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vom 26.11.2016, aktuelle Version,

Oskar Mulley

Oskar Mulley (* 22. April 1891 in Klagenfurt; † 15. Januar 1949 in Garmisch-Partenkirchen) war ein österreichischer Maler.

Mulleys malerisches Talent wurde schon beim Zehnjährigen entdeckt. Er studierte ein Jahr in München an der städtischen Gewerbeschule (1909) und dann 1910–1913 an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei Alois Delug und Rudolf Jettmar. Nach kurzer Tätigkeit als Theatermaler lebte Mulley von 1918 bis 1934 in Kufstein in Tirol und profilierte sich als Gebirgsmaler. Mulleys Werke wurden nach 1930 so beliebt, dass der Maler sogar einen Plagiatsprozess gegen einen Fälscher anstrengen musste.[1] Seinen letzten Lebensabschnitt verbrachte er in Garmisch-Partenkirchen.[2]

Werk

Sein Frühwerk während seiner Akademiezeit zeichnet sich durch die Abbildung des Landlebens aus (Landschaften, Bauernhäuser und (bäuerliche) Stilleben). In seiner Kufsteiner Periode dominieren Gebirgsmotive, die stets frei von der Darstellung von Personen sind. Seine Garmischer Schaffenszeit ist von einer weicheren und fließenderen Farbgebung gekennzeichnet.[2] Mulleys düstere „heroische“ Landschaften mit pastosem Farbauftrag und Spachteltechnik waren speziell zur Zeit des Nationalsozialismus sehr geschätzt.

Auszeichnungen

Im Jahre 1937 erhielt er die österreichische Goldene Staatsmedaille für bildende Kunst.

Einzelnachweise

  1. https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kunst-und-krempel/schatzkammer/gemaelde/kunst-krempel-kein-mulley-100.html
  2. 1 2 Biographie des Künstlers bei der Galerie Schüller.

Literatur