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vom 21.07.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Roppen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Roppen enthält die 21 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Roppen.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Alte Landstraße B1 mit Wehrsteinen und Brücken
ObjektID: 130488

seit 2014

B 1
Standort
KG: Roppen
Die alte Landstraße hat sich zwischen Roppen und Imst infolge der Verlegung der Tiroler Straße B 171 in einzelnen Abschnitten mit Brückenbauten und Wehrsteinen sehr gut erhalten. Historisch belegt ist der Transport von Erzen und des Haller Salzes ins Engadin und in den Vinschgau. In den Jahren 1719/1720 und 1727/1728 kam es auf nachdrücklichen Wunsch der Oberinntaler Gerichte und des Klosters Stams zu einer teilweisen Neutrassierung und generell zu einer Verbesserung der Strecke von der Telfer Innbrücke bis Brennbichl bei Imst. Die heute erhaltenen Bereiche stammen aus dem 18. Jahrhundert.

Der relevante Abschnitt der alten Landstraße liegt hier im Bereich der Trankhütte. Er hat eine ungebundene Fahrbahn und seitliche bewachsene Bankette mit quaderförmigen Wehrsteinen aus behauenem Natursteinmaterial.[2]

Anmerkung: Die geschützten Abschnitte der alten Landesstraße B 1 erstrecken sich über mehr als 5 km über die Gemeinden Roppen, Karres und Karrösten (Ost nach West) parallel zum Roppener Tunnel.


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Straßenbrücke, Ötztaler Talbrücke
ObjektID: 21278
B 171
Standort
KG: Roppen
Die Brücke wurde als Verbundtragwerk errichtet und verbindet als Teil der Tiroler Straße die beiden Gemeinden Roppen und Haiming über die Ötztaler Ache. Sie ist 177 Meter lang.[3]
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ObjektID: 13710
Breitweg 36
Standort
KG: Roppen
Der quergeteilte Einhof mit rückwärts anschließendem Wirtschaftsgebäude stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Wohngebäude ist ein zweigeschoßiger Mauerbau über Mittelflurgrundriss mit Pfettenstuhldach. An der östlichen Giebelfassade befinden sich Fassadenmalereien mit den hl. Barbara und Katharina mit Sinnsprüchen sowie ein Christusmonogramm über dem Eingang, im Giebelbereich ein Dachbodenfenster mit dem hl. Michael am Fensterladen, gerahmt von einem gemalten Baldachin mit Inschriftenkartusche, an der nördlichen Traufseite eine Darstellung hl. Anna lehrt Maria das Lesen von 1731. Im Inneren haben sich Flure mit Stichkappentonnengewölbe, eine gewölbte Küche, eine getäfelte Stube aus der Zeit um 1900 sowie ein Zimmer mit barocker Deckenmalerei hl. Nikolaus erhalten. Das an der westlichen Giebelseite anschließende Wirtschaftsgebäude ist in Mischbauweise ausgeführt und besteht aus einem gemauerter Stall im Erdgeschoß und einem Obergeschoß in luftig verlegter Rundblockbauweise.[4]
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ObjektID: 27990
Burschl
Standort
KG: Roppen
Auf dem Burschl befand sich vermutlich eine prähistorische Wallburg, wie Funde von Knochen und Tonscherben aus der frühen Bronzezeit bis in die Eisenzeit nahelegen.[5]
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ObjektID: 13706
Lehne
Standort
KG: Roppen
Der kleine, in den Hang gestellte Kapellenbildstock südlich der Innbrücke wurde nach 1856 errichtet und 1976–1979 erneuert. In der vergitterten Rundbogennische befindet sich ein Gemälde mit der Darstellung des hl. Johannes Nepomuk aus der Zeit um 1750.[6]

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Unterwerk Roppen, ehem. Kraftwerk der Arlbergbahn
ObjektID: 13713
Lehne 64
Standort
KG: Roppen
Das von Clemens Holzmeister geplante und 1922 bis 1924 gebaute Umspannwerk der Arlbergbahn fällt mit der für ein Industriebauwerk besonders imposanten Gestaltung auf. Der mehrfach abgesetzte zweigeschoßige Baukörper mit unterschiedlichen Höhen hat einen über die volle Breite reichenden rechteckigen Turmaufbau.[7]

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Kath. Pfarrkirche hl. Leonard in Mairhof und Friedhof
ObjektID: 13699
Mairhof
Standort
KG: Roppen
Die heutige Kirche wurde 1853/1854 nach Plänen von Josef Rokita anstelle eines Anfang des 14. Jahrhunderts urkundlich erwähnten und 1775 vergrößerten Vorgängerbaus neu errichtet. Das Langhaus ist durch Pilaster mit Blendarkadenfeldern, der Chor durch Lisenen gegliedert. An der Westfassade mit Mittelrisalit und Dreiecksgiebel befindet sich ein von Emanuel Raffeiner entworfenes Mosaik mit Darstellung der Madonna und der hll. Isidor, Leonhard und Notburga. Das Innere ist ein großer, tonnengewölbter Saal, der durch gemalte Gurten über kräftigen Pilastern gegliedert ist. Der eingezogene Chor, weist eine einjochige Tonne und eine Rundapsis auf. Die Gewölbe sind mit Malereien von 1909/1910 geschmückt, die von Emanuel Raffeiner geschaffen wurden und im Chor das Lamm Gottes, im Langhaus Marienkrönung, Heiligendarstellungen sowie alttestamentarische Gestalten zeigen.[8]
BW Datei hochladen Fresko von Josef Jais
ObjektID: 113563
Mairhof 98
Standort
KG: Roppen
Das Rokokofresko Maria im Baum von Josef Jais aus dem Jahre 1740 befand sich am Hof Löckpuit 120. Dieser wurde 2000 abgerissen und das Fresko an eine Wand im Foyer des neuen Kulturzentrums übertragen.[9]

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Widum
ObjektID: 13701
Oberängern 126
Standort
KG: Roppen
Der zweigeschoßige Mauerbau mit Mittelflurgrundriss und Satteldach wurde vermutlich im 18. Jahrhundert errichtet, 2014 wurde das Dachgeschoß ausgebaut. Die Eingangsfassade weist eine überdachte Rechtecktür auf und ist mit Putzfaschenrahmungen an Fenstern und Mauerkanten sowie einer Wandmalerei des hl. Leonhard von Josef Trostberger jun. von 2014 geschmückt.[10]

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Kapelle hl. Nikolaus (Burschl-Kapelle)
ObjektID: 13715
Roppen
Standort
KG: Roppen
Die Kapelle ist ein einfacher Bau von 1962. Das inzwischen durch eine gleichartige Malerei ersetzte Keramikmosaik des hl. Christophorus am Turm wurde 1962 von Elmar Kopp geschaffen. Die Glasfenster wurden von Norbert Strolz entworfen.[11]
Datei hochladen Straßenbrücke, Roppener Innbrücke
ObjektID: 21277

Standort
KG: Roppen
Die Brücke der Tiroler Straße über den Inn wurde 1937 errichtet. Die Bogenbrücke aus Stahlbeton hat eine Spannweite von 68 m und eine Höhe von 26 m.[12]
Datei hochladen Kapelle hl. Antonius Eremit in Hohenegg
ObjektID: 13702

Standort
KG: Roppen
Die in den Hang gestellte, gemauerte, zweijochige Kapelle mit dreiseitigem Chor, steilem Satteldach und offenem, hölzernem Dachreiter mit geschwungenem Pyramidenhelm wurde 1704 erbaut. An der Giebelseite befindet sich ein Rundbogenportal, darüber im Giebelfeld ein Wandbild Mariahilf, rechts vom Eingang ein großes, hölzernes Kreuz. Der Innenraum weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen auf.[13]
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ObjektID: 13703

Standort
KG: Roppen
Die Kapelle steht östlich der Kirche, gegenüber dem Haus Nr. 120. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und weist einen polygonalen Chor, Flachdecke und Pilaster auf.
Datei hochladen Brunnen in Löckpuit
ObjektID: 13704

Standort
KG: Roppen
Der Brunnen besteht aus einem längsrechteckigen Steintrog aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit schmiedeeiserner Kannenauflage und einem rechtwinklig anschließenden hölzernen Trog von 1978. Das Überlaufrohr zwischen beiden Trögen weist die Form eines Drachenkopfes auf. Auf der freistehenden, achteckigen, hölzernen Brunnensäule steht eine barocke Schnitzfigur des hl. Josef unter einem Blechdach.[14]

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Kriegerdenkmal in Mairhof
ObjektID: 13705

Standort
KG: Roppen
Das Kriegerdenkmal steht vor der Pfarrkirche und weist ein Fresko von Wilhelm Nicolaus Prachensky von 1953 auf.
Datei hochladen Kapelle hl. Antonius in Roppen
ObjektID: 13709

Standort
KG: Roppen
Der in den Hang gestellte, gemauerter Kapellenbildstock nördlich der Innbrücke wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet. In der vergitterten Kleeblattbogennische befindet sich ein Gemälde mit der Darstellung des hl. Antonius von Padua vor Maria mit dem Kind vom Anfang des 19. Jahrhunderts.[16]

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Kapelle hl. Antonius in Ötzbruck
ObjektID: 13711

Standort
KG: Roppen
Die in den Hang gestellte, gemauerte, zweijochige Kapelle mit dreiseitigem Chor, steilem Satteldach und offenem, hölzernem Dachreiter mit Pyramidenhelm wurde vermutlich Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. An der Giebelseite befindet sich ein Rundbogenportal, darüber im Giebelfeld eine Rundbogennische mit einer Statue des hl. Antonius, rechts vom Eingang ein großes, hölzernes Kreuz von 1864. Der Innenraum weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen auf.[17]
Datei hochladen Kapelle hl. Markus in Waldele
ObjektID: 13712

Standort
KG: Roppen
Die ursprüngliche barocke Kapelle von 1760 wurde nach einem Einsturz bei Sanierungsarbeiten 1980–1985 nach altem Vorbild neu aufgebaut. Die gemauerte, dreijochige Kapelle weist einen dreiseitigen Chor, ein steiles Satteldach und einen offenen, hölzernen Dachreiter mit schindelgedecktem Pyramidenhelm auf. Die Giebelfassade ist mit einem Rundbogenportal, einem Lünettenfenster mit flankierenden Rundbogenfenstern, einer Öffnung in Form eines Patriarchenkreuzes und einem großen Holkreuz gestaltet. Der Innenraum weist ein Tonnengewölbe mit Stichkappen auf.[18]

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Lourdeskapelle/Friedhofskapelle in Mairhof und Friedhof
ObjektID: 13700

Standort
KG: Roppen
Die Kapelle wurde 1899 erbaut. Der Entwurf der Mosaike wird Emanuel Raffeiner zugeschrieben, die Ausführung um 1909 Josef Pfefferle dem Älteren. Die Fenster wurden von der Tiroler Glasmalerei und Mosaik Anstalt hergestellt.[19]

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Wegkapelle
ObjektID: 13716

Standort
KG: Roppen
Der in den Hang gestellte, gemauerte Kapellenbildstock mit Satteldach wurde um 1985 anstelle eines auf der gegenüberliegenden Straßenseite gelegenen Vorgängerbaus errichtet. In der vergitterten Segmentbogennische befinden sich drei Holztafeln mit Darstellungen der Kreuzigung Christi, des hl. Antonius von Padua und des hl. Leonhard aus der Mitte des 19. Jahrhunderts.[20]
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ObjektID: 13717

Standort
KG: Roppen
Die hölzerne Sprengwerkbrücke über den Inn wurde 1937–1939 errichtet. Sie weist aus behauenen Findlingssteinen gemauerte Brückenköpfe und einen hölzernen Pfeiler mit Wellenteiler auf. Die Holzkonstruktion ist mit senkrechten Schalungsbrettern verkleidet.[22]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Roppen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 8. Juni 2017.
  2. Wiesauer: Straßenstück mit Wehrsteinen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. April 2015.
  3. Statistisches Handbuch Bundesland Tirol 2009, Seite 24
  4. Schumacher, Schmid-Pittl: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 19. Juli 2017.
  5. M. Therese Heiß: Aus der Besiedlungsgeschichte unseres Dorfes (I). In: Hou! Ortszeitung Roppen, 26. Ausgabe, Winter 2007, S. 16 (PDF; 2,6 MB)
  6. Schumacher, Schmid-Pittl: Kapellenbildstock, Bildstock hl. Johannes Nepomuk, Nepomukbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2017.
  7. Praxmarer, Wiesauer: Umspannwerk für die ÖBB. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. April 2015.
  8. Praxmarer, Wiesauer: Pfarrkirche hl. Leonhard. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2017.
  9. Wohngebäude eines Paarhofes, Mittelflurgrundriss. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Dezember 2015.
  10. Wiesauer, Schmid-Pittl: Pfarrhaus Roppen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  11. Wegkapelle, Kapelle hl. Bruder Nikolaus, Bruder-Klaus-Kapelle, Burschlkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 23. Oktober 2015.
  12. Innbrücke Roppen. In: Structurae
  13. Schumacher, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle hl. Antonius Eremit, Antoniuskapelle, Marienkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  14. Schumacher, Schmid-Pittl: Laufbrunnen mit Skulptur hl. Josef, Josefsbrunnen. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 20. Januar 2017.
  15. lt. Tiris und Tiroler Kunstkataster; GstNr. 3164/3 lt. BDA nicht zutreffend
  16. Schumacher, Schmid-Pittl: Nischenbildstock, Bildstock hl. Antonius v. Padua, Antoniusbildstock. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  17. Schumacher, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle hl. Antonius, Antoniuskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  18. Schumacher, Schmid-Pittl: Wegkapelle, Kapelle hl. Markus, Markuskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  19. Friedhofskapelle, Lourdeskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 6. November 2015.
  20. Schumacher, Schmid-Pittl: Nischenbildstock in Hinterburschl, Hinterburschlbildstock, Leonhardkapelle beim Burschlhof. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  21. lt. Tiris und Tiroler Kunstkataster; GstNr. 3180/6 lt. BDA nicht zutreffend
  22. Schumacher, Schmid-Pittl: Sprengwerksbrücke, Alte Holzbrücke über den Inn. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 18. Juli 2017.
  23. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.