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vom 15.01.2018, aktuelle Version,

Susanne Hoffmann (Biathletin)

Susanne Hoffmann
Verband Osterreich  Österreich
Geburtstag 17. August 1994
Geburtsort Zell am See
Karriere
Beruf Bundespolizistin
Verein HSV Saalfelden
Aufnahme in den
Nationalkader
2014 (A)
Debüt im Europacup/IBU-Cup 12. Dezember 2013
Debüt im Weltcup 18. Dezember 2015
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 0 × 0 × 1 ×
ÖM-Medaillen 2 × 0 × 0 ×
 Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 2014 Presque Isle Staffel
 Österreichische Meisterschaften
0Gold0 2011 Obertilliach Verfolgung
0Gold0 2014 Obertilliach Verfolgung
0Gold0 2014 Hochfilzen Staffel
0Gold0 2015 Hochfilzen Sprint
0Gold0 2015 Hochfilzen Verfolgung
0Silber0 2015 Hochfilzen Staffel
0Gold0 2016 Hochfilzen Staffel
0Gold0 2017 Hochfilzen Staffel
0Bronze0 2017 Hochfilzen Einzel
0Gold0 2018 Hochfilzen Sprint
Weltcupbilanz
Gesamtweltcup 91. (2015/16)
Sprintweltcup 85. (2015/16)
letzte Änderung: 15. Jänner 2018
Hoffmann beim Weltcup in Oberhof im Januar 2018

Susanne Hoffmann (* 17. August 1994 in Zell am See) ist eine österreichische Biathletin.

Leben

Susanne Hoffmann startet für den HSV Saalfelden aus ihren Wohnort Saalfelden am Steinernen Meer und arbeitet bei der Bundespolizei.

Karriere

Anfänge (2011 bis 2015)

Ihren ersten großen Erfolg feierte Susanne Hoffmann, als sie bei den Österreichischen Meisterschaften im Biathlon 2011 in Obertilliach mit 17 Jahren Gold im Verfolgungswettkampf gewann. Sie gab ihr internationales Debüt im IBU-Cup 2013/14 im Dezember 2013 in Obertilliach, wo sie im Sprint als 39. sogleich erste Punkte gewann. Bei den Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2014 in Presque Isle gewann sie mit Dunja Zdouc und Lisa Hauser Bronze in der Staffel und damit ihren ersten internationalen Titel.

Nachdem Hoffmann 2014 in den A-Kader aufgenommen wurde, startete sie im Winter 2014/15 durchgehend im zweitklassigen IBU-Cup. Sie nahm sowohl an den Europameisterschaften im estnischen Otepää als auch an den Juniorenweltmeisterschaften im weißrussischen Minsk teil. Ein achter Platz im Einzelrennen — trotz fünf Strafminuten aufgrund nicht getroffener Scheiben — in Otepää und ein fünfter Platz im Staffelrennen in Minsk — gemeinsam mit Dunja Zdouc und Susanna Kurzthaler — waren ihre besten Platzierungen bei diesen Meisterschaften. Beim IBU-Cup im kanadischen Canmore erreichte sie in der Mixedstaffel gemeinsam mit Christina Rieder, Michael Reiter und Friedrich Pinter hinter der Mannschaft Frankreichs den zweiten Platz und damit ihre erste internationale Podiumsplatzierung.

Debüt im Weltcup (seit 2015)

Nach zwei Top-10-Platzierungen im IBU-Cup 2015/16 im italienischen Ridnaun wurde Susanne Hoffmann für ihr erstes Weltcuprennen nominiert. Im Weltcupwinter 2015/16 gab sie im slowenischen Pokljuka ihren Einstand, verfehlte als 80. mit zwei Schießfehlern sowohl die Punkteränge als auch die Qualifikation für das Verfolgungsrennen deutlich. Die Sprint- und Einzelrennen in Ruhpolding beendete sie auf Rang 85 bzw. 71, die Damenstaffel belegte — in der Besetzung Hoffmann, Julia Schwaiger, Simone Kupfner und Susanna Kurzthaler nach Überrundung lediglich den 18. Rang. Hoffmann wurde trotz dieser Ergebnisse bis zum Jahresende in bei allen Weltcups eingesetzt. Beim Weltcup im italienischen Antholz schoss sie zum ersten Mal in einem Weltcuprennen fehlerfrei, belegte im Sprint Rang 52 und qualifizierte sich zum ersten Mal für ein Verfolgungsrennen, das sie ebenfalls auf dem 52. Platz beendete. Im kanadischen Canmore erreichte sie trotz zweier Schießfehler im Sprintrennen zum ersten Mal Weltcuppunkte. Eine Woche später erreichte sie mit der Damenstaffel als Schlussläuferin gemeinsam mit Dunja Zdouc, Lisa Hauser und Christina Rieder im US-amerikanischen Presque Isle ihr erstes Top-10-Ergebnis im Weltcup. Sie nahm in diesem Winter auch an den Weltmeisterschaften im norwegischen Oslo teil, ein 37. Platz im Sprintrennen blieb ihre beste Platzierung bei den Titelkämpfen.

Im Winter 2016/17 nahm Susanne Hoffmann fast ausschließlich an Rennen im zweitklassigen IBU-Cup teil. Dort erreichte sie — ebenso wie bei den Europameisterschaften im polnischen Duszniki-Zdrój — lediglich in den Staffelrennen Top-10-Platzierungen. Sie verstärkte die österreichische Weltcupmannschaft bei den Testwettkämpfen für die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, verfehlte im Sprint jedoch die Qualifikation für das Verfolgungsrennen.

Nach guten Ergebnissen in den IBU-Cup-Rennen in Sjusjøen, Lenzerheide und in Obertilliach wurde sie für die Weltcuprennen im Jänner 2018 in Oberhof und Ruhpolding und für die beiden dort ausgetragenen Damenstaffeln nominiert. Sie bestritt, mit Ausnahme des Massenstarts in Ruhpolding, alle Rennen und verfehlte im Sprint in Oberhof die Punkteränge nur knapp.

Statistik

Platzierungen im Weltcup

Die Tabelle zeigt alle Platzierungen (je nach Austragungsjahr einschließlich Olympische Spiele und Weltmeisterschaften).

  • 1.–3. Platz: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn (einschließlich Podium)
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge (einschließlich Podium und Top 10)
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Staffel: inklusive Mixed-Staffel
Platzierung Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Gesamt
1. Platz  
2. Platz  
3. Platz  
Top 10 1 1
Punkteränge 2 8 10
Starts 2 9 5   8 24
Stand: 15. Jänner 2018

Ergebnisse bei Biathlon-Weltmeisterschaften

Weltmeisterschaft Einzel Sprint Verfolgung Massenstart Staffel Mixed-Staffel
Jahr Ort
2016 Norwegen  Oslo - 37. 41. - 12. -
  Commons: Susanne Hoffmann  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien