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vom 16.11.2017, aktuelle Version,

Schwendt

Schwendt
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schwendt
Schwendt (Österreich)
Schwendt
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Kitzbühel
Kfz-Kennzeichen: KB
Fläche: 30,83 km²
Koordinaten: 47° 38′ N, 12° 24′ O
Höhe: 702 m ü. A.
Einwohner: 830 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 27 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6385
Vorwahl: 05375
Gemeindekennziffer: 7 04 18
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 2
6385 Schwendt
Website: http://www.schwendt.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Richard Dagn
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

7 Allgemeine Bürgerliste Schwendt - ABL, 4 Gemeinsam für Schwendt - GfS

Lage der Gemeinde Schwendt im Bezirk Kitzbühel
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Schwendt, von Süden gesehen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schwendt ist eine Gemeinde mit 830 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Kitzbühel in Tirol, Österreich. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Kitzbühel.

Geographie

Schwendt liegt an den Ausläufern des Kaisergebirges im sogenannten Kaiserwinkl im Kohlental, das vom Kohlenbach durchflossen wird. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der Feldberg mit 1.813 m.

Gemeindegliederung

Nachbargemeinden

Kirchdorf in Tirol, Kössen, Walchsee

Geschichte

Schwendt, die Sankt Ägidiuskirche

Der Ortsname leitet sich von „schwenden“ (roden) ab. Eine gefundene Lappenaxt im Gemeindegebiet von Schwendt weist auf das 8. Jahrhundert hin; erstmals urkundlich genannt wurde der Ort um 1180 im Traditionsbuch des Klosters Raitenhaslach als „Swentǒwe“ und „Swentǒe“,[1] während der Ortsteil Kohlental bereits im Jahr 1151 als „Cholental“ in einer Besitzbestätigungsurkunde für Kloster Rott am Inn aufscheint.[2] Damals befand sich hier schon die wichtige Passroute hinunter nach Kössen, über den Pass Klobenstein, Richtung Aschau in Bayern, und Schwendt fungierte als kleiner Handelsort.

Im Mittelalter wurde auch in Schwendt Bergbau betrieben. In den umliegenden Gebieten fand man Blei und Eisen. Der Bergbau wurde aber gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingestellt.

Heute ist Schwendt ein kleiner bäuerlicher Tourismusort. Die Nähe zu Kössen hat den Ort stark beeinflusst.

Bevölkerungsentwicklung

Panorama Dorf Schwendt mit Wildem Kaiser

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Schwendt  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 279–280, Nr. 755.
  2. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 72, Nr. 464.