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vom 23.05.2018, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neulengbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Neulengbach enthält die 32 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der niederösterreichischen Stadtgemeinde Neulengbach im Bezirk Sankt Pölten-Land.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Friedhof, israelitisch
ObjektID: 73519
Almersbergstraße, Au
Standort
KG: Großweinberg
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ObjektID: 73501
Inprugg
Standort
KG: Inprugg
Der neugotische Bau aus dem Jahre 1906 hat einen Dreiseitschluss und einen Dachreiter mit Giebelspitzhelm. Im Inneren eine Spitztonne mit ornamentaler späthistoristischer Deckenmalerei. Der Schreinaltar mit einem Marienbild ist neugotisch, das barocke Vortragekreuz stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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ObjektID: 73502
Inprugg
Standort
KG: Inprugg
Die Wegkapelle stammt aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Sie hat einen geschweiften Blendgiebel und eine Rundbogenöffnung, innen ein Tonnengewölbe.

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Befestigte Höhensiedlung Buchberg
ObjektID: 130294
Buchberg
Standort
KG: Markersdorf
Funde von Keramikscheiben weisen auf eine Besiedlung des Buchberg-Hochplateaus von der ausgehenden Jungsteinzeit bis zur keltischen Periode hin. Nach Ausgrabungen vermutet man, dass sich hier die größte urzeitliche Wallanlage des Wienerwaldes mit rund 350 bis 400 Meter Länge und etwa 150 Meter Breite befand.[2] Das Areal der Höhensiedlung erstreckt sich über Gebiete der Gemeinden Maria-Anzbach und Neulengbach.

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Kath. Filialkirche hl. Laurentius und Friedhof
ObjektID: 73510
Markersdorf
Standort
KG: Markersdorf
Hauptartikel: Laurenzi-Kirche (Neulengbach)
f1
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ObjektID: 73517
Bahnstraße, Neulengbach 19
Standort
KG: Neulengbach

Anmerkung: Das Pestmarterl wurde im Zuge des Baus der Park&Ride-Anlage auf seinen jetzigen Standort versetzt.


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Haltestellengebäude links und rechts der Bahn
ObjektID: 32994
Bahnstraße, Neulengbach 78
Standort
KG: Neulengbach
Lang gestreckter eingeschoßiger Holzbau, 1882 erbaut, 1981 rekonstruiert.

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Bezirksgericht
ObjektID: 55117
Hauptplatz 2
Standort
KG: Neulengbach
Mächtiger Spätrenaissancebau, um 1620 erbaut, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert. Zweigeschoßiger, vierflügeliger Baukörper, 1951 Aufstockung des Straßentraktes und Erneuerung der Fassade mit Sgraffito. Im Erdgeschoß ehemalige Gefängniszellen; in der Zelle Nr. 2 war 1912 der Maler Egon Schiele inhaftiert.
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ObjektID: 73532
Hauptplatz 11
Standort
KG: Neulengbach
Im Kern spätgotisches Gebäude mit spitzbogigem Steingewändeportal. Fassade vom Ende des 19. Jahrhunderts; nachbarocke Nischenmalerei der Heiligen Dreifaltigkeit aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

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Ehem. Franziskanerkirche und Umfassungsmauer (Allerheiligste Dreifaltigkeit)
ObjektID: 46897
Kirchenplatz 1
Standort
KG: Neulengbach
Die Pfarrkirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit ist ein frühbarocker, nord-süd-orientierter Saalbau aus den Jahren 1623–1627. Lang gestreckter, rund schließender Nordchor; kleiner Turm mit Zwiebelhelm im östlichen Chorwinkel. 1779 Brand, 1995 Restaurierung.
Datei hochladen Alte Volksschule, ehem. Franziskanerkloster, heute Rathaus sowie Pfarrhof
ObjektID: 73530
Kirchenplatz 82
Standort
KG: Neulengbach
Die ursprünglich frühbarocke dreiflügelige Anlage mit integriertem Kreuzgang erfuhr im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zahlreiche Anbauten. Heute ist der zweigeschoßige Vierflügelbau durch einen schmalen Verbindungsgang an die Westseite der Kirche angebunden. Nordflügel seit 1784 Pfarrhof; Südflügel 1787 Schule, später mehrere Zubauten. 1981 Bau des Westflügels (Pfarrheim). 1990/92 Umbau des Schulgebäudes zum Gemeindeamt.
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ObjektID: 32995
Rathausplatz 14
Standort
KG: Neulengbach
Das „Reichelhaus“, ein spätmittelalterlicher Bau mit Grabendach hinter niedriger Blendmauer. Fassade im Erdgeschoß barockisierend erneuert, weites rundbogiges Durchfahrtstor.

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Schloss Neulengbach
ObjektID: 32996
Schloßberggasse 66
Standort
KG: Neulengbach
Ursprünglich Ende des 12. Jahrhunderts durch die Herren von Lengenbach als Höhenburg auf einem freistehenden und rd. 80 m hohem Bergkegel über der Siedlung errichtet. Um 1500 wurde die rund 540 m lange und mit acht Türmen verstärkte äußeren Wehrmauer errichtet. Im 3. Drittel des 16. Jahrhunderts und in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts erfolgte der Ausbau bzw. die Erweiterung der Burg zu einem schmucklosen Spätrenaissanceschloss.

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Friedhofskapelle hl. Barbara
ObjektID: 73527
Wiener Straße 99
Standort
KG: Neulengbach
Späthistoristischer Apsisbau mit Dreiecksgiebel und Dachreiter, flankiert von der Leichenhalle und dem Friedhofswärterhaus.

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Bründl Kapelle
ObjektID: 73516
Weinbergstraße, bei Großweinberg 1
Standort
KG: Neulengbach
Kapellenbildstock mit barocker Gliederung in Rundbogennische, 1754 erbaut.

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Nikolauskapelle
ObjektID: 73518

Standort
KG: Neulengbach
Ehemalige Friedhofskapelle Zum Gekreuzigten Heiland auf dem Areal des einstigen Friedhofs. Kleiner, im Kern gotischer Rechtecksbau aus dem 14. Jahrhundert mit teilweise vermauerten Spitzbogenfenstern.

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Altes Rathaus, heute Musikvereinshaus
ObjektID: 73534
Rathausplatz 54
Standort
KG: Neulengbach
Frei stehender Renaissancebau unter Satteldach mit hohem, ins Achteck übergehenden Eckturmaufsatz, um 1620 erbaut. Bei Restaurierung nach 1950 mit Sgraffito und Stadtwappen erneuert.

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Fries-Kapelle
ObjektID: 73535
Neulengbach
Standort
KG: Neulengbach
Klassizistische Wegkapelle am Fuß des Schlossbergs, um 1820 erbaut. Vertieftes Rundbogenportal mit eingestellten Säulen, Schmiedeeisengitter aus der Bauzeit.

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Mausoleum der Familie Liechtenstein
ObjektID: 93838

Standort
KG: Neulengbach

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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt und Friedhof
ObjektID: 55234
Kirchenstraße 18
Standort
KG: Ollersbach
Spätbarocke Pseudobasilika auf gotischer Grundlage mit Chor des späten 15. Jahrhunderts, 1780–1783 Erweiterung des gotischen Baus um zwei Seitenschiffe. Steht auf einem Hügel am südlichen Ortsrand.

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Schloss Baumgarten
ObjektID: 33082
Schloßstraße 1
Standort
KG: Ollersbach
Hauptartikel: Schloss Baumgarten
f1

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Ruine der Schlossanlage Raipoltenbach
ObjektID: 33293
Raipoltenbach
Standort
KG: Raipoltenbach
Hauptartikel: Ruine Raipoltenbach
f1
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ObjektID: 73500
Raipoltenbach
Standort
KG: Raipoltenbach
Barocker Apsisbau mit gekurvtem Blendgiebel und Dachreiter mit Pyramidenhelm.
Datei hochladen 2 Einsteigtürme (94, 95)
ObjektID: 129653

Standort siehe Beschreibung
KG: St. Christophen
Die beiden Einsteigtürme der II. Wiener Hochquellenwasserleitung im Gemeindegebiet tragen die Nummern 94 (Lage) und 95 (Lage). Der Einsteigturm 95 befindet sich unmittelbar westlich vor dem Grubholzbachaquädukt.

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Grubholzbachaquädukt
ObjektID: 129654

Standort
KG: St. Christophen
Die II. Wiener Hochquellenwasserleitung ist ein Teil der Wiener Wasserversorgung. Die 183 Kilometer lange Leitung wurde nach zehnjähriger Bauzeit am 2. Dezember 1910 eröffnet. Das Aquädukt verbindet die Gemeinden Neulengbach und Neustift-Innermanzing.

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Aquädukt in der Au
ObjektID: 129652

Standort
KG: St. Christophen
Aquädukt der II. Wiener Hochquellenwasserleitung, siehe Grubholzbachaquädukt. Das Aquädukt verbindet die Gemeinden Neulengbach und Stössing.
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ObjektID: 73508
Schulgasse, St. Christophen 6
Standort
KG: St. Christophen
Ehemaliger Sommersitz der St. Pöltner Chorherren. Angeblich von Jakob Prandtauer erbauter, lang gestreckter zweigeschoßiger Barockbau. Durch Zubauten des 19. Jahrhunderts zu einer vierseitigen Anlage geschlossen.

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Figurenbildstock hl. Christophorus
ObjektID: 73505

Standort
KG: St. Christophen
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ObjektID: 73506

Standort
KG: St. Christophen
Im Kern romanisch, durch Erweiterungsbauten des 14. bis 18. Jahrhunderts zu dreischiffiger Pseudobasilika mit Staffelchor und Nordwestturm ausgebaut.
Datei hochladen Kath. Filialkirche Allerheiligste Dreifaltigkeit
ObjektID: 33617
Umseer Straße 12
Standort
KG: Tausendblum
Kleiner, ursprünglich romanischer Saalbau mit Westturm. Nach mehrfachen Zerstörungen wiederhergestellt, 1892 regotisiert. Seit 1982 profaniert und in Privatbesitz.
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ObjektID: 70545

Standort
KG: Unterwolfsbach
Spätbarocker Bau von 1752 mit eingezogenem polygonalem Schluss, Volutengiebel und Dachreiter mit Zwiebelhelm.
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ObjektID: 73504
Wolfersdorf
Standort
KG: Wolfersdorf
Bau von 1932 in gotisierenden Formen, Dachreiter mit Giebelspitzhelm.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Österreichs - Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 1: M–Z. Verlag Berger, Horn 2003 ISBN 3-85028-365-8
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Neulengbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 17. Jänner 2018.
  2. K. Moser: Urgeschichtliche Vergangenheit vom Buchberg. 7. Februar 2006, abgerufen am 30. Mai 2016 (nach Gedenkschrift zur feierlichen Eröffnung der Buchbergwarte am 18.8.1901, Verlag Geissler, Neulengbach sowie H. Windl: Die Urzeit, Heimatbuch Neulengbach).
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.