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vom 15.10.2017, aktuelle Version,

St. Margareth in Obervöls

St. Margareth in Obervöls
Heilige Afra

Bereits 1397 wird die Kirche St. Margareth in Obervöls unter dem Patrozinium des Heiligen Laurentius urkundlich erwähnt. Ein Heiligtum auf diesem Porphyrfelsen wird allerdings schon wesentlich früher vermutet. Um 1500 wurde auf den Grundmauern des romanischen Vorgängerbaues eine gotische Kirche erbaut und 1502 durch den Brixener Weihbischofs Konrad auf die Heiligen Margareth und Laurentius geweiht.

Um 1600 veranlasste Ferdinand von Kuehpach, dass die Balkendecke durch ein Netzgewölbe ersetzt und der Turm errichtet wurde. Die Kuehpachs waren Verwalter eines Meierhofes des Stiftes Augsburg in der Nähe von Bozen. Daher erklärt sich auch die Heilige Afra im Bildprogramm der Kapelle.

Literatur

  • Helmut Stampfer: Kirchliche Kunst in Völs am Schlern. Edition Rætia, Bozen 2000 ISBN 88-7283-134-2 Festgabe der Raiffeisenkasse Völs am Schlern
  • Karl Gruber: Kunst in der Pfarre Völs am Schlern. Tappeiner, Lana 2004
  Commons: St. Margareth in Obervöls  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Eintrag im Monumentbrowser auf der Website des Südtiroler Landesdenkmalamts