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HS-ART Digital Service GmbH

Bezeichnung der Firma
HS-ART Digital Service GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
1998
Geschäftsbereich
Softwarelösungen zur digitalen Restaurierung von Filmen, Forschung im Bereich digitaler Medien
Stichworte / Themen
Bildverarbeitung
Software
Adresse
Dietrichsteinplatz 38010 Graz
Kontakt
http://www.hs-art.com
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.

Unternehmensprofil#

Hollywood reloaded#

Der Weltmarktführer für die digitale Restaurierung alter Filme kommt aus Graz. HS-Art Digital haucht Klassikern neues cineastisches Leben ein.

Wenn heute ein alter Spielfilm im Fernsehen läuft, ist er mit großer Wahrscheinlichkeit DIAMANT-geschliffen. Diese Software-Lösung für die digitale Restaurierung alter Filme hat seine Wurzeln in einem Projekt von Joanneum-Research Ende der 1990er-Jahre. Die Digitalisierungswelle war damals in vollem Gange und das Herüberretten alter Film-Klassiker in die digitale Zukunft ein großes Thema. Und damit auch das Ausbessern von Fehlern und Beschädigungen, die in Jahrzehnten der Lagerung oft passieren. Schmutz, Risse, Kratzer, Vergilben – Projektleiter Walter Plaschzug und sein Team sagten damals dem Zahn der Zeit auf Zelluloid den Kampf an. Und das ziemlich erfolgreich.

Alte Filme wie neu

Heute ist das von Geschäftsführer Franz Höller geleitete Unternehmen HS-Art Digital die erste Adresse für Produktionsfirmen und Filmarchive weltweit. Egal ob Hollywood oder Bollywood – an den Software-Lösungen des sechsköpfigen Teams vom Grazer Dietrichsteinplatz führt fast kein Weg vorbei. Die Rettung alter cineastischer Kostbarkeiten ist aber nur ein Aspekt der Arbeit. Auch wenn alte Filme in neuer Technik, etwa in Blu-ray, wieder aufgelegt werden, kommt die Software von HS-Art zum Einsatz. Natürlich muss diese immer weiter entwickelt werden. Nicht nur die Kunden von HS-Art sind in der ganzen Welt zuhause – auch der Mitbewerb. “Deshalb arbeiten wir mit Hochdruck an neuen selbstlernenden Programmtechnologien”, erzählt Walter Plaschzug. “Die künstliche Intelligenz wird von sich aus Fehler erkennen und was zu deren Beseitigung zu tun ist. Sie simuliert und entlastet damit den Bearbeiter.” Auch ein Programm für altes und fehlerhaftes Videomaterial wird in Kürze auf den Markt kommen. Damit auch in Zukunft alte Filme wieder wie neu aussehen.


Josef Weiss, Franz Höller, Walter Plaschzug, Philipp Jocham, Foto: SFG
Josef Weiss, Franz Höller, Walter Plaschzug, Philipp Jocham
Foto: SFG
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