Wegmarken: Gleisdorf III#
(Ein Weg)#
von Martin KruscheZum Ende des ersten Teils dieser Route hieß es: „Über die Alois Grogger-Gasse geht es dann bergauf in den Wald, zum Jungberg.“ Dort gibt es noch vor dem Waldrand eine Villa, zu der ein opulentes Wegkreuz gehört, dem ein Platz mit Bank gerichtet wurde. Es ist das aufwendigste meiner bisherigen Umschau. (Alle Fotos: Martin Krusche)

GLD031: Muß man nicht suchen, ist unübersehbar. Hier wird der Auftraggeber geehrt.

GLD032: Die große Geste in der Körperlichkeit von Jesus korrespondiert mit einem Gedicht am Kreuzstamm.

GLD033: Die Konzentration auf das Eigentliche an einem beschaulichen Ort.

GLD034: Stilsicher, denn ein Zettel bittet darum, auf Kerzen zu verzichten.

GLD035: Ein selbstbewußtes Statement in sehr gepflegtem Zustand.

GLD036: Mutter Maria im regional üblichen Dresscode.

GLD037: Wunderbar roh und minimalistisch, sehr wahrscheinlich ein sakrales Zeichen.

GLD038: Ich vermute, der Stamm war einfach so in den Boden gesetzt.

GLD039: Die Baumbilder machen es mir meist schwer, wenn sie nicht so gut auffindbar am Straßenrand bestehen.

GLD040: Es gefällt mir sehr, wenn sich Zeit in Dingen abbilden darf, auch wenn damit die ursprüngliche Botschaft verblaßt.
Schließlich dieses Baumbild, von dem nur das Gehäuse blieb. Der Inhalt ist völlig verrottet. Ich finde freilich auch an solchen Markierungen Gefallen. So zeigt sich auf diesem einen Weg quasi ein umfassendes Panorama der Darstellungsweisen. Vom einfachen Bildstöckchen in der Rainfeldgasse, mit geringen Mitteln erstellt, über einige klassische Positionen, darunter auch die historische Tiefe am Rennfeld.
Schließlich die sehr große Geste vor der Villa und die exzellente künstlerische Arbeit im Wald. Dann löst sich alles auf, ergibt sich der Natur. Juni 2021: Neuer Informationsstand. Siehe: "Das erloschene Bild" (Ein Wegmarke am Sandriegelweg)!
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