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vom 22.11.2018, aktuelle Version,

St. Martin-Karlsbach

Marktgemeinde
St. Martin-Karlsbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von St. Martin-Karlsbach
St. Martin-Karlsbach (Österreich)
St. Martin-Karlsbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Hauptort: St. Martin am Ybbsfelde
Fläche: 24,85 km²
Koordinaten: 48° 10′ N, 15° 1′ O
Höhe: 312 m ü. A.
Einwohner: 1.659 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 67 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3376
Vorwahl: 07412
Gemeindekennziffer: 3 15 40
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 1
3376 St. Martin-Karlsbach
Website: http://www.st-martin-karlsbach.gv.at
Politik
Bürgermeister: Martin Ritzmaier (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
8
11  8 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von St. Martin-Karlsbach im Bezirk Melk
BerglandArtstetten-PöbringBischofstettenBlindenmarktDorfstettenDunkelsteinerwaldEmmersdorf an der DonauErlaufGolling an der ErlaufHofamt PrielHürmKilbKirnberg an der MankKlein-PöchlarnKrummnußbaumLeibenLoosdorfMankMarbach an der DonauMaria TaferlMelkMünichreith-LaimbachNeumarkt an der YbbsNöchlingPersenbeug-GottsdorfPetzenkirchenPöchlarnPöggstallRaxendorfRuprechtshofenSt. Leonhard am ForstSt. Martin-KarlsbachSt. OswaldSchollach (Niederösterreich)Schönbühel-AggsbachTexingtalWeitenYbbs an der DonauYspertalZelking-MatzleinsdorfNiederösterreich Lage der Gemeinde St. Martin-Karlsbach im Bezirk Melk (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

St. Martin-Karlsbach[1] (auch Sankt Martin-Karlsbach) ist eine Marktgemeinde mit 1659 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Melk in Niederösterreich.

Geografie

St. Martin-Karlsbach liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 24,94 Quadratkilometer. 36,41 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[2]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Karlsbach und St. Martin.

Nachbargemeinden

Neustadtl an der Donau Hofamt Priel
Ybbs an der Donau
Blindenmarkt Neumarkt an der Ybbs

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Der Gemeindehauptort St. Martin am Ybbsfelde wurde 1147 erstmals urkundlich erwähnt. 1969 entstand die heutige Gemeinde durch Zusammenschluss der Gemeinden St Martin am Ybbsfelde und Karlsbach. Die Markterhebung erfolgte im Jahr 2000.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1728 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1702 Einwohner, 1981 1535 und im Jahr 1971 1435 Einwohner.

Die Einwohnerzahlen der einzelnen Ortschaften (VZ 2001): St. Martin 698, Ennsbach 411, Karlsbach 309, Hengstberg 194, Neuhaus 116.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
60
50
40
30
20
10
0
55,74  %
(-1,14 %p)
44,26  %
(+1,14 %p)
   

Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeister der Marktgemeinde ist Martin Ritzmaier, Amtsleiterin Andrea Aichinger[3].

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die SPÖ 11 und die ÖVP 8 Mandate.[4] Bei den Gemeinderatswahlen 2010 und 2015 veränderte sich die Sitzverteilung nicht.[5][6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

St. Martin am Ybbsfelde:

  • Pfarrkirche hl. Martin: gotischer Chor mit Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, moderner Erweiterungsbau von 1988. Bemerkenswerte Oktavglocke (älteste datierte Glocke weltweit, bez. 1200): die Friedensglocke
  • Pfarrhof: westlich der Kirche, urkundlich 1393 erwähnt, mächtiger Bau mit rechteckigem Hof und Querscheune, 1995 restauriert.
  • Bildstock aus dem 16. Jahrhundert im Ortsteil Kniebichl

Karlsbach:

  • Schloss und Burgruine Karlsbach: nördlich des Ortes, ehemals mächtige Burganlage, heute nur noch in (wenngleich immer noch beachtlichen) Resten erhalten; Ecktürme, Torturm, Kanonentürme, Rest der ehem. Burgkapelle, ehemaliges Vorschloss und Meierhof
  • Taborberg mit Glockenturm (vermutl. ehem. spätmittelalterliche Wehranlage) am östlichen Ortseingang

Ennsbach:

  • Engelsburg (ehem. Hausberg) nördl. von Ennsbach in der Rotte Habich (nahe Haus Kashofer), Anlage mit kegelstumpfförmigem Kernwerk

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 121. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 816. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,62 Prozent.

  Commons: Sankt Martin-Karlsbach  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt im Gesetz über die Gliederung des Landes Niederösterreich in Gemeinden LGBl.Nr.1030–94 vom 9. Dezember 2011 und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  3. Bürgerservice > Verwaltung > Amtsleiterin. Marktgemeinde St.Martin-Karlsbach, abgerufen am 4. September 2018.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in St. Martin-Karlsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 22. November 2018.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in St. Martin-Karlsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 22. November 2018.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in St. Martin-Karlsbach. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 22. November 2018.