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artgerecht: Kommunikatives III#

(Die weiteren Tage)#

von Martin Krusche

Man kann diesen Satz an etlichen Stellen meiner Notizen finden: „Vernetzung ist kein Inhalt, sondern eine Methode“. Wer würde sich um die Methode kümmern, bevor Inhalte gefunden sind? Gut, in manchen Formationen ist das der Fall. Es bedeutet freilich, auf die Art geht es primär nicht um Kunst, sondern um Geselligkeit. Das ist legitim, aber es würde mich nicht interessieren.

Martina Brandl (links) im Gespräch mit Christa Zmölnig. Im Hintergrund Extremsportler Jörg Painsipp (links) im Gespräch mit Richard Mayr.
Martina Brandl (links) im Gespräch mit Christa Zmölnig. Im Hintergrund Extremsportler Jörg Painsipp (links) im Gespräch mit Richard Mayr.

Wir haben gerade erlebt, daß es gesamt 40 Menschen waren, die im Zusammenwirken „Mini Fabula“ und „artgerecht“ möglich gemacht haben. Das ist im gesamten Umfang noch keine Vernetzung, aber eine temporäre Kooperation.

Viktor Podrepsek und Eva Hollinger
Viktor Podrepsek und Eva Hollinger

Ich darf allerdings annehmen, es werden sich aus diesem Kreis ein paar Kunstschaffende dem „Archipel“ für weiter Schritte anschließen. Doch bei uns wird nicht „rekrutiert“. Für Möglichkeiten der Verständigung sind die Tage nach der Vernissage sehr wichtig.

Johannes Rubey, Christa Zmölnig und Monia Lafer
Johannes Rubey, Christa Zmölnig und Monia Lafer

Eine Zeit der entspannten Gespräche, bei denen es natürlich auch um Inhalte geht. Das ist fast zwingend, weil Künstlerinnen und Künstler, denen es nicht bloß um Selbstrepräsentation geht, naturgemäß neugierig sind, wißbegierig.

Richard Mayr und Martina Brandl
Richard Mayr und Martina Brandl

In diesem Zusammenhang konnten wir auch unsere nächsten zwei Ausstellungen schon weiter präzisieren.


Abstecher in den „Kulturraum, von links: Christa Zmölnig, Viktor Podrepsek, Martina Brandl und Eva Hollinger
Abstecher in den „Kulturraum, von links: Christa Zmölnig, Viktor Podrepsek, Martina Brandl und Eva Hollinger

Das mag verdeutlichen, wie wir im „Archipel“ nicht dazu eigen eine „Event-Politik“ zu verfolgen. Es gibt ein paar gesteckte Ziele anhand von festgelegten Themen, die sich als vorrangig herauskristallisiert haben. Der Weg zu den Veranstaltungen ist dann aber zugleich der Weg eines inhaltlichen Prozesses.



Weiterführend: Der Kulturraum#