenegg liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bregenz südöstlich des Bodensees. 38,6 % der Fläche sind bewaldet. Der Ort ist Mitglied des deutsch-österreichischen Gemeinschaftprojekts Naturpark Nagelfluhkette.

Langenegg gliedert sich in die Katastralgemeinden Oberlangenegg und Unterlangenegg.

Nachbargemeinden

Die Gemeinde Langenegg grenzt an fünf andere Vorarlberger Gemeinden. Diese ebenfalls im Bezirk Bregenz liegenden Gemeinden sind im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, Doren, Krumbach, Hittisau, Lingenau und Alberschwende.

Geschichte

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Langenegg seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich. Am 6. Juli 2010 wurde Langenegg Sieger des Wettbewerbs um den 11. Europäischen Dorferneuerungspreis.

In der Biedermeierzeit soll in Unterlangenegg (Gfäll) eine salinische Eisenquelle als Heilquelle genutzt worden sein, um chronische Ausschläge und Geschwüre zu heilen.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Der Ausländeranteil lag 2002 bei 7,1  %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Skulpturenweg Langenegg

2007 und 2009 haben sich jeweils neun Künstler aus Österreich, Italien, Deutschland und der Schweiz einem Baum der Wahl - noch im Walde stehend, liegend als Stamm oder in Form von Holzspänen gewidmet. Insgesamt 18 Skulpturen sind entstanden und können entlang der Bahntrasse der Wälderbahn wie an einer Perlenschnur aufgereiht besichtigt werden. Eine dazugehörige Beschreibung als Prospekt ist im dortigen Tourismusbüro erhältlich.

Gemeindewappen

Das Gemeindewappen entstand im Jahre 1969 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.

Politik

Die Langenegger Gemeindevertretung besteht aus 15 Mitgliedern. Die Wahl erfolgte bei der letzten Gemeindevertretungswahl 2015 nicht per Parteilisten, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister der Gemeinde ist seit April 2015 Kurt Krottenhammer.

Wirtschaft und Infrastruktur

Am Ort gab es im Jahr 2003 16 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 92 Beschäftigten und vier Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 429. Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle. Der Anteil der landwirtschaftlichen Flächen an der Gesamtfläche liegt bei 54,6 %.

Bildung

Am Ort gibt es eine Schule mit 107 Schülern (Stand November 2006) und einen Kindergarten.

  Commons: Langenegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Christoph Vallaster: Kleines Vorarlberger Heilbäderbuch, S. 141.