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vom 20.08.2017, aktuelle Version,

Scharndorf

Scharndorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Scharndorf
Scharndorf (Österreich)
Scharndorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL
Fläche: 25,82 km²
Koordinaten: 48° 6′ N, 16° 48′ O
Höhe: 187 m ü. A.
Einwohner: 1.148 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 2403
Vorwahl: 02163
Gemeindekennziffer: 3 07 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bodenzeile 1b
2403 Scharndorf
Website: www.scharndorf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Zwickelstorfer (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
17
2
17  2 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Gemeinde Scharndorf im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am LeithabergeBad Deutsch-AltenburgBergBruck an der LeithaEbergassingEnzersdorf an der FischaEnzersdorf an der FischaFischamendGöttlesbrunn-ArbesthalGötzendorf an der LeithaGramatneusiedlHainburg an der DonauHaslau-Maria EllendHimbergHof am LeithabergeHöfleinHundsheimKlein-NeusiedlLanzendorfLeopoldsdorfMannersdorf am LeithagebirgeMaria-LanzendorfMoosbrunnPetronell-CarnuntumPrellenkirchenRauchenwarthRohrauScharndorfSchwadorfSchwechatSommereinTrautmannsdorf an der LeithaWolfsthalZwölfaxing Lage der Gemeinde Scharndorf im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Das Gemeindeamt in Scharndorf
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Scharndorf (kroat. Šarica auch: Šundrof)[1] ist eine Gemeinde mit 1148 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie

Scharndorf liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 25,82 Quadratkilometer. 16,67 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften bzw. gleichnamigen Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2017[2]):

  • Regelsbrunn (343)
  • Scharndorf (402)
  • Wildungsmauer (403)

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonien.

Der Scharndorfer Wehrturm, heute Teil der römisch-katholischen Pfarrkirche, wurde um 1043 errichtet. Im Jahr 1072 wurde Scharndorf im Salbuch (Pachtverzeichnis) des Stiftes Göttweig unter den Namen „Scorindorf“ erstmals urkundlich genannt. Im Zuge der ersten Wiener Türkenbelagerung 1529 wurde das Dorf verwüstet und von fast allen Bewohnern verlassen. 1659 wurde Scharndorf von der Pest heimgesucht. Bei der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 lagerte ein Großteil des osmanischen Heeres im Dorf. Nach Abzug der Osmanen wurde der Ort neu besiedelt. Im Jahr 1687 lieferte Caspar Wolf aus Pressburg eine Glocke, die sich noch heute im Turm befindet. Die Pest kam erneut 1739 ins Dorf, 1831 die Cholera.

Scharndorf, Regelsbrunn und Wildungsmauer um das Jahr 1873 ( Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

1848/49 wurde gemäß dem kaiserlichen Patent die Gemeindevertretung konstituiert. Ein Großfeuer äscherte 1866 die Westseite der Ortschaft ein. 1882 wurde die Freiwillige Feuerwehr Scharndorf gegründet, die 1978 den Landesbewerb gewann. Die Gemeinden Scharndorf, Regelsbrunn und Wildungsmauer wurden 1972 zusammengelegt. In den Jahren 1989 und 1994 gewann die Gemeinde Scharndorf den Wettbewerb „Niederösterreich im Blumenschmuck“.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1046 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 997 Einwohner, 1981 973 und im Jahr 1971 945 Einwohner.

Bürgermeister

  • seit 1994 Hubert Zwickelstorfer (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 30, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 56. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 475. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,94 Prozent.

  Commons: Scharndorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten. Hrsg.: Books on Demand GmbH, Norderstedt.
  2. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2017 nach Ortschaften