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artgerecht: Finissage II#

(Die Schnittstelle)#

von Martin Krusche

Das Abbauen einer Ausstellung bedeutet in unserem Fall, daß jeder Handgriff zur nächsten Station führt. Das heißt ferner, ein Großteil gezeigter Werke geht an die Künstlerinnen und Künstler zurück. (Einiges davon wurde verkauft.)

Joachim Karner räumt auf.
Joachim Karner räumt auf.

Manche Exponate (wie auch das weiße Regal haben wir über den Hautplatz getragen und im „Kulturraum“ eingelagert. Dort kann man derzeit noch „Farben der Liebe“ (Richard Mayr) sehen. Inzwischen bereitet Martina Brandl „Gravierend“ (Episode III: Das Abstrakte und das Erzählerische) vor. (Links am Seitenende!)

Auf einer der Fensterbänke sehen Sie derzeit diesen Würfel, das Fragment einer Arbeit von Eva Hollinger. Ein Vorbote auf die kommende Episode. Wir debattieren momentan Fragen wie: Weshalb haben Menschen begonnen, Bildnisse zu erschaffen?

Von der Poststation ind en Kulturraum: Demnächst wird die nächste Eisode aufgebaut.
Von der Poststation ind en Kulturraum: Demnächst wird die nächste Eisode aufgebaut.

Das begann einst sehr physisch: Felsritzzeichnungen, sogenannte Petroglyphen. Rund zehntausend Jahre nach deren Auftauchen dann die Höhlenmalereien. Mangels Quellenlage können die Anfänge nicht genauer datiert werden.

Für uns bedeutet freilich dieses kurze Ausleuchten der historischen Hintergründe ein Stück weiterer Klärung, was es mit aktuellem Kunstschaffen auf sich hat und was das kulturpolitisch bedeutet. Die archipelischen Prozesse handeln von einem Prinzip, das empfiehlt: Aktion und Reflexion beieinander halten.

Manches ist schon Teil einer neuen Erzählung.
Manches ist schon Teil einer neuen Erzählung.

Und der Klassiker vor der Kulturraum-Tür? Ein Zufall. Aber ein schöner Querverweis auf den Themenbereich „Endorphin-Maschine“. Ich tippe hier auf Mercedes-Benz W 136, wie er ab 1936 gebaut wurde.

Zu jener Zeit war die Stromlinie gerade ein bedeutender kultureller Code geworden; was rund um 1933 begonnen hatte. Zum Produktionsende im Jahr 1952 kam die Form der selbsttragenden Ponton-Karosserie über den Horizont herauf.

Mercedes-Benz 170: Wir debattieren auch Momente der Designgeschichte.
Mercedes-Benz 170: Wir debattieren auch Momente der Designgeschichte.

Das ist ein relevanter Teilbereich a) des Themas Industriedesign und b) der Kommunikation im öffentlichen Raum, denn wir teilen einander vor allem per Dresscode und per Automobildesign allerhand mit. Aber dazu später…

Ein Vorbote der nächsten Episode.
Ein Vorbote der nächsten Episode.



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