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vom 05.11.2017, aktuelle Version,

Sarotlahütte

Sarotlahütte
ÖAV-Hütte Kategorie I
Sarotlahütte
Lage am Ende des Sarotlatals; Vorarlberg; Talort: Brand
Gebirgsgruppe Rätikon
Geographische Lage: 47° 6′ 14,3″ N,  47′ 11,4″ O
Höhenlage 1611 m ü. A.
Sarotlahütte (Vorarlberg)
Sarotlahütte
Besitzer ÖAV, Sektion Vorarlberg
Erbaut 1902; Neubau 2000
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Mitte Juni bis Anfang Oktober
Beherbergung 4 Betten, 40 Lager
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Sarotlahütte ist eine alpine Schutzhütte des ÖAV im Rätikon in Vorarlberg (Österreich). Sie liegt auf 1611 m ü. A. am Ende des Sarotlatals, eines orografisch rechten Seitentals des Brandner Tals, nördlich der Zimba.

Geschichte

Die Sarotlahütte wurde 1902 vom Deutschen und Österreichischen Alpenverein errichtet. 1999 wurde sie durch eine Lawine zerstört, sodass sie im Jahr 2000 neu erbaut werden musste.[1] Die neue Hütte verfügt über Stromversorgung mittels eines eigenen kleinen Wasserkraftwerks und einer Photovoltaikanlage und ist mit dem Umweltgütesiegel des deutschen und österreichischen Alpenverein ausgezeichnet.[2] Die Versorgung der Sarotlahütte erfolgt zu Fuß und mit Hilfe eines Hubschraubers.

Zustiege und Übergänge

Von Brand oder von Bürserberg-Tschapina aus ist die Hütte über das Sarotlatal in etwa ca. 2½ Stunden zu erreichen, der Weg von Bürs nimmt 3½ Stunden in Anspruch.

Die Heinrich-Hueter-Hütte im Süden ist in einer Gehzeit von etwa drei Stunden erreichbar, für den Weg zur Douglasshütte über Brand-Schattenlagant werden etwa sechs Stunden veranschlagt.

Tourenmöglichkeiten

Der einfachste Gipfel im Bereich der Sarotlahütte ist der Große Valkastiel (2449 m ü. A.). Weitere Gipfelziele sind:

  • Zimba, 2643 m ü. A., Gehzeit: 02:45
  • Gottvater Spitze, 2438 m ü. A., Gehzeit: 02:00
  • Zwölferkopf, 2271 m ü. A., Gehzeit: 02:30
  Commons: Sarotlahütte  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

  1. Geschichte der Sarotlahütte
  2. Hüttenbeschreibung des ÖAV