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vom 05.01.2019, aktuelle Version,

Montiggl

Montiggl
Italienische Bezeichnung: Monticolo
Montiggl
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Südtirol (BZ)
Gemeinde: Eppan
Koordinaten: 46° 25′ N, 11° 17′ O
Höhe: 494 m s.l.m.
Fläche: 9,17 km²
Demonym: Montiggler
Patron: Heilige Drei Könige
Kirchtag: 6. Jänner
Telefonvorwahl: 0471 CAP: 39057

Montiggl (italienisch Monticolo) ist eine Fraktion der Gemeinde Eppan in Südtirol (Italien) mit rund 100 Einwohnern.

Montiggl liegt im Zentrum einer mit Obst- und Weingärten belegten Wirtschaftsfläche im Montiggler Wald.

Geschichte

Historisch gehörte die Ortschaft zum ehemaligen Gericht Altenburg, doch führten die landwirtschaftlichen Nutzungsrechte seit dem 15. Jahrhundert immer wieder zu Konflikten zwischen den Großgemeinden Eppan und Kaltern.[1] Montiggl wird bereits im sogenannten „Vigiliusbrief“, einer urkundlichen Aufzeichnung der Bischöfe von Trient aus dem 11. Jahrhundert, die auf Vorlagen noch aus dem 9. Jahrhundert fußt, als „Admonticlo“ genannt.[2] Der ursprünglich romanische Name bedeutet „kleiner Berg, kleine Geländeerhebung“.[3] Namentlich genannte Einwohner des Ortes sind erstmals im Jahr 1337 mit dem Ehepaar Ullin und Adelheid von „Muntikel“ greifbar.[4]

Natur und Sehenswürdigkeiten

Nordöstlich der kleinen Ortschaft liegen zwei Badeseen – der Große und Kleine Montiggler See – inmitten eines Landschaftsschutzgebiets.

Bei Montiggl findet sich auch der Einstieg in das Fabiontal, auch Frühlingstal genannt, das besonders im Frühling, ab Mitte Februar, viele Wanderer anzieht, da es bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in voller Blüte steht.

Einzelnachweise

  1. Otto Stolz: Politisch-historische Landesbeschreibung von Südtirol. 2. Teil, 1. Lfrg. (Schlern-Schriften 40). Innsbruck: Universitäts-Verlag Wagner 1937, S. 185 u. 197.
  2. Franz Huter (Bearb.): Tiroler Urkundenbuch. I. Abt., Bd. 1. Hrsg. vom Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 1939, Nr. 13.
  3. Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Band 1. Bozen: Athesia 1991. ISBN 88-7014-634-0, S. 255.
  4. Hannes Obermair: Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500. Band 1. Stadtgemeinde Bozen, Bozen 2005, ISBN 88-901870-0-X, S. 278, Nr. 532.
  Commons: Montiggl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien