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vom 26.06.2017, aktuelle Version,

Willibald Ruttensteiner

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner

Willibald „Willi“ Ruttensteiner (* 12. November 1962 in Steyr, Oberösterreich) ist Sportdirektor des Österreichischen Fußball Bundes (ÖFB) und Projektleiter des Förderprogrammes für Nachwuchstalente Projekt12. Er trainierte zweimal interimistisch die österreichische Nationalmannschaft.

Als Sportdirektor des ÖFB und Interims-Teamchef

Nach dem Rücktritt von Didi Constantini im September 2011 wurde Ruttensteiner übergangsweise für zwei Spiele ÖFB-Nationaltrainer.[1] In diesen zwei Spielen erreichte er einen Sieg und ein Unentschieden. Er war zudem mitverantwortlich für die anfangs umstrittene Verpflichtung des Nationaltrainers Marcel Koller.[2]

Laufbahn als Spieler

Laufbahn als Trainer

  • 1993–1995: ATSV Sattledt (Meister 1993/1994)
  • 1995–1996: U-18-Trainer im BNZ FC Linz (österreichischer Meister)
  • 1996–1997: Co-Trainer FC Linz (Meister unter Heinz Hochhauser)
  • 1997–1998: Cheftrainer FC Linz
  • 1998–1999: Sportlicher Leiter BNZ OÖ LASK Linz und Nachwuchskoordinator des OÖFV
  • 1999–2001: ÖFB-Sportkoordinator und U21-Teamchef
  • 2001–2006: ÖFB-Sportdirektor und U-21-Teamchef
  • seit 2006: ÖFB-Sportdirektor
  • Oktober 2005: Sportliche Verantwortung als Interimstrainer für das A-Team in den WM-Qualifikationsspielen gegen England und Nordirland
  • September - November 2011: Sportliche Verantwortung als Interimstrainer für das A-Team in den EM-Qualifikationsspielen gegen Aserbaidschan und Kasachstan.

ÖFB-Länderspiele unter Teamchef Willibald Ruttensteiner

Legende
  • H = Heimspiel
  • A = Auswärtsspiel
  • grüne Hintergrundfarbe = Sieg Österreichs
  • gelbe Hintergrundfarbe = Unentschieden
  • rote Hintergrundfarbe = Niederlage

Erste Amtsperiode von Willibald Ruttensteiner, gemeinsam mit Andreas Herzog und Slavko Kovačić

Spiele Siege Remis Niederlagen Tore TD
2 1 0 1 2:1 +1
Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
647 08.10.2005 0:1 England England A Manchester (ENG) WM 2006-Qualifikation Erstes Länderspiel unter den Interimstrainern Willibald Ruttensteiner, Andreas Herzog und Slavko Kovačić
648 12.10.2005 2:0 Nordirland Nordirland H Wien WM 2006-Qualifikation Letztes Länderspiel unter den Interimstrainern Ruttensteiner, Herzog und Kovačić
Österreich qualifiziert sich als Gruppendritter nicht für die WM

Zweite Amtsperiode von Teamchef Willibald Ruttensteiner

Spiele Siege Remis Niederlagen Tore TD
2 1 1 0 4:1 +3
Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
706 07.10.2011 4:1 Aserbaidschan Aserbaidschan A Baku (AZE) EM 2012-Qualifikation Sportdirektor Willibald Ruttensteiner betreut die Mannschaft für zwei Spiele interimistisch
707 11.10.2011 0:0 Kasachstan Kasachstan A Astana (KAZ) EM 2012-Qualifikation Die Mannschaft verpasst als Gruppenvierter die Qualifikation zur Europameisterschaft

Weitere Aktivitäten

  • FIFA-Instructor
  • UEFA-Instructor
  • Mitglied der Technical Study Group (FIFA U-17 WM 2011 in Mexiko)
  • Mitglied der Technical Study Group (UEFA U-17 EM 2013 in der Slowakei)
  • Chef-Scout des Österreichischen Nationalteams (2006–2009)
  • Projektleiter Challenge 2008 (2003–2008)
  • Turnierdirektor UEFA-U19 Championship 2007
  • Projektleiter Projekt12 (seit 2009)

Publikationen

  • „Projekt Fußball“ - der Österreichische Weg (2000)
  • Videoproduktion Der „Österreichische Weg“ (2000)
  • „Projekt Challenge 2008“ (2002/03)
  • DVD „Techniktraining“ (2002)
  • DVD „Koordinationstraining“ (2005)
  • CD-ROM „Kinderfußball in Österreich“ (2006)
  • DVD „Conditioning Training“ (2008)
  • DVD „Fußball für Kinder“ (2010)
  • Buch „Von den Besten Lernen!“ (2010)
  • Broschüre „5er-Fußball“ und „9er-Fußball“ (2011)
  • Masterthesis „Ausbildungsland Österreich: Führt der österreichische Weg zu Erfolg?“ (2012)
  • Broschüre „9er-Fußball“ (2013)
  • Broschüre „Fußballfibel“ (2014)

Einzelnachweise

  1. Constantini geht sofort, Ruttensteiner übernimmt interimistisch
  2. Ruttensteiner: "Ich war in Trance und packte es kaum". In: derStandard.at. Abgerufen am 13. Oktober 2015.

Quellen