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sylvia k. kummer • isabelle stalzer • fritz pumm#

(Vernissage)#

11. September 2026, Gleisdorf#

Fotograf Richard Mayr, Obmann des „Archipel“, gewöhnt sich langsam daran, bei Vernissagen auf einer Leiter zu stehen, um das Publikum anzusprechen. Maler Fritz Pumm sorgt hier für statische Sicherheit.

Intrada: das Rituelle ist zwar unverzichtbar, darf aber knappp gehalten werden.
Intrada: das Rituelle ist zwar unverzichtbar, darf aber knappp gehalten werden.

Links von ihm Künstlerin Isabelle Stalzer, rechts von Mayr Sylvia K. Kummer. In den Tagen davor hatte es etlicher Handgriffe bedurft, um aus der Summe höchst unterschiedlicher Werke ein kohärentes Statement zu bilden.

Das ermöglicht in der Betrachtung grundlegende Anregungen. Unser Geist kann sich jederzeit im Alltag mit konkreten Eindrücken vollsaugen, die sich meist rational gut ordnen lassen. Das ist aber nur ein Bruchteil dessen, was uns Menschen innerlich ausmacht.

In der Befassung mit Kunst kann man den anderen Instanzen unserer Wahrnehmung Gelegenheit bieten, lebhaft zu werden. Und Vernissagen haben eine wichtige Funktion als Anlaß, daß sich geistreiche Menschen begegnen, manche zum ersten Mal. Meine Erfahrung besagt, daß dabei immer etwas entsteht, was vorher nicht greifbar gewesen ist. Darin war dieser Abend keine Ausnahme.

In Erwartung des Publikums: der Moment in der Schwebe.
In Erwartung des Publikums: der Moment in der Schwebe.

Ein Objekt von Sylvia K. Kummer.
Ein Objekt von Sylvia K. Kummer.

Künstler Luis Siegl (links) und Mathematiker Heimo Müller.
Künstler Luis Siegl (links) und Mathematiker Heimo Müller.