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vom 26.01.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschkreutz

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Deutschkreutz enthält die 20 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Deutschkreutz.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Schloss Deutschkreutz
ObjektID: 29997
Deutschkreutz 93
Standort
KG: Deutschkreutz
Hauptartikel: Schloss Deutschkreutz
f1
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ObjektID: 85737
Elisabethplatz
Standort
KG: Deutschkreutz
f1
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ObjektID: 8733

Standort
KG: Deutschkreutz
Der Hausberg drei Kilometer südlich von Deutschkreutz wird „Schlösselberg“ genannt. Er ist eine bewaldete Kuppe, die im Mittelalter eine kleine Burg mit dem Namen Bykug (Bykuk) trug.[2]

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Kath. Pfarrkirche, Zur Kreuzerhöhung
ObjektID: 29995
Hauptstraße 1
Standort
KG: Deutschkreutz
Die Pfarrkirche steht etwas erhöht in der Ortsmitte. Die einschiffige Saalkirche mit gleich breitem Chor und vorgestelltem Westturm ist im Kern barock. Im Jahr 1928 wurden zwei Seitenschiffe angebaut. In den Jahren 1973 und 1974 erfolgte eine weitere umfassende Neu- und Ausgestaltung der Kirche, an der sich der Künstler Anton Lehmden mit insgesamt 35 Arbeiten beteiligt hat.
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ObjektID: 49689
Hauptstraße
Standort
KG: Deutschkreutz
Nördlich der Pfarrkirche, wo bis etwa 1900 der Pranger stand, wurde nach dem Ersten Weltkrieg 1918 das Kriegerdenkmal errichtet und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs um die Namen der dabei Gefallenen erweitert. Die hölzerne Umzäunung wurde durch eine schmiedeeiserne ersetzt. Im Zuge der Umgestaltung der Pfarrkirche 1973/74 wurde ein neues Kriegerdenkmal am Friedhof neben der Aufbahrungshalle errichtet. Am ursprünglichen Platz vor der Kirche wurde als Ersatz für das Kriegerdenkmal der nun denkmalgeschützte Obelisk aufgestellt.

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Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 66720
Hauptstraße
Standort
KG: Deutschkreutz
Die Dreifaltigkeitssäule vor der Pfarrkirche stammt aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die teilweise kannelierte Säule trägt einen Gnadenstuhl.

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Johannes-Nepomuk-Kapelle
ObjektID: 66721
neben Hauptstraße 22
Standort
KG: Deutschkreutz
Recht qualitätvolle, von der politischen Gemeinde[3] 1805 erbaute spätbarocke Architektur, von den Nachbarhäusern räumlich etwas abgesetzt. Gegen die Straße konkav vorschwingende Giebelfront mit kräftigem durchlaufendem Kranzgesims, glattem hohem Dreiecksgiebel, bekrönt von steinernem Vasenaufsatz. Profiliertes Rundbogenportal mit Keilstein und Kämpfergesimsen (Sandstein) samt Schmiedeeisengittertür.[4]
Der längsovale Innenraum ist von einer Flachkuppel bekrönt. An der Ostseite sind drei Figurennischen ausgespart, mit dem hochbarocken unterlebensgroßen Hl. Nepomuk in der Darstellung des Prager Domherrn[3] als mittlere Figur. Die Längsseiten zeigen geknickte Rundbogenfenster.[4]
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 85739
bei Reitschulgasse 17
Standort
KG: Deutschkreutz
Die Immaculatasäule ist mit 1747 bezeichnet.
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ObjektID: 85757
Ecke Rohrbrunngasse/Elisabethgasse
Standort
KG: Deutschkreutz
Der Figurenbildstock stand einst bei der Kirche. Die Statue des Heiligen stammt aus dem 18. Jahrhundert.

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Friedhof israelitisch
ObjektID: 114599
Friedhofgasse
Standort
KG: Deutschkreutz
Der Jüdische Friedhof wurde 1759 angelegt. 1941 wurden unter dem Nationalsozialismus alle Grabsteine entfernt. 40 gerettete Grabsteine wurden zurückgebracht. Am Friedhof ist auch ein Massengrab von circa 265 ungarischen Juden aus dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
Datei hochladen Figurenbildstock, Gruberkreuz
ObjektID: 85740
Weinbergweg
Standort
KG: Deutschkreutz
Das Gruberkreuz ist eine Pietàsäule, lt. Inschrift aus dem Jahre 1671. Die Säule ist mit den Marterwerkzeugen Christi verziert und wird von einer Pietà gekrönt. Die Inschrift lautet: „A(US) DANK HAT DISES CREUTZ AUFGERICHT DER M. AUER GRUEBER HOFFMILNER ALHIE(R) 1671“.
Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 85742
Weinbergweg
Standort
KG: Deutschkreutz
Die Dreifaltigkeitssäule auf dem Weinberg ist mit 1715 bezeichnet. Eine gewundene Weinlaubsäule trägt den Gnadenstuhl.
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Maria
ObjektID: 85759
Deutschkreutzer Bundesstraße (B62)
Standort
KG: Deutschkreutz
Der Figurenbildstock hl. Maria (lokal „Fraunsaln“ genannt) steht an der Straße Richtung Sopron, wo sie 1890 aufgestellt wurde. Die Sockelinschrift lautet: „Errichtet und gewidmet zu Ehren der ‚Hilfe der Christen‘ von Theresia Neuhold, geborne Strobel im Jahre des Herrn 1890.“
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ObjektID: 85765
Friedhofgasse
Standort
KG: Deutschkreutz
Datei hochladen Römische Villa Rustica
ObjektID: 130521

seit 2016


Standort
KG: Deutschkreutz
Datei hochladen Figurenbildstock hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 85755
gegenüber Girmerstraße 3
Standort
KG: Girm
Der Figurenbildstock ist mit 1747 bezeichnet und wurde erst im Jahr 1972 an seinen heutigen Standort versetzt.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 85752
vor Girmerstraße 63
Standort
KG: Girm
Der Figurenbildstock der Maria Immaculata ist mit 1760 bezeichnet.
Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Elisabeth
ObjektID: 49769
Kirchengasse
Standort
KG: Girm
Die einschiffige Filialkirche mit vorgestelltem Westturm wurde um 1800 erbaut. Das Bild der heiligen Elisabeth an der Apsiswand stammt aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Datei hochladen Zeller Kreuz, Christus in der Rast
ObjektID: 85766

Standort
KG: Girm
Das Zeller Kreuz stand früher an der Kinokreuzung, dem alten Ortseingang. Die Fußwallfahrer nach Mariazell zogen nach dem Reisesegen in der Kirche hierher. Bei ihrer Rückkehr richteten sich die Wallfahrer vor dieser Bildsäule für ihren Einzug in die Kirche her. Der Bildstock zeigt Christus in der Rast, die Inschrift lautet „DIESES CREITZ HATT MACHEN LASEN ZUR GRESER EHR DER H. RASTUNG CHRISTI DER HERR FRANCZ ROHONSY OBR. KELLERMAISTER IM SCHLOS CREIZ SAMT SEINER FRAUEN MARIA DEN 6. MARTY 1657“. Heute steht das Zeller Kreuz an der B62.
Datei hochladen Figurenbildstock Maria Immaculata
ObjektID: 85753
gegenüber Girmerstraße 85
Standort
KG: Girm
Der Figurenbildstock (auch Mariensäule im Hegl genannt) stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Die Immaculatafigur steht auf der Weltkugel und zertritt der Schlange, dem Teufel, den Kopf, ihr Haupt ist von Sternen umkränzt. Die Haltung ihrer gefalteten Hände ist typisch für eine Immaculata. An der Figur fällt der üppige Faltenwurf des Gewandes auf. Auf dem Sockel finden sich einige Inschriften, aber nicht das Ursprungsdatum, das im 18. Jahrhundert anzusetzen ist. An der Rückseite heißt es: „RENOVIRT UND HIR HERVERSETZT DURCH DIE OPFER UND LIEBE DER EHELEUTE GEORG UND ANNA PÖHM. 1813.“ Der vorherigen Standort ist unbekannt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Judith Schöbel, Petra Schröck, Ulrike Steiner: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Oberpullendorf. Berger, Horn 2005, ISBN 3-85028-402-6.
  • Marktgemeinde Deutschkreutz (Autor): Marterl, Denkmäler und Kapellen. In: deutschkreutz.at, abgerufen am 24. September 2012.
    • auch als Faltprospekt: Adalbert Putz, L. Pogats, K. Gradwohl: Deutschkreutz. Marterl, Denkmäler & Kapellen. Hrsg.: Tourismusverband Deutschkreutz. 2009 (pdf [abgerufen am 17. Dezember 2017]).
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Deutschkreutz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Burgenland – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. Kurt Bors in Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich, Ausgabe 7/1991, S. 59, Universität Wien (pdf-Dokument, 59,6 MB; abgerufen am 27. Februar 2017)
  3. 1 2 Johannes Kapelle. In: Deutschkreutz: Marterl, Denkmäler und Kapellen, unten.
  4. 1 2 Schöbel et al.: Kunstdenkmäler, S. 20.
  5. lt. GIS Burgenland; GstNr. 1319 lt. BDA nicht zutreffend
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.