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vom 10.05.2018, aktuelle Version,

Maissau

Maissau
Wappen Österreichkarte
Wappen von Maissau
Maissau (Österreich)
Maissau
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Hollabrunn
Kfz-Kennzeichen: HL
Fläche: 43,1 km²
Koordinaten: 48° 34′ N, 15° 49′ O
Höhe: 341 m ü. A.
Einwohner: 1.925 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 45 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3712
Vorwahl: 02958
Gemeindekennziffer: 3 10 26
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz Gilly-Gasse 7
3712 Maissau
Website: www.maissau.at
Politik
Bürgermeister: Josef Klepp (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
4
1
14  4  1 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Stadt Maissau im Bezirk Hollabrunn
Alberndorf im PulkautalGöllersdorfGrabernGuntersdorfHadresHardeggHaugsdorfHeldenbergHohenwarth-Mühlbach am ManhartsbergHollabrunnMailbergMaissauNappersdorf-KammersdorfPernersdorfPulkauRavelsbachRetzRetzbachSchrattenthalSeefeld-KadolzSitzendorf an der SchmidaWullersdorfZellerndorfZiersdorfNiederösterreich Lage der Gemeinde Maissau im Bezirk Hollabrunn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Ortsansicht
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Maissau ist eine österreichische Stadtgemeinde mit 1925 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich.

Geografie

Maissau liegt am Übergang vom Weinviertel zum Waldviertel am Fuß des Manhartsberges. Die Fläche der Stadtgemeinde umfasst 43,14 Quadratkilometer. 28,03 Prozent der Fläche sind bewaldet. Zwischen Klein-Burgstall und Eggendorf am Walde entspringt der Gscheinzbach, der in den Kamp entwässert und nördlich von Eggendorf entspringen der Ravelsbach, der Dürnbach, der Schleinzbach und der Straningbach, die in die Schmida entwässern.

Gemeindegliederung

Aus finanziellen und wirtschaftlichen Überlegungen erfolgte die Gemeindezusammenlegung von Maissau mit Gumping am 1. Jänner 1968. Mit 1. Jänner 1970 fand die Eingliederung der ehemaligen Gemeinden Oberdürnbach, Wilhelmsdorf, Reikersdorf und Klein-Burgstall statt und mit 1. Jänner 1972 jene mit Limberg, Unterdürnbach, Grübern, Eggendorf am Walde.[1]

Seit 1972 umfasst das Gemeindegebiet folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohner Stand 1. Jänner 2015[2]):

Katastralgemeinden sind Eggendorf am Walde, Grübern, Gumping, Klein-Burgstall, Limberg, Maissau, Oberdürnbach, Reikersdorf, Unterdürnbach, Wilhelmsdorf.

Die Stadtgemeinde Maissau ist Mitglied der Kleinregion Manhartsberg.

Nachbargemeinden

Burgschleinitz-Kühnring Straning-Grafenberg
Schönberg am Kamp Sitzendorf an der Schmida
Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg Ravelsbach

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Im Stadtgemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 4, und NEOS 1.

Bürgermeister
  • 1960–1965 Josef Naderer (ÖVP)
  • bis 2010 Martin Schmid (ÖVP)
  • seit 2010 Josef Klepp (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Reste der Stadtmauer
Der freigelegte Amethystgang in der Amethystwelt Maissau
  • Schloss Maissau: Die 1122 erstmals urkundlich erwähnte Anlage wird heute privat genutzt und ist nur von außen zu besichtigen.
  • Amethystwelt Maissau: In Maissau befindet sich das größte Amethystvorkommen Europas. Ein freigelegter Amethystgang kann hier besucht werden.
  • Die Amethystkapelle zum Hl. Geist in Grübern wurde 2012 errichtet.
  • Die Ortskapelle Klein-Burgstall wurde 1842 errichtet.
  • Die Kirche zur hl. Katharina in Oberdürnbach.
  • Das Gottfried von Einem - Haus in Oberdürnbach wurde in der ehemaligen Volksschule eingerichtet.
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Maissauer Faschingszug, alle 2 Jahre (gerade Jahreszahlen)
  • Gottfried-von-Einem-Tage, alljährlich im Juni

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 67, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 131. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 790. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 43,66 Prozent.

Persönlichkeiten

  • Josef Naderer (1906–1965), Weingroßhändler, Politiker und Abgeordneter zum Landtag von Niederösterreich
  • Gottfried von Einem (1918–1996), österreichischer Komponist, lebte und verstarb in Oberdürnbach bei Maissau
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Einzelnachweise

  1. Österreichischer Städteatlas: Maissau ( Online); Verlag Franz Deuticke, Wien 1997, ISBN 3700546599
  2. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften