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vom 02.12.2017, aktuelle Version,

Liste der Gedenktafeln und Gedenksteine in Wien/Mariahilf

Diese Liste der Gedenktafeln und Gedenksteine in Wien/Mariahilf enthält die Gedenktafeln im öffentlichen Raum des 6. Wiener Gemeindebezirks Mariahilf. Eine Grundlage dieser Liste ist „Wien Kulturgut“, der digitale Kulturstadtplan der Stadt Wien, daneben das Wien Geschichte Wiki und Archivmeldungen der Rathauskorrespondenz.

Andere Denkmäler sowie Kunstwerke im öffentlichen Raum sind unter Liste der Kunstwerke im öffentlichen Raum in Wien/Mariahilf zu finden.

Erinnerungssteine sind in der Liste der Erinnerungssteine in Wien-Mariahilf angeführt.

Gedenktafeln

Foto   Inschrift Name Typ Standort Beschreibung
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Dr. Victor Adler.
Arzt der Notleidenden. Vorkämpfer der
Arbeiterklasse. Begründer der österr.
Sozialdemokratie. Reichsratsab-
geordneter Mitbegründer der Repu-
blik Österreich wohnte in diesem
Hause von November 1905 bis zu
seinem Tode am 11. November 1918.

Dr. Victor Adler – Gedenktafel
ID: 94411
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 54 (ident mit Blümelgasse 1)
Standort
Fritz Cremer, Tafel mit Bronzeporträtrelief (Enthüllung am 24. Juni 1952[1])
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In diesem Hause
starb am 10. Dezember 1889
Ludwig Anzengruber

Ludwig Anzengruber – Gedenktafel
ID: 94707
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Gedenktafel Amerlingstraße 2 / Gumpendorfer Straße 56
Standort
Emanuel Pendl, Steintafel mit Porträtrelief (Enthüllung am 2. Mai 1897[2])
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Der weisen Voraussicht und
erfolgreichen Tatkraft ihres
nimmermüden, längjährigen und
hochverdienten Mitgliedes
Max Bamberger
O. Professor der Anorganischen Chemie
* 7. Okt. 1861 † 28. Okt. 1927
verdankt
die chemisch-technische Fakultät
der technischen Hochschule Wien
Ihre durch Angliederung dieses Institutsgebäudes
ermöglichte zeitgemässe Entwicklung
und bauliche Ausgestaltung

Max Bamberger – Gedenktafel
ObjektID: 9565
Gedenktafel Getreidemarkt 9
Standort
Steintafel
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Cavaliere Luigi Barbasetti
* 21.2.1859 Cividale † 31.3.1948 Verona
1894–1915 Fechtmeister in Wien
gründete
1895 den Union Fecht-Club
1904 Akademie der Fechtkunst
Die Akademie der Fechtkunst Österreichs zum hundertjährigen Bestandsjubiläum 2004

Cavaliere Luigi Barbasetti-Gedenktafel
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Gedenktafel Hofmühlgasse 15
Standort
Emailtafel (Enthüllung am 3. Dezember 2004[3])
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Ludwig van Beethoven
wohnte im Theater an
der Wien
1803 und 1804
Teile seiner Oper, der
dritten Symphonie und
der Kreutzersonate
sind hier entstanden.
Fidelio und andere Werke
erlebten in diesem Haus
ihre Uraufführung

Ludwig van Beethoven – Gedenktafel
ID: 94578
ObjektID: 19846
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Gedenktafel Millöckergasse 1
Standort
Steintafel (um 1960)
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Ludwig van Beethoven
wohnte in diesem Hause
von Oktober 1822
bis zum 17. Mai 1823
Wiener Beethoven-Gesellschaft 1972

Ludwig van Beethoven – Gedenktafel
ObjektID: 10528
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Gedenktafel Laimgrubengasse 22
Standort
Steintafel oberhalb des Hauseingangs (1972)
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RALPH BENATZKY 5.6.1884 – 16.10.1957
Komponist und Textdichter
zahlreiche Wienerlieder
„Ich weiß auf der Wieden“
Chansons
„Ich steh' im Regen“
Bühnenwerke
zwischen
Singspiel, Operette und Musical
„Meine Schwester und ich“ Uraufführungen
am Theater an der Wien:
„Axel an der Himmelstüre“ 1.9.1936
„Majestät privat“ 18.12.1937

Ralph Benatzky – Gedenktafel
ID: 94580
ObjektID: 19846
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Gedenktafel Linke Wienzeile 6
Standort
Steintafel (Enthüllung am 6. Oktober 1997[4])
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In diesem Haus lebte
der Lyriker und Dramatiker
Richard Billinger
von 1923–1933
Er schuf hier die Werke
Das Perchtenspiel, Rosse und Rauhnacht

Richard Billinger – Gedenktafel
ObjektID: 9360
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Gedenktafel Münzwardeingasse 2
Standort
Steintafel
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Marietta Blau (1894–1970)
maturierte 1914 an dieser Schule.
Als Kernphysikerin war sie
bahnbrechend in der Entwicklung
der fotografischen Methode der
Teilchenregistrierung. Mit dieser
Technik gelang die Entdeckung der
„Zertrümmerungssterne“.
Blau musste 1938 Österreich
verlassen.

Marietta Blau – Gedenktafel
ID: 94582
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Gedenktafel Rahlgasse 4
Standort
Metalltafel (Enthüllung am 8. November 2004[5])
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Reinhold Duschka
versteckte die jüdische Chemikerin Dr. Regina Steinig und
ihre elfjährige Tochter Lucia in seiner Werkstätte in der
Mollardgasse 85a. Er gewährte ihnen während des Zweiten
Weltkriegs vier Jahre Schutz vor Verfolgung und Deportation.
Er besorgte für die beiden Versteckten Nahrung und
Kleidung und beschaffte Lehrbücher für Lucia. Er wusste,
dass er sich damit in Todesgefahr brachte.
Reinholf Duschka ist einer von 88 österreichischen
Gerechten unter den Völkern“, ein in Israel eingeführter
Ehrentitel für nichtjüdische Personen, die unter national-
sozialistischer Herrschaft ihr Leben dafür einsetzten,
Juden vor der Ermordung zu retten.
Erinnern für die Zukunft
Bezirksvertretung Mariahilf 2012

Reinhold Duschka-Gedenktafel
ObjektID: 9549
Gedenktafel Mollardgasse 85a
Standort
Emailtafel (Enthüllung am 8. April 2013)
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„Die Summe der in der Welt
vorhandenen Massen und Energien
ist konstant“
Die Stadt Wien
benannte diese Wohnhausanlage
im Gedenken an
Albert Einstein
1879–1955
den Wandler des physikalischen Weltbildes

Albert Einstein-Gedenktafel
ObjektID: 930
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Gedenktafel Mollardgasse 32
Standort
Steintafel im Eingangsflur zum Einsteinhof (1955)
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Hier stand das Geburtshaus
der grossen Tänzerin
Fanny Elssler
geb. 23. VI. 1810
gest. 27. XI. 1884
Gestiftet vom Wiener Bildungswerk
Zweigstelle Mariahilf
2. XII. 1934

Fanny Elssler – Gedenktafel
ID: 94584
Gedenktafel Hofmühlgasse 17
Standort
Steintafel (Enthüllung am 2. Dezember 1934)
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In diesem Hause wohnte
der
Lyriker und Erzähler
Edmund Finke
von 1948 bis 1968 Ihrem Ehrenmitglied
die Josef Weinheber-Gesellschaft

Edmund Finke – Gedenktafel
ID: 94585
Gedenktafel Dürergasse 15
Standort
Steintafel für den Schriftsteller Edmund Finke (1888–1968) (um 1982)
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Emilie Flöge
* 30.8.1974 - † 26.5.1952
Modeschöpferin, war an der Propagierung des „Reformkleides“ – das ohne
Korsett getragen wurden – maßgeblich beteiligt. Sie eröffnet in diesem Haus
1904 ihren Modesalon „Schwestern Flöge“, den sie 1938 zu schließen
gezwungen war. Er war von Gustav Klimt und Kolo Moser gestaltet worden.

Emilie Flöge – Gedenktafel
ID: 94587
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Gedenktafel Mariahilfer Straße 1b
Standort
Emailtafel (Enthüllung am 9. Jänner 2008)
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Geburtshaus
der Zwillingsbrüder
Hans und Leo
Frank
akad. Maler u. Graphiker
geb. 13. Mai 1884

Hans und Leo Frank – Gedenktafel
ID: 94591
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Gedenktafel Hirschengasse 6
Standort
Steintafel für Hans (1884–1948) und Leo Frank (1884–1956) (Enthüllung am 22. Oktober 1979)
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Hans Fraungruber
1863–1933
der bedeutende steirische Volksdichter
wirkte an dieser Stätte als Lehrer 1909–1917
Gewidmet vom Verband
deutscher Landsmannschaften Österreichs. 1935

Hans Fraungruber – Gedenktafel
ID: 94593
ObjektID: 20416
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Gedenktafel Rahlgasse 2 / Gumpendorfer Straße 4
Standort
Metalltafel (1935)
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Marie Geistinger
* 26.7.1836 † 29.9.1903
Schauspielerin, Sängerin und Direktorin
des Theaters an der Wien
Marie Geistinger leitet zwischen 1869 und 1875
zusammen mit Maximilian Steiner
das Theater an der Wien.
Die vielseitige und beliebte Künstlerin
geht als „Königin der Operette“
in die Theatergeschichte Wiens ein.

Marie Geistinger – Gedenktafel
ID: 94596
ObjektID: 19846
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Gedenktafel Millöckergasse 1
Standort
Steintafel (Enthüllung am 21. Juni 2007)
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In diesem Hause
lebte und wirkte
der geniale Bahnbrecher
des modernen
Zitherspieles
Josef Haustein
geboren am 25. August 1849
gestorben am 21. August 1926
Gewidmet vom Wiener Zitherklub
„Josef Haustein“
im Jahre 1932

Josef Haustein – Gedenktafel
ID: 94691
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Gedenktafel Esterhazygasse 18a
Standort
Steintafel (1932)
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Joseph Haydn
In dieser Kirche
wurde der Leichnam
des Unsterblichen
am 11. Juni 1809
eingesegnet Wiener Schubertbund
1932

Joseph Haydn – Gedenktafel
ID: 94692
ObjektID: 19848
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 109 / Kurt Pint-Platz
Standort
Robert Ullmann, Steintafel mit Bronze-Porträtrelief (Enthüllung am 30. März 1932[6])
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Gertrud Herzog-Hauser
* 15.06.1894, Wien
† 09.10.1953, Wien
Altphilologin und Pädagogin
1932 als 1. Österreicherin habilitiert
in klassischer Philologie
Schülerin, Lehrerin und Direktorin am
Mädchengymnasium Rahlgasse
1939–1946 Vertreibung
Nach 1946 war eine Rückkehr als
Schuldirektorin nicht möglich.
Aus antisemitischen Gründen wurde ihr
eine Universitätsprofessur verwehrt.

Gertrud Herzog-Hauser – Gedenktafel
Vulgo: Dr. Gertrud Hauser – Gedenktafel
ID: 94693
ObjektID: 20416
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Gedenktafel Rahlgasse 4
Standort
Metalltafel (Enthüllung am 12. November 2009)
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"DIE RAHLGASSE"
wurde 1892 als erstes
Mädchengymnasium Österreichs
durch den unermüdlichen
Einsatz von
MARIANNE HAINISCH
- Vorkämpferin für die Frauenrechte -
nach 22-jährigem Kampf gegründet.
Von hier aus nahm die höhere
Mädchenbildung in Österreich
ihren Ausgang.
- 1998 -

Marianne Hainisch – Gedenktafel
ID: 94694
ObjektID: 20416
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Gedenktafel Rahlgasse 4
Standort
Metalltafel (1998)
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In
diesem Haus wohnte
von
1954–1975
Arch. Prof.
Clemens Holzmeister

Clemens Holzmeister-Gedenktafel
ObjektID: 8673
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Gedenktafel Esterházygasse 10
Standort
Steintafel
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In diesem Haus lebte
in den Jahren 1919/20 in der Emigration
der ukrainische Historiker
und Staatsmann
Mychajlo Hruschewskyj
Präsident der ukrainischen Volksrepublik

Mychajlo Hruschewskyj – Gedenktafel
ID: 94695
Gedenktafel Köstlergasse 10
Standort
Metalltafel (ca. 1997)
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Kardinal Dr. Franz König
Geboren am 3. August 1905 in Warth bei Rabenstein
Gestorben am 13. März 2004 in Wien
Erzbischof von Wien von 1956 bis 1985
Kardinal König war ein Mann des Gebets
Ein Mann des geduldigen Dialogs ein Brückenbauer
zwischen Kulturen Religionen Weltanschauungen
Seine letzten Lebensjahre verbrachte er bei den
Barmherzigen Schwestern in Gumpendorf im eigenen
Selbstverständnis als fallweiser Aushilfskaplan

Franz Kardinal König – Gedenktafel Gedenktafel Gumpendorfer Straße 109 / Kurt Pint-Platz
Standort
Marmortafel (Enthüllung am 13. März 2015)[7]
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In diesem Haus lebte
und arbeitete der Komponist
Erich Wolfgang Korngold (1897–1957)
in den Jahren 1909–1924. Hier schuf
er sein bekanntestes Werk ›Die tote Stadt‹.
Verein der Freunde • Jüdisches Museum Wien • 2007

Erich Wolfgang Korngold – Gedenktafel
ID: 94696
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Gedenktafel Theobaldgasse 7
Standort
Metalltafel (2007)
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An dieser Stelle stand das Geburtshaus
des Dichters und Publizisten
Ferdinand Kürnberger
1821–1879.
Von Zeit zu Zeit seh' ich die Alte gern.
„Siegelringe“
1959
Bezirksvorstehung Mariahilf
Mariahilfer Heimatmuseum

Ferdinand Kürnberger – Gedenktafel
ID: 94697
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Gedenktafel Kaunitzgasse 35
Standort
Steintafel (1959)
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Lina Loos
* 09.10.1882 - † 6.6.1950
Schauspielerin, Feuilletonistin und Schriftstellerin
Lina Loos verkehrte regelmäßig im Café Casa Piccola, welches in diesem Haus von ihren
Eltern geführt wurde.
Nach einer kurzen Ehe mit dem Architekten Adolf Loos feierte sie als
angesehene Schauspielerin an vielen Wiener Theatern große Erfolge.
„Man muss nur den Mut haben, alles auf die Spitze zu treiben. Wer ausweicht,
weicht sich selbst aus, und wer sich selbst ausweicht, der findet sich nicht.“ (Lina Loos)

Lina Loos – Gedenktafel
ID: 94589
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Gedenktafel Mariahilfer Straße 1b
Standort
Emailtafel (Enthüllung am 9. Jänner 2008)
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Josef Madersperger
Erfinder der Nähmaschine
geb. in Kufstein 6.X.1768 – 3.IX.1850 gest. in Wien

Josef Madersperger – Gedenktafel
ID: 94698
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 130
Standort
Metalltafel mit Porträtrelief
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An dieser Stelle stand
das Haus in welchem der
Klassiker d. Wiener Operette
und Wohltäter der Musiker
Karl Millöcker
am 29. April 1842 geboren wurde.
Errichtet im Juni 1937
v. Karl Millöckerbund, Musikerring,
Ufa-Film Wien,
Klub der alten Wiener
Kapellm. Union

Karl Millöcker – Gedenktafel
Vulgo: Carl Millöcker – Gedenktafel
ID: 94702
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 17
Standort
Steintafel (1937)
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Peter Mitterhofer
Erfinder der Schreibmaschine
20.IX.1822
27.VIII.1893
zu Partschins
in
Tirol

Peter Mitterhofer – Gedenktafel
ID: 94700
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 130
Standort
Mario Petrucci, Metalltafel mit Porträtrelief
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Dem Andenken
des vaterländischen Dichters
Dr. Franz Isidor Proschko,
der am 6. Februar 1891
in diesem Hause gestorben ist.

Franz Isidor Proschko – Gedenktafel
ID: 94701
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Gedenktafel Kopernikusgasse 12
Standort
Steintafel (1911)
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Diese Stiegenanlage
wurde 1870 errichtet
und benannt nach dem
Maler
Carl Rahl
1812  1865
Renoviert
von der Stadt Wien
in den Jahren 1985/86

Carl Rahl – Gedenktafel
ObjektID: 9547
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Gedenktafel Rahlstiege
Standort
Steintafel am Stiegenplateau
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In diesem Hause wurde
Ferdinand Raimund
Volksdichter und Schauspieler
am 1. Juni 1790
geboren
Errichtet 1872

Ferdinand Raimund – Gedenktafel
ObjektID: 9542
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Gedenktafel Mariahilfer Straße 45
Standort
Stadt-Steinmetzmeister Heinrich Zwölfer[8], Marmortafel (Enthüllung am 18. Dezember 1872[9])
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Josef Ressel
Erfinder der Schiffsschraube
geboren in Chrudim 20.VI.1793 – 10.X.1857 in Triest gestorben

Josef Ressel – Gedenktafel
ID: 94699
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Gedenktafel Gumpendorfer Straße 130 / Gfrornergasse 7
Standort
Metalltafel mit Porträtrelief
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In diesem Hause wurde
Ferdinand von Saar
am 30.9.1833 geboren
† 24.7.1906
Bezirksvorstehung Mariahilf
Heimatmuseum Mariahilf

Ferdinand von Saar-Gedenktafel
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Gedenktafel Getreidemarkt 3
Standort
Steintafel
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Friedrich Schlögl
Schriftsteller
wohnte in diesem Hause durch
40 Jahre und starb daselbst im
71. Lebensjahre 1892
Übertragen auf den Neubau i. J. 1928

Friedrich Schlögl – Gedenktafel
ID: 94703
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Gedenktafel Fillgradergasse 4
Standort
Emanuel Pendl, Steintafel mit Porträtrelief und Bronzeblattwerk (1892)
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Wohn- und Sterbehaus der
großen österreichischen
Architekten und Erbauer
des Wiener
Hofoperntheaters
Eduard van der Nüll
geb. 9.1.1812 gest. 3.IV.1868
August Siccard von Siccardsburg
geb. 6.XII.1813 gest. 11.VI.1868
Bezirksvorstehung Mariahilf
Mariahilfer Heimatmuseum 1957

Siccardsburg-und-van der Nüll-Gedenktafel
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Gedenktafel Schadekgasse 4
Standort
Steintafel (1957)
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In diesem Theater lebte und wirkte
Direktor Maximilian Steiner
geb. 27.8.1830 in Ofen (Buda)
gest. 29.5.1880 in Baden/Wien
Er war von 1862 bis 1880 Wegbereiter der goldenen Ära
der Wiener Operette und brachte das österreichische
Volksstück zu einem neuen Höhepunkt
unter zahlreichen Uraufführungen:
5.4.1874: Johann Strauss „Die Fledermaus
5.11.1870 Ludwig Anzengruber „Der Pfarrer von Kirchfeld“
Wiener Städtische
1992

Maximilian Steiner – Gedenktafel
ID: 94704
ObjektID: 19846
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Gedenktafel Millöckergasse 8
Standort
Steintafel (1992)
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An dieser Stelle stand das
Hanswursthaus
genannt nach seinem Besitzer (1725)
Josef Anton Stranitzky
der erste Wiener Hanswurst
Bezirksvorstehung Mariahilf
1958
Mariahilfer Heimatmuseum

Josef Anton Stranitzky-Gedenktafel
ObjektID: 930
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Gedenktafel Mollardgasse 30
Standort
Steintafel (1958)
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An dieser Stelle stand das Haus,
in dem am 20. August 1827
Josef Strauss
(1827–1870)
geboren wurde.
In 17 Jahren schuf er über 280 Tanzkompositionen
und leitete mit seinen Brüdern Johann und Eduard
die Strauss-Kapelle.
Eine Initiative des Wiener Instituts für Strauss-Forschung
gefördert 2007 von der Stadt Wien

Josef Strauss – Gedenktafel
ID: 94706
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Gedenktafel Mariahilferstraße 71a
Standort
Steintafel (2007)

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DIESE HISTORISCHE
TÜRKENKUGEL
WURDE BEI DER
ZWEITEN
TÜRKENBELAGERUNG
WIEN´S
1683
GEGEN DAS AN
DIESER STELLE
BEFINDLICHE HAUS
ABGEFEUERT.
Errichtet durch die Heimat Österreich
Siedlungsgesellschaft m.b.H. 1969

Türkenkugel aus der Zeit der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683. Bei der heute zu sehenden „Türkenkugel“ handelt es sich um eine Nachbildung, da das Original entwendet worden ist.
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Gedenktafel Linke Wienzeile 172 (Ecke Morizgasse 2)
Standort
Steintafel (1969)
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Hier wurde am 13.11.1922
der Schauspieler
Oskar Werner
geboren
gewidmet von
ISSAS Akademie für Kunst-Therapie

Oskar Werner – Gedenktafel
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Gedenktafel Marchettigasse 1a
Standort
Steintafel
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In diesem Hause starb
am 30. Jänner 1907
Dr. Ing. Carl Wurmb
Schöpfer der neuen österreichischen
Alpenbahnen.

Carl Wurmb – Gedenktafel Gedenktafel Lehargasse 3a
Standort
Steintafel
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Im Jahre 1937 hat an dieser Anstalt
der österreichische Computerpionier
Dr. Heinz Zemanek
Konstrukteur des "Mailüfterls",
die Reifeprüfung abgelegt.
Österr. Verband für Elektrotechnik

Heinz Zemanek – Gedenktafel Gedenktafel Marchettigasse 3
Standort
Steintafel (Jänner 1991[10])
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Hier stand bis zum 10. November 1938 eine Synagoge.

Der nach Plänen des Architekten Max Fleischer 1884
für den Tempelverein der Bezirke Mariahilf und Neubau errichtete
Bau wurde in der Pogromnacht 1938 zerstört und der Grund
in der Folge enteignet. Erst 1952 erfolgte die endgültige
Rückstellung an die Israelitische Kultusgemeinde. 1976 wurde
das Grundstück von der Gemeinde Wien erworben.

Die jüdische Bevölkerung des Bezirkes wurde in
der Nazizeit in die Emigration gerieben oder kam in den
Vernichtungslagern um. Viele Nachbarn sahen zu, wenige
zeigten Mitgefühl. Einzelne halfen und versteckten Verfolgte
als „U-Boote“, sie werden jüdischerseits als „Gerechte“ geehrt.
Israelitische Kultusgemeinde Wien
Bezirksvertretung Mariahilf

Synagoge Schmalzhofgasse – Gedenktafel
ID: 94709
Gedenktafel Loquaiplatz 5
Standort
Emailtafel (2010[11])
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An dieser Stelle befanden sich das Gebetshaus des „Israelitischen
Tempel- und Schulvereins“, auch „Stumper-Schul“ genannt, der
„Kranken-Unterstützungs-Frauen-Verein für den 6. und 7. Bezirk“
sowie der jüdische Sozialverein „Chewra Kadisha – Bikur Chaulim“.
Diese Einrichtungen wurden nach dem erzwungen „Anschluss“
Österreichs an NS-Deutschland aufgelöst und das Bethaus
während NS-Pogromnacht 1938 9.
10. November 1938 zerstört.
Bezirksvertretung Mariahilf 2010

Vereinssynagoge Stumpergasse – Gedenktafel Gedenktafel Schmalzhofgasse 23
Standort
Emailtafel (2010[12][13][14])
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Im Haus Loquaiplatz 9 war während der NS-Zeit ein Büro des
"Feldkriegsgerichts der Division 177" untergebracht.
Die hier gefällten Urteile erwiesen sich als Unrecht,
wurden aufgehoben und zu Unrecht Verurteilte rehabilitiert.
Erinnern für die Zukunft    Bezirksvertretung Mariahilf 2013

Verfolgte der NS-Militärjustiz in Wien Gedenktafel Loquaiplatz 9
Standort
Emailtafel (2013[15])

Ehemalige Gedenktafeln

Foto   Inschrift Name Typ Standort Beschreibung
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Hier stand der nach Plänen
von Architekt Max Fleischer
1884 errichtete Tempel.
Er wurde am 10. November 1938
von den Nationalsozialisten
in der Reichskristallnacht zerstört.
Israelitische Kultusgemeinde Wien
Kulturforum Mariahilf

Synagoge Schmalzhofgasse – Gedenktafel
ID: 94708
Gedenktafel Schmalzhofgasse 3
Standort
Steintafel (1984–2010[11])

Einzelnachweise

  1. Feiern heute Dienstag:. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 24. Juni 1952, S. 2.
  2. Ludwig Anzengruber im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  3. Die Akademie der Fechtkunst Österreichs: Die Akademie im Jahr 2004. Abgerufen am 13. März 2017.
  4. Ralph Benatzky im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
  5. Gedenktafel für die Kernphysikerin Marietta Blau. In: Rathauskorrespondenz vom 8. November 2004.
  6. Titelseite. In: Wiener Bilder, 3. April 1932, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wrb
  7. Mariahilf: Enthüllung von Kardinal-König-Gedenktafel am 13. März. In: Rathauskorrespondenz vom 6. März 2015. Abgerufen am 13. März 2017.
  8. Ferdinand Raimundʼs Geburtshaus. In: Illustrirtes Wiener Extrablatt, 19. Dezember 1872, S. 1 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/iwe
  9. Die Enthüllung der Raimund-Gedenktafel. In: Illustrirtes Wiener Extrablatt, 19. Dezember 1872, S. 2 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/iwe
  10. Heinz Zemanek: Liste der Auszeichnungen
  11. 1 2 Julia Schilly: Neue Gedenktafel für zerstörte Synagoge. In: Der Standard. 5. Oktober 2010, abgerufen am 20. März 2017.
  12. Antrag der SPÖ betreffend Gedenktafel für ehemaliges jüdisches Bethaus in der Stumpergasse 42. Der Antrag auf Zuweisung in die Kulturkommission wird einhellig angenommen. In: Protokoll der Sitzung der Bezirksvertretung Mariahilf vom Donnerstag, 3. Dezember 2009. (pdf-Dokument, 42 KB) Abgerufen am 16. März 2017.
  13. Stumperschul Abgerufen am 16. März 2017.
  14. Bob Martens: Die „unsichtbaren“ Synagogen Wiens. In: David, Ausgabe 111 vom Dezember 2016. Abgerufen am 16. März 2017.
  15. Gericht der Division 177, Standort Loquaiplatz. Abgerufen am 21. März 2017.
  Commons: Plaques in Mariahilf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien