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Magenschab, Hans#


* 16.10.1939, Wien


Mag. Dr. Hans Magenschab

Jurist, Journalist


Magenschab
Hans Magenschab// Vergößern mit Klick
Mittelschule 1950- 1957; Familiäre Wurzeln: väterlicherseits Waldviertel, mütterlicherseits Slowenien.

Studium#

Rechtswissenschaften von 1957 – 1961, Gerichtsjahr 1962. Parallel bzw. anschließend Studium der Staatswissenschaften, Dissertation mit dem Thema: “Die Zweite Republik zwischen Kirche und Parteien“ (erschienen 1968 als Buch im Verlag Herold Wien-München); Promotion 1965. 1961/62 Pressereferent der Österreichischen Hochschülerschaft.

Beruflicher Werdegang#

Ab 1963 hauptberufliche Tätigkeit in einer großen internationalen Werbeagentur (Hager KG). Von 1966 bis 1970 Referent für Film, Rundfunk und Fernsehen der ÖVP-Bundesparteileitung; zugleich Geschäftsführer einer Tonstudio- und Videoagentur. Ab 1970 wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Politikwissenschaft der Universität Salzburg bei Univ. Prof. Rene Marcic.

  • Buchveröffentlichungen u.a. “Opposition und Parlament“ (zusammen mit Heinrich Neisser, 1972);
  • “Rundfunk und Fernsehen im politischen Prozess Österreichs“ (1974).

Journalistische Tätigkeit#

Ab 1970 Redaktionsmitglied in der Wochenzeitung „Die Furche“, 1975/76 deren Chefredakteur; daneben seit 1973 Medien-Konsulent von Creditanstalt-Bankverein.
Anschließend Pressereferent der NÖ-Landesgesellschaft NEWAG/NIOGAS (heute: EVN); bis 1980.
1980 bis 1990 Chefredakteur des im KURIER-Verbund herausgegebenen Wochenmagazins “Wochenpresse“.
1990 bis 1994 Leiter der Redaktionen des Niederösterreich- und Burgenland-¬KURIERs.
Seit 1990 auch Chefredakteur der niederösterreichischen Kulturzeitschrift “morgen“ (als Nachfolger des PEN-Präsidenten György Sebestyen).

Ab 1994 Abteilungsleiter in der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei und Pressesprecher des Bundespräsidenten; ab 1998 Leiter des Presse- und Informationsdienstes der Präsidentschaftskanzlei. Ernennung zum Hofrat. Pensionierung 2004.

Seither: Weiterführung der Kulturzeitschrift „morgen“ als Chefredakteur; Regelmäßige Kolumnistentätigkeit für die „Salzburger Nachrichten“ sowie das Wochenmagazin „Format“.

Buch-Veröffentlichungen#

  • “Josef II. - Revolutionär von Gottes Gnaden“, (Styria 1979);
  • Erzherzog Johann – Habsburgs grüner Rebell“ (Styria 1982, neu aufgelegt bei Heyne, 2002);
  • „Andreas Hofer - Zwischen Napoleon und Kaiser Franz “(Styria 1984; neu aufgelegt bei Amalthea 1998).
  • “Der Krieg der Großväter 1914 -1918“ (Edition S,1988);
  • „Böhmen-Mähren-Slowakei – Die Welt der Großväter “ (Edition S, 1991);
  • „Geschichte lebt - Die Wiederentdeckung Mitteleuropas“ (Edition Atelier“ ,1993).
  • „Die Große Flut – Oder: Die Errettung Österreichs durch den Kabinettsdirektor Dr.Tuzzi (Roman, Verlag NÖ-Pressehaus,
  • Josef II. – „Österreichs Weg in die Moderne“, (Verlag Amalthea 2006).
  • Andreas Hofer, Held und Rebell der Alpen (Verlag Amalthea 2007)
  • Erzherzog Johann, Bauer, Bürger, Visionär (Verlag Styria, 2008)
  • Die Welt der Großeltern – Böhmen und Mähren, Bildband (Verlag Amalthea, 2009)
  • Die geheimen Drahtzieher: Macht und Einfluss der Studentenverbindungen (Styria, 2011)
  • Der Große Krieg. Österreich im Ersten Weltkrieg 1914-1918 (Tyrolia, 2013)

ORF- Fernsehen#

  • Nach div. Hörfunk-Drehbüchern 42 Fernsehdokumentationen ab 1967, u. a. die 20-teilige (jeweils halbstündige) Fernseh-Reihe „WIR- Dokumentationen aus Österreich“ (1967 – 1973);
  • „Die Wiener Ringstrasse“ (zusammen mit Karlheinz Roschitz),1975;
  • „Opium fürs Volk – Sport contra Kultur?“(1976);
  • „Österreichs Richelieu – Kardinal Khlesl“ (1978);
  • „Mythos im Vormarsch?“ (1978);
  • “Juden in Wien“ (ausgezeichnet mit dem Österreichischen Volksbildungspreis) (1980);
  • „200 Jahre Josef II. – Ein Unterschied nicht herrschen kann“ (1981);
  • „Anton Wildgans – Zum 50. Todestag“ (1982);
  • „200 Jahre Heuriger“ (1984);
  • „200 Jahre – Das Ende der Todesstrafe“ (1986);
  • „Brüderl kumm – Der Tod in Österreich“ (1987);
  • Das Dritte Lager in Österreich – 40 Jahre und eine Vorgeschichte“ (1989);
  • “Mozart und die Frauen“ (1990);
  • „Aus dem gleichen Stamm“ (1992);
  • „Die Liechtensteiner“ (1993);
  • “Ikonen, Halbmond, Doppeladler - Konfessionen am Balkan“ (1994);
  • „1000 Jahre Österreich – Film V – 1945 bis heute“ (1996).

Privates#

Seit 1965 verheiratet mit Christiane Marie M., zwei Kinder (Georg, 40 und Marie-Helene 36).

Auszeichnungen#

Fernsehpreis der Österreichischen Volksbildung 1980 für „Juden in Wien“;
Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich (1998);
Silbernes Ehrenzeichen des Landes Salzburg (2006)
Leopold-Kunschak-Preis 1999 als Chefredakteur des „morgen“;
Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse (2003);
Commendatore della Republica Italiana (2004)
Kommmandeur des niederländischen Ordens von Oranje-Nassau, (1994)
etc.

Redaktion: P. Diem
Stand: 2009