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vom 28.05.2020, aktuelle Version,

Reptilienzoo Happ

Reptilienzoo Happ

Der Reptilienzoo Happ ist ein wissenschaftlich geführter Zoo im Stadtteil St. Martin in der Kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee.

Tierbestand

Der Tierbestand zeigt einen Querschnitt durch die heute lebende Reptilienwelt: von der größten Riesenschlange der Welt, dem Netzpython; bis zur giftigsten Schlange der Welt, dem Taipan; der größten Giftschlange der Welt, der Königskobra oder verschiedene Echsen, wie Stumpfkrokodile und Nashornleguane. Ein Schwerpunkt liegt bei den in Mitteleuropa heimischen Reptilien, die alljährlich erfolgreich nachgezüchtet werden. Es werden auch Gift- und Riesenschlangen nachgezüchtet. Insgesamt werden auf ca. 4000 m² über 1000 Tiere präsentiert. In den Freilandanlagen leben Galapagos- und Seychellen-Riesenschildkröten, verschiedenste Wasserschildkröten, diverse Echsen, Warane, Leguane und Schlangen. Ein Streichelzoo, ein Saurierpark mit annähernd lebensgroßen Modellen und ein Insektarium werden gezeigt.

Laut eigenen Angaben ist er der größte und artenreichste Reptilienzoo in Österreich.

Der Reptilienzoo Happ ist die Reptilienauffangstation des Landes Kärnten und nimmt herrenlose, bzw. beschlagnahmte Tiere auf und bietet Hilfe bei Schlangen im Haus und Garten an.

Geschichte

Gegründet wurde der Zoo am 1. April 1976 von Friedrich Happ (1920–2000), der sich damit seinen „Lebenstraum“ verwirklichte. Finanziert wurde das Projekt überwiegend mit privaten Mitteln, die sich Happ mit Vorträgen und Sonderausstellungen in Naturkundemuseen erarbeitete. Ziel von Friedrich Happ war es, auf die Schutzwürdigkeit der Schlangen aufmerksam zu machen und Ängste ihnen gegenüber abzubauen.

Seit dem Tod von Friedrich Happ im Jahr 2000 leitet seine Ehefrau Helga Happ den Reptilienzoo. Laut Helga Happ soll ab ihrem Pensionsantritt die gemeinsame Tochter und Tierpflegerin, Sabine Happ, die Führung übernehmen.[1]

Besucherzahlen

Die jährliche Anzahl an Besuchern liegt bei ca. 200.000 (davon 1.000 Schulklassen).[2]

Einzelnachweise

  1. Schriftliches Interview mit Helga Happ
  2. Geschichte und Daten zum Zoo