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vom 04.01.2018, aktuelle Version,

Verena Altenberger

Verena Altenberger (2017)

Verena Altenberger (* 11. November 1987 in Schwarzach im Pongau[1][2]) ist eine österreichische Schauspielerin.

Leben

Verena Altenberger wuchs im Bundesland Salzburg in Dorfgastein, Hallein und Oberalm auf.[3] Mit achtzehn ging sie nach Wien, um Schauspiel zu studieren und sprach zunächst am Max Reinhardt Seminar vor, wo sie jedoch nicht aufgenommen wurde.[4] Daher begann sie ein Bakkalaureatsstudium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien, das sie erfolgreich beendete.[5][2] Ab September 2011 studierte sie an der Konservatorium Wien Privatuniversität Schauspiel, im Juni 2015 schloss sie dieses Studium ebenfalls erfolgreich ab.[6]

2010/11 war sie Teil des Jungen Burg Ensembles am Wiener Burgtheater, wo sie unter anderem in der Titelrolle in Alice im Wunderland, als Blanche Barrow in Bonnie und Clyde sowie als Isolde Weißhand in Tricky Love – Tristan und Isolde zu sehen war. In der Saison 2013/14 verkörperte sie am Burgtheater im Gestiefelten Kater die Rolle der Lore. 2015 stand sie am Volkstheater Wien in Haben in der Rolle der Rozí auf der Bühne.[7]

In der Fernsehserie CopStories verkörperte sie 2013/14 die Rolle der Chantal, in Mission: Impossible – Rogue Nation hatte sie 2014 eine kurze Szene als Assistentin des Wiener Staatsoperndirektors.[5] 2016 erhielt sie die Titelrolle in der RTL-Sitcom Magda macht das schon!, in der sie eine polnische Altenpflegerin spielt. Im Juni 2017 wurde mit den Dreharbeiten zur zweiten Staffel begonnen.[8][9][10][11] Für ihre Rolle als Magda wurde sie 2017 für den Deutschen Comedypreis in der Kategorie Beste Schauspielerin/Bester Schauspieler nominiert.

Verena Altenberger (2017)

Für die Hauptrolle in Die beste aller Welten wurde sie 2017 mit dem Schauspielpreis der Diagonale und als beste Schauspielerin beim Internationalen Filmfestival Moskau ausgezeichnet. In diesem Film von Adrian Goiginger verkörperte sie eine heroinabhängigen Frau, die versucht, ihre Sucht zu überwinden und vor ihrem Sohn, dargestellt von Jeremy Miliker, zu verbergen, den sie über alles liebt und dem sie die bestmögliche Mutter sein möchte. Der Film wurde auf der Berlinale 2017 uraufgeführt und dort mit dem Kompass-Perspektive-Förderpreis ausgezeichnet.

In der ServusTV-Spielfilmdoku The Makemakes in Hollywood – Auf den Spuren von The Sound of Music fungierte sie 2017 als Erzählerin.[12][13]

Auszeichnungen und Nominierungen

Filmografie (Auswahl)

  Commons: Verena Altenberger  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. castforward.de: Verena Altenberger. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  2. 1 2 Verena Altenberger: Vita. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  3. Salzburger Nachrichten: Der beste aller Karrierestarts - Verena macht das schon. Artikel vom 6. September 2017, abgerufen am 2. Jänner 2017.
  4. diepresse.com: Verena Altenberger: Aus dem Bauch heraus. Artikel vom 30. August 2017, abgerufen am 24. Oktober 2017.
  5. 1 2 News: Keine "Mission Impossible" für die Karriere. Artikel vom 6. Juli 2015, abgerufen am 5. Juli 2016.
  6. Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien - Abschlussjahrgang 2015 - Verena Altenberger. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  7. Volkstheater: Verena Altenberger. Abgerufen am 5. Juli 2016.
  8. Verena Altenberger räumt Hauptrolle in RTL-Sitcom ab. Artikel vom 31. Mai 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
  9. "Magda macht das schon": Drehstart für neue RTL-Sitcom. Artikel vom 31. Mai 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
  10. Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien: Verena Altenberger spielt Hauptrolle in neuer RTL-Sitcom. Artikel vom 18. August 2016, abgerufen am 20. August 2016.
  11. "Magda macht das schon" geht in die zweite Staffel. Artikel vom 20. Juni 2017, abgerufen am 20. Juni 2017.
  12. Schauspielstar Verena Altenberger besuchte Christkindlmarkt. Artikel vom 20. Dezember 2017, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  13. The Makemakes in Hollywood: Auf den Spuren von "The Sound of Music". Abgerufen am 20. Dezember 2017.
  14. orf.at: Große Diagonale-Preise wurden verliehen. Artikel vom 1. April 2017, abgerufen am 1. April 2017.
  15. orf.at: Großer Filmpreis für Salzburgerin in Moskau. Artikel vom 30. Juni 2016, abgerufen am 30. Juni 2017.
  16. derStandard.at: Deutscher Metropolis-Regiepreis: Goiginger als Mehrfachgewinner. Artikel vom 6. November 2017, abgerufen am 6. November 2017.
  17. Kurier: Österreichischer Filmpreis: Alberts "Licht" der große Favorit. Artikel vom 6. Dezember 2017, abgerufen am 6. Dezember 2017.
  18. "Der Deutsche Comedypreis 2017" - Nominierungen in 12 Kategorien. Artikel vom 12. September 2017, abgerufen am 13. September 2017.