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vom 04.01.2017, aktuelle Version,

Schwadorf

Schwadorf
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schwadorf
Schwadorf (Österreich)
Schwadorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL (seit 2017; alt: WU)
Fläche: 11,39 km²
Koordinaten: 48° 4′ N, 16° 35′ O
Höhe: 163 m ü. A.
Einwohner: 2.115 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 186 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2432
Vorwahl: 02230
Gemeindekennziffer: 3 07 39
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptplatz 5
2432 Schwadorf
Website: www.schwadorf.gv.at
Politik
Bürgermeister: Jürgen Maschl (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
12
7
12  7 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Schwadorf im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Ebergassing Enzersdorf an der Fischa Enzersdorf an der Fischa Fischamend Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Gramatneusiedl Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Himberg Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Klein-Neusiedl Lanzendorf Leopoldsdorf Mannersdorf am Leithagebirge Maria-Lanzendorf Moosbrunn Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rauchenwarth Rohrau Scharndorf Schwadorf Schwechat Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal Zwölfaxing Lage der Gemeinde Schwadorf im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Luftaufnahme von Schwadorf
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schwadorf ist eine Marktgemeinde mit 2115 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie

Schwadorf, wo die politische Gemeinde mit der Katastralgemeinde deckungsgleich ist, liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 11,37 Quadratkilometer. 11,97 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Pannonia. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend, war der Ort Teil der Geschichte Österreichs. Im Dritten Reich wurde der Ort als Teil des neugeschaffenen 23. Bezirkes, Schwechat, in Groß-Wien eingegliedert. Die Gemeinde wurde 1954 durch die Abtrennung von Wien wieder selbständig.

Von 1954 bis zu dessen Auflösung mit Ende Dezember 2016 war Schwadorf Teil des Bezirks Wien-Umgebung.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.768 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.692 Einwohner, 1981 1.488 und im Jahr 1971 1.500 Einwohner.

Erdbeben von 1927

Am 8. Oktober 1927 kam es um 20:49 Uhr zu einem Erdbeben der Stärke 8 (nach der Richterskala) mit dem Epizentrum in Schwadorf, eines der stärksten aufgezeichneten Beben im Wiener Becken. Das starke Beben beschädigte „sämtliche Häuser […], Schulen, Pfarrhof, Haus Nr.32/33 (Gendarmerie), Kindergarten, Gemeindegasthaus und 10 weitere Gebäude teilweise irreparabel baufällig; beide Schornsteine und der Wasserturm der Baumwollspinnfabrik müssen abgetragen werden“. Auch Nachbarorte wie Enzersdorf a.d. Fischa waren betroffen. Selbst in Wien kam es zu leichten Gebäudeschäden.[1]

Politik

Seit 26. Februar 2015 ist Jürgen Maschl Bürgermeister. Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: SPÖ 12, ÖVP 7.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe Liste der denkmalgeschützten Objekte in Schwadorf

Sport

Der Fußballklub ASK Schwadorf spielte in der Saison 2007/08 in der Ersten Liga und wurde danach in FC Trenkwalder Admira umbenannt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Im Jahr 2001 gab es 76 nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten und 30 land- und forstwirtschaftliche Betriebe gemäß einer Erhebung von 1999. Nach der Volkszählung 2001 betrug die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort 860. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,15 Prozent.

Persönlichkeiten

Trivia

Mit 41 Jahren, 1 Monat und 4 Tagen bei der Marktgemeinde Schwadorf war Richard Gebert dienstältester Bürgermeister Niederösterreichs.

  Commons: Schwadorf  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Christa Hammerl und Wolfgang Lenhardt: Erdbeben in Österreich. Leykam Verlag, Wien 1997.