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Wir haben zu wenig Phantasie#

(Diskurs und Themenabend, Herbst 2019)#

In manchen Momenten verschwimmen die Grenzen zwischen dem Blick in die Zukunft und dem in die Vergangenheit. Rückblicke sind zwar mit Quellenlagen und Fakten unterlegt, aber das macht sie a priori nicht unbedingt zuverlässiger als Ausblicke in die Zeit vor uns. Wir verhandeln zwischen Reminiszenz und Prognose unsere Annahmen über das Kommende. (Irgendwo liegt darin auch die Frage nach Zukunftsfähigkeit.)

Wissenschafter Hermann Maurer (links) und Künstler Martin Krusche. (Foto: Ursula Glaeser)
Wissenschafter Hermann Maurer (links) und Künstler Martin Krusche. (Foto: Ursula Glaeser)

Wissenschafter Hermann Maurer und Künstler Martin Krusche widmen sich genau dieser Option, der Frage nach Zukunftsfähigkeit, gestützt auf ein Stück Vorgeschichte. Unser 2017er Kunstsymposion stand unter dem Titel „Artist is Obsolete“. Das bezog sich auf eine Arbeit von Künstler Niki Passath, der seit Jahren konsequent die Beziehungen zwischen Menschen und Maschinen untersucht.

Dazu legte Maurer damals die Behauptung vor: „Wir haben zu wenig Phantasie“. Siehe dazu die gleichnamige Publikation: (link) Das sind auch Themen, die im Austria-Forum bearbeitet werden.

Sein Denkanstoß: „Vieles, was vorhergesagt wurde, ist nicht gekommen. Vieles, was gekommen ist, wurde nicht vorhergesagt.“ Mit welchen Vorstellungen von Wissenserwerb kann man sich nun auf der Höhe der Zeit bewegen? Welche Rolle mag dabei Geschichtskenntnis spielen? Was sind günstige Bedingungen, um Neues oder wenigstens Nächstes entstehen zu lassen? Das wird im Herbst 2019 zur Debatte stehen.

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