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vom 31.12.2018, aktuelle Version,

Sankt Johann-Köppling

Sankt Johann-Köppling (Ehemalige Gemeinde)
Historisches Wappen von Sankt Johann-Köppling
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Sankt Johann-Köppling (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Voitsberg (VO), Steiermark
Gerichtsbezirk Voitsberg
f5
Koordinaten 47° 0′ 28″ N, 15° 13′ 59″ Of1
Höhe 350 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 1871 (1. Januar 2018[1])
Gebäudestand 526 (2001f1)
Fläche 1023,28 ha (2018)dep1
Postleitzahlenf0 8152, 8561, 8564, 8565 Söding-Sankt Johann
Vorwahl +43/3143 (Krottendorf-Gaisfeld)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 61633
Zählsprengel/ -bezirk St.Johann-Köppling, Muggau-Neudorf, Muggauberg-Süd (61633 001, 002, 003)

Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;

KG: 63318 Hallersdorf, 63319 Hausdorf, 63333 Köppling, 63341 Moosing, 63345 Neudorf bei St. Johann, 63357 St. Johann ob Hohenburg
OS: 16198 Hallersdorf, 16199 Hausdorf, 16200 Köppling, 16201 Moosing, 16202 Muggauberg, 16203 Neudorf bei Sankt Johann ob Hohenburg, 16204 Sankt Johann ob Hohenburg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Ehemalige Gemeinde

Sankt Johann-Köppling ist eine ehemalige Gemeinde mit 1.871 Einwohnern (Stand: 1. Jänner 2018) im Gerichtsbezirk bzw. Bezirk Voitsberg in der Steiermark in Österreich. Mit 1. Jänner 2015 wurde sie im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit der Gemeinde Söding zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde führt den Namen Söding-Sankt Johann.[2]

Geografie

Sankt Johann-Köppling liegt südwestlich von Graz.

Gliederung

Die ehemalige Gemeinde bestand aus sechs Katastralgemeinden (Fläche: Stand 31. Dezember 2017[3]):

  • Hallersdorf (203,28 ha)
  • Hausdorf (235,39 ha)
  • Köppling (163,85 ha)
  • Moosing (171,14 ha)
  • Neudorf bei St. Johann (118,54 ha)
  • St. Johann ob Hohenburg (131,07 ha)

Die ehemalige Gemeinde gliederte sich in sieben Ortschaften (Einwohner Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Hallersdorf (250 Ew.)
  • Hausdorf (117 Ew.)
  • Köppling (490 Ew.)
  • Moosing (258 Ew.)
  • Muggauberg (238 Ew.)
  • Neudorf bei Sankt Johann ob Hohenburg (120 Ew.)
  • Sankt Johann ob Hohenburg (398 Ew.)

Geschichte

Bis 31. Jänner 1948 war der Gemeindename Sankt Johann ob Hohenburg. Durch die Eingemeindung von Hausdorf per 1. Jänner 1968 entstand die Gemeinde in der Größe bis Ende 2014.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Dorf „Keppling“ mit St.AUT Sankt Johann-Köppling COA.jpgJohann, Hohenburg und Hallersdorf im Kainachtal (links außen) in der Josephinischen Landesaufnahme um 1790

Politik

Der mit 31. Dezember 2014 aufgelöste Gemeinderat bestand nach der Gemeinderatswahl 2010 aus 15 Mandataren und setzte sich wie folgt zusammen:

Bürgermeister war bis zur Auflösung der Gemeinde der Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag Erwin Dirnberger (ÖVP).

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. September 1978.[4]

Blasonierung:

„Von Rot und Silber gezinnt gespalten, vorne pfahlweise ein silberner Kreuzstab, um den sich ein Spruchband schlingt; hinten sieben aufwärts gerichtete schwarze Pflugscharen, pfahlweise zu vieren und dazu versetzt zu dreien gestellt.“

Der Schild erhielt wegen der Burg einen Zinnenschnitt. Das Zeichen des Täufers Johannes ist der Kreuzstab mit Spruchband. Die sieben Pflugscharen symbolisieren das Zusammenfinden der sieben Gemeinden zu einer.

Literatur

  • Ernst Lasnik, Franz Lidl: 700 Jahre St. Johann ob Hohenburg. St. Johann ob Hohenburg 1992.

Einzelnachweise

  1. 1 2 Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 27. März 2014 über die Vereinigung der Gemeinde Sankt Johann-Köppling und der Gemeinde Söding, beide politischer Bezirk Voitsberg. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 11. April 2014. Nr. 42. ZDB-ID 705127-x. S. 1.
  3. Regionalinformation.zip (Excel-Datei, 1.210 KB); abgerufen am 4. Jänner 2018
  4. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs. 29, 1979, S. 32.
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