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vom 15.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Jenbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Jenbach enthält die 16 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Jenbach.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
BW Datei hochladen Bildsäule im Hof der Jenbacher Werke
ObjektID: 39470
Achenseestraße 1, 3, 4, 6, 12
Standort
KG: Jenbach
Die Bildsäule mit viereckigem Tabernakel steht im Hof der Jenbacher Werke und stammt aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sie besteht aus Kramsacher Marmor. Über dem hohen, oben abgeschrägten Vierecksockel erhebt sich ein achteckiger Schaft, der mit breiter Hohlkehle in den Aufsatz übergeht. An der Vorderseite Wappenschild und Buchstaben, die Nische mit Eselsrückenbögen, darüber ein geripptes Dach.[2]

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Reitlingerhaus/Museum mit Wehrgang
ObjektID: 64342
Achenseestraße 21
Standort
KG: Jenbach

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Bürgerhaus Zum Schwarzen Adler/Rammingerhaus
ObjektID: 39471
Achenseestraße 34
Standort
KG: Jenbach
Das zweigeschoßige Bürgerhaus weist einen Erker sowie Fassadenmalereien aus dem Jahr 1779 auf.

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Ehem. Hotel Toleranz
ObjektID: 113481
Bahnhofstraße 18
Standort
KG: Jenbach

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Marienbrunnen am ehem. Dorfplatz
ObjektID: 113406
Schalserstraße
Standort
KG: Jenbach
Der Brunnen auf dem ehemaligen Dorfplatz besteht aus einer Marmorschale sowie einer Säule mit einer Marienstatue in Jenbacher Eisenguss aus der Zeit zwischen 1850 und 1870.

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Volksschule
ObjektID: 64343
Südtiroler Platz 1
Standort
KG: Jenbach
Die Volksschule wurde 1927/28 nach Plänen von Clemens Holzmeister erbaut.[3]

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Rathaus/Gemeindeamt
ObjektID: 113402
Südtiroler Platz 2, 3
Standort
KG: Jenbach
Datei hochladen Südtiroler Aussiedler Denkmal
ObjektID: 93873
Südtiroler Platz 2, 3
Standort
KG: Jenbach
Das Denkmal für die Südtiroler Aussiedler wurde 1981 errichtet. Es besteht aus einem unregelmäßig behauenen Natursteinblock in angedeuteter Form der Dolomiten und mehreren Bronzetafeln mit Inschriften, einer szenischen Darstellung und dem Jenbacher Gemeindewappen.[4]

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Kraftwerk Achensee (Maschinenhalle, Montagehalle, Schalthaus)
ObjektID: 29522

seit 2018

Tiwagstraße 18
Standort
KG: Jenbach
Das Achenseekraftwerk wurde als erstes Kraftwerk der 1924 gegründeten TIWAG von 1924 bis 1927 nach Plänen von Siegfried Mazagg errichtet. Die weitläufige Anlage bestehend aus mehreren kubischen Baukörpern, die L-förmig angeordnet und funktionell verbunden sind. Die Hauptgebäude beherbergen die hohe, turmartige Montagehalle, das Schalthaus und das Maschinenhaus. Die zehnachsige Maschinenhalle ist ein langgestreckter Mauerbau mit dreiteiligen Fenstern zwischen massiven Wandpfeilern. An der Ostseite befinden sich die mit Generatorschaltzellen und dreieckig vorkragende Frisch- und Warmluftschächte. Der Zugang an der Südseite ist durch drei gestelzte Rundbögen mit darüber liegender Besuchergalerie betont. Die turmartige Montagehalle weist im Norden eine hochgezogene Dreierfenstergruppe und im Süden ein hohes Zufahrtstor und große Fensterflächen auf. Das östlich anschließende, dreigeschoßige Schalthaus ist durch breite, profilierte Gesimse horizontal gegliedert.[5]
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ObjektID: 64345
Tratzbergstraße 9
Standort
KG: Jenbach
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ObjektID: 39472
bei Tratzbergstraße 22a
Standort
KG: Jenbach
Die Bildsäule mit viereckigem Tabernakel stammt aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche hl. Wolfgang
ObjektID: 64344

Standort
KG: Jenbach
Die Pfarrkirche am westlichen Ortsrand ist ein gotischer Bau aus den Jahren 1488 bis 1500. Der Nordturm erhielt das Glockengeschoß mit dem hohen Spitzhelm im Jahr 1650. An das vierjochige Langhaus schließt ein eingezogener Chor mit Fünfachtelschluss an. Die Altäre und die Figuren im Innenraum stammen aus sehr unterschiedlichen Epochen.

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Hupfaufkapelle/Schwitzerkapelle
ObjektID: 113464

Standort
KG: Jenbach

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Alter Friedhofsbereich, Arkadenfriedhof und Erste Erweiterung
ObjektID: 113399

Standort
KG: Jenbach
Der Friedhof wurde im Zuge des Neubaus der Kirche ab 1508 angelegt. 1892 wurde er erweitert und die Arkaden sowie die Lourdeskapelle errichtet. Die langgestreckte, spitzbogige Arkadenreihe mit gestuften Stützpfeilern und vorgezogenen Flügelbauten weist ein Satteldach und innen ein Kreuzrippengewölbe auf. In der Mitte befindet sich ein risalitartiger Portalbau mit stufengiebelartigem Abschluss. Im Giebel befindet sich ein Mosaik des auferstandenen Christus und die Büste Franz Hubers, des 1892 verstorbenen Direktors der Tiroler Sensen-Union Gesellschaft. Die Gewölbekappen der Arkaden sind mit floralen Deckenmalereien geschmückt, darunter stehen teils aufwändig gestaltete Grabmäler Jenbacher Familien.[6] Die neugotische einjochige Lourdeskapelle am südlichen Flügel der Arkaden weist einen dreiseitigen Chor und eine offene Vorhalle auf. Die Fassaden sind wie die Arkaden mit gestuften Pfeilern und abgetreppten, spitzbogigen Öffnungen gestaltet. Im kreuzrippengewölbten Inneren befindet sich eine vergitterte Lourdesgrotte mit Schnitzfiguren der Lourdesmadonna sowie der knienden hl. Bernadette.[7]

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Zweite Friedhofserweiterung mit Totenkapelle
ObjektID: 113400

Standort
KG: Jenbach
1928 wurde der Friedhof nach Süden erweitert, dabei wurde die Leichenhalle nach Plänen von Clemens Holzmeister errichtet. An den Bau mit doppeltem Walmdach und kleinem Dachreiter schließt im Süden ein dreiseitiger Arkadenbau, an der Ostseite eine offene Vorhalle und an der Nordseite ein Geräteraum an. Die Spitzbogenöffnungen des expressionistischen Baus lehnen sich an die benachbarte neugotische Arkadenreihe an.[8]

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Kriegerdenkmal
ObjektID: 93876

Standort
KG: Jenbach
Das Kriegerdenkmal wurde 1922 von der Firma Josef Linser & Söhne errichtet. Auf einem hohen, rechteckigen Sockel mit breit abgefasten Kanten und einem pyrmaidenartigen Aufbau befindet sich die Bronzeskulptur eines Adlers. Am Sockel sind Tafeln mit den Namen der Gefallenen angebracht.[9]

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Wehranlagen am Kasbach

bis 2010[10]


Standort
KG: Jenbach

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Jenbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 22. Jänner 2018.
  2. Bildsäule im Hof der Jenbacher Werke. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Oktober 2017.
  3. Volksschule. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 2. Januar 2014.
  4. Wiesauer, Schmid-Pittl: Denkmal für die Südtiroler Aussiedler. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. Mai 2018.
  5. Drexel, Schmid-Pittl: Speicherkraftwerk Achensee, Achenseekraftwerk. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  6. Drexel, Schmid-Pittl: Friedhof, Friedhofsarkaden. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  7. Drexel, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Lourdeskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  8. Drexel, Schmid-Pittl: Friedhofskapelle, Leichenhalle, Totenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 25. Januar 2018.
  9. Drexel, Schmid-Pittl: Kriegerdenkmal. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 15. Mai 2018.
  10. Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Mai 2010 (PDF).
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.