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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hörsching

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hörsching enthält die 5 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hörsching in Oberösterreich (Bezirk Linz-Land).[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 120079
Fliegerhorst Hörsching
Standort
KG: Neubau
Der Fliegerhorst wurde 1938 unmittelbar nach dem Anschluss Österreichs als Kampffliegerschule erbaut und 1945 von der US Army besetzt. Im August 1955 kamen zuerst die B-Gendarmerie und dann reguläre Einheiten des neuen Bundesheeres in die Kaserne. Ende 1957 begann dann der militärische Flugbetrieb.
Hauptartikel: Fliegerhorst Vogler
Datei hochladen Fundzone Neubau
ObjektID: 129810

seit 2012

Hörschinger Wiesen
Standort
KG: Neubau
Archäologische Untersuchungen vor der Durchführung des Straßenprojektes „B1-Umfahrung Neubau“ brachten Nachweise für eine Besiedelung des Areals in der mittleren und jüngeren Latènezeit. Es fanden sich Spuren von hölzernen Ständerbauten, Grubenhäusern, Öfen und Brunnen, sowie eine Menge von Keramikbruchstücken, Mühlsteinen und weiteren Gegenständen des täglichen Gebrauchs jener Zeit. Hervorzuheben sind die Funde von über einhundert keltischer Münzen und eines bronzenen Amulettanhängers mit Widderköpfen. Dass das Gelände bis in die Spätantike begangen wurde, belegen unter anderem verstreute Funde kaiserzeitlicher Münzen.
[2]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Jakob und Friedhof
ObjektID: 15163
Neubauer Straße 2
Standort
KG: Neubau
Erste Belege für eine einschiffige romanische Kirche gibt es vom Ende des 12. Jahrhunderts. Von diesem Bau sind noch einige Elemente erhalten. Um 1300 und in der Mitte des 15. Jahrhunderts vergrößerte man die Kirche. Während des zweiten Umbaus errichtete man auch den vorerst freistehenden Turm. Nach einem Brand des Ortes Hörsching im Jahre 1771 musste das Gewölbe des Presbyteriums abgetragen und erneuert werden. Der heutige Grundriss und Aufbau entspricht dem des Umbaus von 1867: ein vierschiffiges Langhaus, davon ist der Mittelteil überhöht und zweischiffig. Die beiden Seitenschiffe wurden vermutlich 1464 angebaut. Der Chor hat ein Stichkappentonnengewölbe. Der Turm ist heute in den Baukörper integriert und hat einen Zwiebelhelm von 1807. Der Hochaltar ist spätbarock, die Kanzel neugotisch. An der Südwestseite und am Turm sind zwei von fünf beim Umbau 1867 gefundenen römische Reliefsteine eingemauert. Bei Renovierungsarbeiten (1979 bis 1981) legte man unter anderem gotische Fresken und Renaissancemalereien frei. Am Friedhof stehen die Figuren des hl. Johannes von Nepomuk und der Maria Immaculata aus den ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. [3][4]
Datei hochladen Pfarrhof-Anlage
ObjektID: 15173
Neubauer Straße 2
Standort
KG: Neubau
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ObjektID: 15180
Brucknerplatz 1
Standort
KG: Neubau
Für das Mesnerhaus von Hörsching ist belegt, dass der Komponist Anton Bruckner hier ab 1853 zwei Jahre bei seinem Vetter Johann Baptist Weiß wohnte und seinen ersten Unterricht in Generalbass und Orgelspiel erhielt.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Cultural heritage monuments in Hörsching  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Den Alltag der Kelten ausgraben. Abgerufen am 15. August 2012.
  3. Geschichte der Pfarre Hörsching. Website der Diözese Linz. Abgerufen am 7. März 2012
  4. Erwin Hainisch (bearb. von Kurt Woisetschläger): Dehio Oberösterreich, Dehio-Handbuch, Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich; hg. vom Institut für österreichische Kunstforschung des Bundesdenkmalamtes, 6. Aufl., Wien 1977, Seite 121f
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.