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vom 09.03.2016, aktuelle Version,

Sparberegg (Gemeinde Pinggau)

Kath. Filialkirche Maria Hilf

Sparberegg ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Pinggau im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark, Österreich. Der Ort hat 175 Einwohner[1] und eine Fläche von 670 ha. In dem Ort steht die 1906 errichtete Kapelle Mariahilf, die dem Pfarrbezirk Pinggau angehört.

Geschichte

Am 1. Juni 1964 wurde die Gemeinde Sparbaregg in Sparberegg umbenannt.[2] Am 1. Jänner 1968 wurde die Gemeinde Sparberegg, bestehend aus den Katastralgemeinden Sparbaregg und Götzendorf mit der Gemeinde Schäffern vereinigt.[3] Am 1. Jänner 1969 kam die Katastralgemeinde Sparberegg von Schäffern zu Pinggau.

Wirtschaft

Der Ort wird durch Land- und Forstwirtschaft geprägt. Ansonsten bestehen für den Tourismus ein Gasthof und eine Dreiländermostschank "Gamperl".

Sagen

Der sogenannte "Teufelsstein" steht mitten in einem verdichteten Wald. Es kennen nur wenige Sparberegger den Weg dorthin. Der Stein selbst sieht aus wie ein Grabbett. Man erzählt sich, dass hier der "Holzknecht Seppl" alle Leute, die dort heruntergekommen sind, brutal getötet habe. Er wurde dann in Pinkafeld aufgehängt. Es heißt, er habe vorher die Toten alle unter diesem Stein mit ihren Besitztümern begraben. Neben dem Stein kann man einen Grabungsversuch erkennen. Auf den Stein soll manchmal das Blut der Toten rinnen.

Soziales Leben

Sparberegg verfügt über die 1942 gegründete Freiwillige Feuerwehr (FF). Seit 2000 erringt die Wettkampfgruppe der FF Sparberegg regelmäßig Auszeichnungen bei Landeswettbewerben. Ferner besteht seit 1998 der Verein „Lebenswertes Sparberegg“, der einen Gemeinschaftsplatz mit einer Mehrzweckhalle 1998–2002 erbaute, vor allem um der Abwanderung jüngerer Sparberegger entgegenzuwirken.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Registerzählung 2011
  2. Stmk. Landesgesetzblatt Nr. 127/1964
  3. Stmk. Landesgesetzblatt Nr. 138/1967