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vom 25.10.2017, aktuelle Version,

Wechselbahn

Aspang Markt–Friedberg
Streckenverlauf
Streckenverlauf
Streckennummer: 167 01
Kursbuchstrecke (ÖBB): 520
Streckenlänge: 21,473 km
Spurweite: 1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse: D3
Maximale Neigung: 22,5 
Minimaler Radius: 250 m
Aspangbahn von Wien
0,000 Aspang 473 m ü. A.
0,580 Brücke Murtalbach und Gemeindestraße
0,799 Brücke B54
1,698 Brücke L137
1,807 Brücke Großer Pestingbach
1,869 Brücke Gemeindestraße
1,912
2,117
Gerichtsbergtunnel (205 m)
2,270 Murtalviadukt
2,438
2,787
Sambergtunnel (349 m)
3,294 Ungarbach-Viadukt I L137
3,797
4,356
Windhof-Kehrtunnel (559 m)
4,415 Ungarbach-Viadukt II L137
4,770 Eisteich-Viadukt
5,468 Kleiner Hartberg-Viadukt
5,539
5,812
Kleiner Hartberg-Tunnel (273 m)
4,908 Habischleiten-Viadukt
6,603 Fadner-Viadukt
7,413 Ausschlag-Zöbern
7,560 AB Kaolinwerke (aufgelassen)
7,879 EK Gemeindestraße
8,055 Koglgraben-Viadukt
9,452 H.u.Lst. Mönichkirchen (aufgelassen)
9,694
12,171
Großer Hartbergtunnel (2.477 m)
13,755 Grenzbach und L4182
13,755 Landesgrenze Niederösterreich / Steiermark
14,077 Tauchen-Schaueregg 650 m ü. A.
14,238 Höllgraben-Viadukt
16,315 Wiesmath-Viadukt
16,812
18,024
Wiesenhöftunnel (1.212 m)
18,046 Brücke Pinka
18,315 Brücke Baumgartenweg und Hundsmühlbach
19,450 Mäuserlstill-Viadukt
19,798 Grollergraben-Viadukt
20,151 Brücke Geistbründlgraben
20,429 Unterführung Weg
20,618 Hst. Pinggau Markt vorm. H.u.Lst. 561 m ü. A.
20,669 Straßenbrücke L422
20,930 Stadtgraben-Viadukt
21,059 Hochstraße
21,473 Friedberg 551 m ü. A.
Pinkatalbahn nach Oberwart
Thermenbahn nach Fehring

Die Wechselbahn ist eine Eisenbahnstrecke in Österreich von Aspang nach Friedberg. Sie verbindet die Aspangbahn mit der Thermenbahn (von Friedberg nach Fehring) und der Pinkatalbahn (von Friedberg nach Oberwart).

Die Bahn erhielt den Namen, weil sie über den Gebirgszug des Wechsel von Niederösterreich in die Steiermark führt.

Geschichte

Eröffnung der Wechselbahn, 1910

Der Bau der Wechselbahn fand im Zuge des Baues der „Neuen Alpenbahnen“ statt, mit denen der Staat Österreich-Ungarn versuchte, das Transportmonopol der privaten Südbahngesellschaft nach Triest zu brechen. Die Bahnstrecke wurde am 11. Oktober 1910 eröffnet[1] und am folgenden Tag dem Verkehr übergeben.[2] Beim Bau kamen 16 Arbeiter ums Leben, mehr als 1600 Personen wurden verletzt.

Die Hartbergtunnel bei Mönichkirchen dienten dem beweglichen Führerhauptquartier „Frühlingssturm“ vom April 1941 als Ort zur Leitung des Balkanfeldzugs.

Fahrzeuge

Seit Anfang 2005 werden auf der Strecke im Personenverkehr die Triebwagen ÖBB 5022 (Desiro) von Siemens und VT 5047, bei lokomotivbespannten Zügen (zum Großteil City-Shuttle-Garnituren) die Baureihe 2016 Hercules eingesetzt. Güterzüge sind meist ebenfalls mit diesem Typ bespannt. Bis zu diesem Zeitpunkt fuhren auf der Strecke die VT 5047 und VT 5147 sowie die Lokomotiven der Reihe 2143 beziehungsweise 2043.

Weitere Bilder

Literatur

  Commons: Wechselbahn  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kleine Chronik. (…) Auszeichnungen anläßlich der Vollendung der Wechselbahn. In: Neue Freie Presse, Abendblatt, Nr. 16572/1910, 11. Oktober 1910, S. 1, unten links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.
  2. Die Eröffnung der Wechselbahn. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 16573/1910, 12. Oktober 1910, S. 12, unten links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nfp.