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Passivhaus#

Als Passivhaus wird ein Gebäude bezeichnet, dessen Wärmebedarf zum überwiegenden Teil aus “passiven” Quellen wie Sonneneinstrahlung oder Abwärme von Personen oder Geräten gedeckt wird. Die sehr gute Wärmedämmung solcher Gebäude in Verbindung mit einer Lüftungsanlage und der Nutzung von Sonnenenergie und interner Wärmequellen gewährleistet ein behagliches Innenklima und einen Heizwärmebedarf, der 15 kWh pro Quadratmeter und Jahr nicht übersteigt.

Das Passivhaus ist weit mehr als ein Niedrigenergiehaus. Das Passivhaus baut auf den Erkenntnissen zum gesunden Wohnen, der Naturwissenschaften und auf intelligenter Technik auf. Viele Probleme mit alten und auch neuen Gebäuden haben ihre Ursache in einer nur halbherzigen Beachtung bauphysikalischer Gesetze. Wärme strömt von Bereichen höherer Temperatur in solche mit niedriger. Heizen ist das Ersetzen von verlorengegangener Wärme durch neu zugeführte Energie. Je weniger verloren geht, desto geringer ist der Aufwand.

Österreich weist 2016 mit über 12 Mio. m2 Passivhausfläche bereits fast eineinhalb Quadratmeter Passivhausfläche pro Einwohner auf. Passivhäuser werden im AEIOU Beitrag ausführlicher beschrieben.

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