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vom 15.03.2020, aktuelle Version,

Murtal Schnellstraße

Vorlage:Infobox hochrangige Straße/Wartung/AT-S
Schnellstraße S36 in Österreich
Karte
Verlauf der S 36
 In Betrieb    In Bau    In Planung
Basisdaten
Betreiber:
Straßenbeginn: Sankt Michael in Obersteiermark
(47° 20′ N, 15° 1′ O)
Straßenende: Judenburg-West (dzt./2015)
(47° 10′ N, 14° 38′ O)
Gesamtlänge: ca. 58 km geplant
  davon in Betrieb: ca. 36 km
  davon in Bau: ca. 7,5 km
  davon in Planung: ca. 14,5 km

Bundesland:

S36 am Knoten St. Michael
Straßenverlauf
(0,0)  Weiter auf der Semmering Schnellstraße S6
(0,0)  St. Michael, A9   E57 , B116
(3,0)  St. Stefan
(6,7)  Kraubath
(7,4)  Rudolfsbahn
(12,7)  Feistritz / St. Lorenzen
(15)  Symbol: Rechts Symbol: Rechts Raststation St. Marein/Süd
(15)  Symbol: Links Symbol: Links Raststation St. Marein/Nord
(19,6)  Knittelfeld-Ost
(22,4)  Knittelfeld-West
(23,5)  Zeltweg-Ost / Spielberg
(29,2)  Brücke der Fohnsdorfer Bahn
(29,7)  Zeltweg-West, Obdacher Straße B78
(30,0)  Pölsfluss
(32,5)  Judenburg-Ost / Fohnsdorf, Gaberl Straße B77
(34,5)  Symbol: Rechts Symbol: Rechts Parkplatz Strettweg
(35,6)  Symbol: Links Symbol: Links Parkplatz Hauswald
(36,2)  Rudolfsbahn und Mur
(37,2)  Judenburg-West, Friesacher Straße 317
Tunnel Judenburg (700 m)
Tunnel Pöls (1.300 m)
Mur
St. Peter / Pöls, Triebener Straße B114
Unterflurtrasse Pichl
Unterflurtrasse Wöll (600 m)
St. Georgen, Triebener Straße 114a
Unterflurtrasse St. Georgen (610 m)
Unzmarkt
Unterflurtrasse Unzmarkt (950 m)
Scheifling B96
Weiter auf der Klagenfurter Schnellstraße S37 (317)
  • In Bau
  • In Planung
  • Section Control
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Die Murtal Schnellstraße S 36 ist eine Schnellstraße in der Steiermark und wichtige Nord-Süd-Achse in Österreich. Die S 36 beginnt am Knoten St. Michael in direkter Verlängerung der Semmering Schnellstraße S 6 und führt derzeit bis Judenburg-West.

    In Verbindung mit der S 6, der Friesacher Straße B 317 über den Perchauer Sattel (östlich vom Neumarkter Sattel) und der Klagenfurter Schnellstraße S 37 stellt sie eine Alternativverbindung zur Süd Autobahn von Wien nach Kärnten dar.

    Die S 36 steht straßenverkehrsrechtlich im Rang einer Autobahn und ist vignetten- bzw. mautpflichtig. Der Betrieb und die Instandhaltung erfolgt durch die staatliche Autobahnbetreibergesellschaft ASFINAG.

    Geschichte

    Bau

    Die S 36 wurde erst spät am Ende des 20. Jahrhunderts in ihrem bisherigen Ausmaß fertiggestellt, hauptsächlich in den 1980ern. Ausgewiesen worden war sie schon mit der Novelle des Bundesstraßengesetzes 1971/74.[1]

    Vor Fertigstellung einzelner Teilabschnitte der Murtal Schnellstraße[2] wurden die heutigen Landesstraßen parallel zur S 36 als B 336 Murtal Ersatzstraße geführt.

    Vom Beginn beim Knoten St. Michael führt die S 36 über Knittelfeld und Zeltweg bis nach Judenburg. Das Ende der Schnellstraße bildet die Abfahrt Judenburg West.[3]

    Eröffnung Streckenabschnitt Länge
    25.11.1977 ASt Judenburg Ost – ASt Judenburg West 4,696 km
    30.06.1980 ASt Zeltweg West – ASt Judenburg Ost 3,027 km
    30.06.1983 ASt Knittelfeld Ost – ASt Knittelfeld West 2,963 km
    01.12.1985 Preg – ASt Knittelfeld Ost 10,355 km
    13.11.1986 ASt Knittelfeld West – ASt Zeltweg West 6,945 km
    07.07.1988 Knoten St. Michael – Preg 4,696 km

    Aktueller Ausbau

    Derzeit ist eine Verlängerung der Schnellstraße im Murtal bis Scheifling in Arbeit. Sie war seit 1995 geplant.[4] Im Anschluss daran sollte mit der geplanten Klagenfurter Schnellstraße S 37 eine hochrangige Verbindung nach Kärnten hergestellt werden.

    Um das Jahr 2005 wurde vom Verkehrsministerium eine strategische Prüfung des Ausbaues der B 317 vorgenommen.[5] Im November 2010 wurde diese Verlängerung,[6] deren Baubeginn unmittelbar bevorgestanden hatte, jedoch bis auf weiteres aufgeschoben.[7]

    Im Mai 2013 wurde damit begonnen, die S 36 im Abschnitt zwischen St. Georgen ob Judenburg und Scheifling (B 317) auszubauen.[8] Im ersten Abschnitt wurde dabei die Bestandstrecke St. Georgen – Unzmarkt auf einer Länge von ca. 7,5 km adaptiert und durchgehend auf zwei Fahrstreifen pro Richtung erweitert (firmiert noch als B 317, km D7,8–D12,8),[9] und eine 610 m lange Unterflurtrasse in St. Georgen errichtet (Fertigstellung Ende 2015, schon als S 36 ausgewiesen),[9] die 950 m lange Unterflurtrasse Unzmarkt wird bis 2020 errichtet (Durchschlag Dezember 2018).[10] Der genaue weitere Ausbau bis zum Scheiflinger Ofen ist noch unklar.

    Für den 12,5 km langen Abschnitt Judenburg – St. Georgen (B 317)[11] wurde wegen umfangreicher Projektänderungen die Planungen neu gestartet, und November 2016 eine neue Trassenvariante präsentiert, die einen bestandsnahen Ausbau mit drei Unterflurtrassen vorsieht.[12] August 2010 wurde hier ein Bundesstraßenplanungsgebiet ausgewiesen.[13] Eine Realisierung ist frühestens ab 2023Vorlage:Zukunft/In 3 Jahren zu erwarten.

    Eröffnung Streckenabschnitt Länge
    2015 Unterflurtrasse St. Georgen 0,61 km0
    St. Georgen – Unzmarkt 3,4 km00
    2020 Unterflurtrasse Unzmarkt 0,95 km0

    Literatur

    • Bernd Kreuzer: Der Bau der Autobahnen und Schnellstraße in Österreich. – In: ASFINAG (Hrsg.): Das Autobahnnetz in Österreich. 30 Jahre Asfinag. – Wien, S. 119.
    Commons: Murtal Schnellstraße S36  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

    1. Bundesstraßengesetz i.d.F. BGBl. Nr. 286/1971, Verzeichnis 2 Bundesstraßen S (Bundeschnellstraßen) (pdf, ris.bka) – Beschreibung der Strecke: „St. Michael bei Leoben (A 7) – Thalheim bei Judenburg“;
      Geltendenwerdung: Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 13. Mai 1974 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Steiermark, BGBl. Nr. 310/1974, § 3 Z. 5 (pdf, ris.bka)
    2. Bestimmung des Straßenverlaufes BGBl. Nr. 551/1974; BGBl. Nr. 367/1976; BGBl. Nr. 325/1979; BGBl. Nr. 106/1981; BGBl. Nr. 479/1982; BGBl. Nr. 199/1983; BGBl. Nr. 200/1983.
    3. Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche Angelegenheiten betreffend die Feststellung der Verkehrsübergabe von Abschnitten der S 6 Semmering Schnellstraße und der S 36 Murtal Schnellstraße in Steiermark StF: BGBl. Nr. 749/1992, i.d.F. BGBl. I Nr. 61/2018 (online, ris.bka).
    4. Siehe dazu Entscheidung Verfassungsgerichtshof V 78/09-12, 24. Juni 2010, S. 27 (pdf, vfgh.gv.at);
      Übernahme als S 36 in das Verzeichnis 2 (Bundesstraßen S) des Bundesstraßengesetzes mit BGBl. I 50/2002; Beschreibung der Strecke: „Knoten St. Michael (A 9/S 6) – Judenburg – Scheifling (S 37)“.
    5. B 317 Klagenfurt-Scheifling bmk.gv.at
    6. Verordnung der Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend die Bestimmung des Straßenverlaufes der S 36 Murtal Schnellstraße, Abschnitt St. Georgen ob Judenburg bis Scheiflinger Ofen im Bereich der Gemeinden St. Georgen ob Judenburg, Unzmarkt-Frauenburg und Scheifling. BGBl. II Nr. 235/2009 (online, ris.bka).
    7. Lokalpolitiker kämpfen für Ausbau der S36. In: steiermark.ORF.at, 14. Dezember 2010.
    8. Weblink St. Georgen ob Judenburg - Scheifling. ASFINAG (aktualisierte Inhalte; zuletzt abgerufen 26. Oktober 2019).
    9. 1 2 Stand Oktober 2019; zur Kilometrierung der B 317 siehe dort.
    10. Unzmarkt S 36: Meilenstein auf der Schnellstraße. Stefan Verderber, meinbezirk.at, 10. Januar 2019 (abgerufen 27. Oktober 2019).
    11. Weblink Judenburg - St. Georgen ob Judenburg. ASFINAG (aktualisierte Inhalte; zuletzt abgerufen 26. Oktober 2019).
    12. S 36: Das sind die Ausbaupläne der Asfinag. Michaela Egger, in: Kleine Zeitung online, 10. November 2016.
    13. Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie betreffend die Erklärung eines Bundesstraßenplanungsgebietes im Bereich der Gemeinden Judenburg, St.Peter ob Judenburg, St.Georgen ob Judenburg und Pöls-Oberkurzheim. BGBl. II Nr. 242/2019 (online, ris.bka).