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vom 28.10.2017, aktuelle Version,

Vierzehn Nothelfer (Gaid)

Vierzehn Nothelfer in Gaid

Die Wallfahrtskapelle zu den Vierzehn Nothelfern in Gaid in der Gemeinde Eppan wurde 1634/38 auf Veranlassung des aus Gaid stammenden Eustachius von Zinnenberg erbaut.

Das nur ca. 30 Gläubige fassende Schiff besitzt ein auf Konsolen aufliegendes Gratgewölbe und einen dreieckigen Chorabschluss. Die aufwändig gestaltete Tür ist mit Natursteinen gerahmt.

Die außen durch einen Dachreiter gestaltete Kapelle besitzt einen barocken Hochaltar mit einem Altarbild, das unter den Vierzehn Nothelfern den Stifter als Hl. Eustachius abbildet. Zu sehen sind auch die drei Frauen und zahlreichen Kinder des Stifters. Ebenfalls erhalten sind zwei Ölgemälde des gegeißelten Christus und der Maria mit Kind, sowie Votivtafeln, 14 Stationen, Statuen von Heiligen und die kunstvoll gestaltete Eingangstür.

Kirche in Gaid Innenraum

Vier Holzstatuen, die den Hl. Josef, den Hl. Johannes Nepomuk, den Hl. Franz Xaver und den Hl. Leonhard darstellen, schmücken die Kapelle. Außerdem befinden sich in ihrem Besitz auch sechs Votivtafeln, von denen vier aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts stammen und damit zu den ältesten Südtirols gehören.

Von Paul Honegger ist ein Marienbild zu sehen.

Die Kapelle ist denkmalgeschützt und steht mit dem Vorplatz und dem benachbarten Moarhof auch unter Ensembleschutz.

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