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vom 24.03.2017, aktuelle Version,

Sondermautstrecke

Als Sondermautstrecke werden in Österreich diejenigen Strecken des hochrangigen Straßennetzes bezeichnet, für die Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen eine gesonderte Streckenmaut zu bezahlen haben und die nicht der sonst üblichen Vignettenpflicht unterliegen. Dabei handelt es sich um besonders kostenintensive Alpenüberquerungen, welche oft auf besonderer Bautechnik bzw. bestimmten Vortriebsarten im Bereich sogenannter geologischer Störzonen und damit der Beseitigung des erhöhten Abraummaterials basieren. Es sind dies im Speziellen:

(Stand 2015 oder 2016 – aktualisiert am 14. Juni 2015, teilweise aktualisiert 19. Mai 2016)

Die Vignettenpflicht entfällt nur zwischen den Anschlussstellen der Sondermautstrecken. Befahren anderer Abschnitte der jeweiligen Autobahnen ohne Vignette ist strafbar.

Die Maut kann entweder in bar, mit Kreditkarte, Tankkarte oder Maestro-Card (Bankomatkarte) an der Mautstelle bezahlt werden. Alternativ kann die Mautgebühr auch über das Videomaut-System im Voraus bezahlt werden. Für die genannten Strecken mit Ausnahme des Karawankentunnels sind auch Jahreskarten für EUR 101,50 (A10 EUR 106,50) zu erwerben. Bei Besitz einer Jahresvignette erhält man einen Rabatt von EUR 40,00. Für Pendler gibt es ermäßigte Jahreskarten, die bei vorhandener Jahresvignette kostenlos sind und ansonsten EUR 40,00 kosten. Ermäßigungen gibt es auch für Behinderte.

Nur für die A11-Sondermautstrecke gibt es eine 14-Fahrten-Karte, die höchstens 30 Tage gültig bleibt um 32,20 EUR.

(Stand 1. April 2016 – aktualisiert 19. Mai 2016. Preise inkl. 20 % USt.)

Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen bezahlen die Maut über die GO-Box des österreichischen Lkw-Maut-Systems.