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vom 02.12.2017, aktuelle Version,

Tropfsteinhöhle Alland

Tropfsteinhöhle Alland

Steiganlage in der Höhle

Steiganlage in der Höhle

Lage: Buchberg, bei Alland, Niederösterreich
Höhe: 400 m ü. A.
Geographische
Lage:
48° 3′ 12″ N, 16° 4′ 33″ O
Tropfsteinhöhle Alland (Niederösterreich)
Tropfsteinhöhle Alland

Katasternummer: 1911/2
Geologie: Opponitzer Kalk
Typ: Tropfsteinhöhle
Schauhöhle seit: 1928
Beleuchtung: elektrisch
Gesamtlänge: 177 m
Niveaudifferenz: −12 m
Länge des Schau-
höhlenbereiches:
70 m
Besonderheiten: archäolog. Fundplatz, Braunbärenskelett
Website: Tropfsteinhöhle Alland

Die Allander Tropfsteinhöhle liegt im 476 Meter hohen Buchberg in Alland und ist 1928 als Schauhöhle eröffnet worden[1]. Sie zählt zu den niederösterreichischen Naturdenkmälern.[2] Der ursprüngliche Name der Höhle war Frauenhöhle und Frauenloch.[3]

Beschreibung

Die Höhle ist insgesamt 177 Meter lang, wovon 70 Meter als Teil des Schauhöhlenbetriebes für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie weist eine Höhendifferenz von 25 Metern auf, ihre Gänge sind bis zu 12 Meter hoch. Sie weist unter allen Höhlen des Wienerwaldes den weitaus reichsten Tropfsteinschmuck auf: Es sind Perlsinter, Stalaktiten, Wasserschlote, Mondmilch und Laugungsnischen zu sehen. Die Attraktion ist ein weitgehend vollständiges - nachweislich 10.000 Jahre altes - Braunbärenskelett (Ursus Arctos). Die Höhlenfauna und -flora ist internationales Forschungsobjekt.

Der Buchberg war schon zu ur- und frühgeschichtlichen Zeiten besiedelt. Ausgrabungen brachten Gegenstände aus Geweih, Knochen, Stein oder Ton zutage, vereinzelt auch solche aus Bronze und Eisen.

Die sagenhaften „Weißen Frauen vom Buchberg“ sollen noch heute bei Vollmond in der Nähe der Höhle zu sehen sein.

Galerie

Literatur

  • Robert Bouchal, Josef Wirth: Höhlenführer Österreich – Über 100 Höhlen mit Skizzen, Plänen, Zugangsbeschreibungen und 150 Fotos. Pichler Verlag, Wien 2001, ISBN 3-85431-234-2, S. 52–54.
  Commons: Tropfsteinhöhle Alland  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Die Allander Tropfsteinhöhle.. In: Badener Zeitung, 27. Juni 1928, S. 1 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bzt
  2. Höhlen und Grotten auf Lebensregion Biosphärenpark Wienerwald abgerufen am 8. Jänner 2011
  3. Robert Bouchal, Josef Wirth: Höhlenführer Österreich – Über 100 Höhlen mit Skizzen, Plänen, Zugangsbeschreibungen und 150 Fotos, S. 53