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vom 13.01.2017, aktuelle Version,

Mozartwoche

Wolfgang Amadeus Mozart im Alter von 14 Jahren auf einem Gemälde von Saverio dalla Rosa aus dem Jahr 1770

Die Mozartwoche ist eine Konzertreihe in Salzburg, die seit 1956 alljährlich in der Zeit um Mozarts Geburtstag am 27. Januar von der Internationalen Stiftung Mozarteum veranstaltet wird. Sie umfasst Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerte sowie – selten – auch Opernaufführungen.

Den künstlerischen Ruf des Festivals begründen die Wiener Philharmoniker, die kontinuierlich bis zu drei Konzerte der Mozartwoche bestreiten, das Mozarteumorchester Salzburg oder die Musiciens du Louvre, namhafte Dirigenten wie Karl Böhm, Ivor Bolton, Gustavo Dudamel, Nikolaus Harnoncourt, Marc Minkowski oder Georges Prêtre, exzellente Solisten und Kammerensembles wie András Schiff, das Artemis Quartett und das Hagen-Quartett. 2013 debütierte das Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum Salzburg, das seit damals jährlich bei der Mozartwoche auftritt.

Leitung

Opernproduktionen der Mozartwoche

Ab 2013 übernahmen Musiciens du Louvre, dirigiert von Marc Minkowski, die Opernproduktionen. Die Inszenierungen von 1956 und 2013 wurden von den Salzburger Festspielen ins Sommerprogramm übernommen, siehe Opernchronologie der Salzburger Festspiele.

Spielstätten

Die Mozartwoche nutzt vorrangig beide Säle der Internationalen Stiftung Mozarteum, den Großen Saal und den Wiener Saal, sowie die Große Universitätsaula, in welcher bereits Mozart auftrat. Für Opern und große Orchesterkonzerte werden die drei Festspielhäuser der Salzburger Festspiele bespielt, die Felsenreitschule, das Haus für Mozart und das Große Festspielhaus.

Siehe auch