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vom 30.11.2017, aktuelle Version,

Mining

Mining
Wappen Österreichkarte
Wappen von Mining
Mining (Österreich)
Mining
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau am Inn
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 16,55 km²
Koordinaten: 48° 17′ N, 13° 10′ O
Höhe: 346 m ü. A.
Einwohner: 1.173 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 71 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4962
Vorwahl: 07723
Gemeindekennziffer: 4 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hofmark 19
4962 Mining
Website: www.mining.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Günter Hasiweder (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
13
3
3
13  3  3 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde Mining im Bezirk Braunau am Inn
AltheimAspachAuerbachBraunau am InnBurgkirchenEggelsbergFeldkirchen bei MattighofenFrankingGeretsbergGilgenberg am WeilhartHaigermoosHandenbergHelpfau-UttendorfHochburg-AchHöhnhartJegingKirchberg bei MattighofenLengauLochen am SeeMaria SchmollnMattighofenMauerkirchenMiningMoosbachMoosdorfMunderfingNeukirchen an der EnknachOstermiethingPaltingPerwang am GrabenseePfaffstättPischelsdorf am EngelbachPolling im InnkreisRoßbachSt. Georgen am FillmannsbachSt. Johann am WaldeSt. Pantaleon (Oberösterreich)St. Peter am HartSt. RadegundSt. Veit im InnkreisSchalchenSchwand im InnkreisTarsdorfTreubachÜberackernWeng im InnkreisOberösterreich Lage der Gemeinde Mining im Bezirk Braunau am Inn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Mining ist eine Gemeinde mit 1173 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Nordosten des oberösterreichischen Bezirks Braunau am Inn. Der Ort liegt oberhalb des Inn-Stausees, der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Geografie

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 12 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Alberting (49)
  • Amberg (62)
  • Frauenstein (96)
  • Gundholling (30)
  • Holl (14)
  • Kaltenau (18)
  • Mamling (147)
  • Mining (650)
  • Obersunzing (14)
  • Öppling (19)
  • Unterbergham (22)
  • Untersunzing (25)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Amberg, Gundholling und Mining.

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals 'Innbaiern') zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1814 endgültig zu Oberösterreich.

Mining liegt auf einer eiszeitlich geformten Terrassenlandschaft am Unteren Inn im Nordosten des Bezirkes Braunau am Inn. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahr 885 n. Chr. Zahlreiche Funde weisen auf eine sehr frühe Besiedelung hin (z. B. Schnabelkanne aus Bronze und Bronzeteller aus der La-Tène-Zeit des vierten Jahrhunderts v. Chr. in der Ortschaft Sunzing - zu sehen im Landesmuseum Linz). In der gotischen Pfarrkirche befinden sich an den Seitenwänden interessante Grabsteine aus der Zeit nach 1500 und erinnern an die früheren Herrschaften der drei Schlösser Mamling, Sunzing und Frauenstein. Die Schlosskapelle Mamling ist besonders sehenswert. Weitere interessante Sehenswürdigkeiten stellen das Innkraftwerk Ering-Frauenstein mit Blick auf den Stausee sowie die Burg Frauenstein dar.

Wappen

Das Wappen von Mining verweist in seiner Gestaltung auf das mächtige Geschlecht der Reichsgrafen von Paumgarten zu Ering und Frauenstein, die über Jahrhunderte die Grundherrschaft in Mining ausübten und in der Pfarrkirche auch ihre Grablege hatten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  Commons: Mining, Upper Austria  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien