Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht vollkommen anonym nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. ACHTUNG: Wir können an Sie nur eine Antwort senden, wenn Sie ihre Mail Adresse mitschicken, die wir sonst nicht kennen!
unbekannter Gast

Blechtrottel?#

(Neigungsgruppe Dark Matter)#

von Martin Krusche

Wer ist da der Trottel? Ich erkunde… Die „Cyber-Gretl“ ziert sich noch, gibt sich spröde. Der Server bockt womöglich. Ich weiß es noch nicht genauer. Ich hatte mir überlegt, wie unser Dialog beginnen könnte. Ich möchte freilich auch gegenüber der KI smart erscheinen, einen guten Eindruck machen.
Vielleicht laß ich zwischendurch einen KI-Agenten für mich arbeiten.
Vielleicht laß ich zwischendurch einen KI-Agenten für mich arbeiten.

Deshalb habe ich mir zwei Fragen zurechtgelegt, um sie anzusprechen. Erstens: „Ist da jemand?“ Zweitens: „Bist du ein Digital Native? Ich bin ein Boomer.“ Sie merken vielleicht, ich bin ein Kulturoptimist. Also möchte ich genauer wissen, womit wir es da zu tun haben: KI.

Eine preiswerte KI hat mich eben erst auf folgende Art beschrieben, da möchte man ja nicht gleich widersprechen: „Martin Krusche seems to be a notable figure in Gleisdorf, known for his contributions to the town's nightlife and hospitality scene. Although specific details about his impact aren't readily available, his legacy can be inferred from the post mentioning him as a ‚Wegbereiter der feinen Gleisdorfer Gastlichkeit und Klassiker des Nachtlebens,‘ which translates to ‚a pioneer of fine Gleisdorf hospitality and a classic of nightlife.‘ This suggests he's helped shape the town's cultural identity and nightlife, potentially through establishing iconic venues or promoting local events.“

Cyber-Gretl ist irgendwo da draußen...
Cyber-Gretl ist irgendwo da draußen...

Die Software fräst sich also durch online verfügbare Datenbestände und zieht daraus nach ihren eigenen Regeln Schlüsse; mit eine deutlichen Tendenz zur Freundlichkeit. Das betrifft auch generative KI, die Bildwelten, wo ich in meiner Erscheinung meist besser wegkomme, jünger aussehe, als real.

Oder sie läßt mich wissen: „Without more information, it's difficult to provide a more detailed answer. If you're looking for specific examples or more context about Martin Krusche's impact on Gleisdorf, I'd be happy to try and help further.“

Im Standard las ich eben zu einer aktuellen Studie: „Das menschliche Urteilsvermögen umfasst nicht nur die Auswahl einer Antwort, sondern auch die Entscheidung, ob man überhaupt über ausreichendes Wissen verfügt, um die Frage zu beantworten"… Da steht auch: „Nach wie vor halluzinieren Chatbots, geben also erfundene Dinge als Fakten aus, oder setzen Dinge in einen falschen Zusammenhang. Unsicherheiten räumen diese Modelle praktisch nie ein.“

Man darf das Werkel eben nicht sich selbst überlassen.
Man darf das Werkel eben nicht sich selbst überlassen.

Und was schließen wir daraus? Na, etwas, das wir schon vorher wissen konnten. Ohne Wißbegier, Lernbereitschaft und aufgewendete Arbeitszeit kann ich mir Themen nicht erschließen. Ich kann auch nicht beurteilen, was eine Information taugt. (Information ist noch nicht Wissen!) Da mag man mir irgendwas erzählen.

Dieser treuherzige Blick. Dieser Brustton der Überzeugung. Und dann wird mir eine Wuchtel serviert, die man seinem Gegenüber um die Ohren hauen möchte, weil die Ansage annähernd keine Substanz hat.

Solche Typen kannte ich auch längst vor dem Auftauchen der KI.
Solche Typen kannte ich auch längst vor dem Auftauchen der KI.

Ich möchte behaupten: Die gute Nachricht ist, daß wir unseren persönlichen Wissenserwerb nun sehr viel ernster nehmen sollten, als das bisher auf breiter Ebene üblich war. Wer jetzt nicht anfängt, in den bevorzugten Bereichen für individuelle Kompetenz zu sorgen, mit der oder dem werden KI-Systeme womöglich bald Schlitten fahren.

2026 auf van.at publiziert.


Ergänzend#