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vom 12.11.2018, aktuelle Version,

Prellenkirchen

Marktgemeinde
Prellenkirchen
Wappen Österreichkarte
Wappen von Prellenkirchen
Prellenkirchen (Österreich)
Prellenkirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 41,54 km²
Koordinaten: 48° 5′ N, 16° 57′ O
Höhe: 178 m ü. A.
Einwohner: 1.577 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 2472
Vorwahl: 02145
Gemeindekennziffer: 3 07 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 7
2472 Prellenkirchen
Website: www.prellenkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Johann Köck (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
4
15  4 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Prellenkirchen im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am LeithabergeBad Deutsch-AltenburgBergBruck an der LeithaEbergassingEnzersdorf an der FischaEnzersdorf an der FischaFischamendGöttlesbrunn-ArbesthalGötzendorf an der LeithaGramatneusiedlHainburg an der DonauHaslau-Maria EllendHimbergHof am LeithabergeHöfleinHundsheimKlein-NeusiedlLanzendorfLeopoldsdorfMannersdorf am LeithagebirgeMaria-LanzendorfMoosbrunnPetronell-CarnuntumPrellenkirchenRauchenwarthRohrauScharndorfSchwadorfSchwechatSommereinTrautmannsdorf an der LeithaWolfsthalZwölfaxing Lage der Gemeinde Prellenkirchen im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Prellenkirchen ist eine Marktgemeinde mit 1577 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie

Prellenkirchen liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Marktgemeinde umfasst 41,54 Quadratkilometer, sie ist damit die flächenmäßig zweitgrößte Gemeinde im Bezirk. Etwa fünfeinhalb Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst vier Katastralgemeinden bzw. drei Ortschaften (Fläche 2016[1]; Einwohner: Stand 1. Januar 2018[2]):

  • Deutsch Haslau (703,91 ha), Deutsch-Haslau (349 Ew.)
  • Prellenkirchen (2.780,39 ha, 1036 Ew.)
  • Schönabrunn (449,01 ha, 192 Ew.)
  • Wangheim (223,26 ha)

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Im Zuge der Errichtung der Nordost Autobahn A 6 wurde 2002 bis 2003 bei der Rettungsgrabung des Bundesdenkmalamtes an der Fundstelle Prellenkirchen ein frühbronzezeitliches Gräberfeld, eine keltische Siedlung und Überreste aus der Völkerwanderungszeit gefunden.

Bevölkerungsentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1285 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1266 Einwohner, 1981 1226 und im Jahr 1971 1181 Einwohner.

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 47, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 130. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 556. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44 Prozent.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Prellenkirchen
  • Pfarrkirche Hl. Geist: Beim 5. Österreichischen Türkenkrieg (1683) wurde die Kirche schwer beschädigt, anschließend weitgehend neu in barocken Stil errichtet und 1744 geweiht. Die Kirche mit einem hohen vorgestellten Westturm befindet sich in erhöhter Lage am östlichen Ortsrand und ist von einem Friedhof sowie einer Bruchsteinmauer umgeben.[3]

Politik

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Seit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung:

  • 15 ÖVP
  • 4 SPÖ
Bürgermeister
  • Johann Köck (ÖVP[4])
  Commons: Prellenkirchen  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2018
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Niederösterreich südlich der Donau. Teil 2. M bis Z. Bundesdenkmalamt (Herausgeber), Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, Seite 1736f.
  4. Bürgermeister Prellenkirchen: Prellenkirchen. In: Prellenkirchen. (prellenkirchen.gv.at [abgerufen am 12. November 2018]).