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Werk: Stangl-Puch#

(Der Rahmen der ersten Puch MS 50)#

von Martin Krusche

Aus der Welt der Leichtmotorräder kamen Impulse. Ebenso aus der Welt von Fahrrädern, die mit Hilfsmotoren aufgerüstet wurden. Einige Zeit gab es dann auch verstärkte Fahrradrahmen mit Hilfsmotoren. Aber diese Konstruktionen hielten nicht stand.

Der nackte Rahmen aus gepreßten Halbschalen. (Werksgrafik, Archiv Fredi Thaler)
Der nackte Rahmen aus gepreßten Halbschalen. (Werksgrafik, Archiv Fredi Thaler)

Daher blätterte sich eine kühne Vielfalt von Rahmenkonstruktionen auf, die mit 50 ccm-Motörchen befeuert wurden. Massenproduktion heißt mitunter sparsamer Einsatz der Mittel, damit ein stabiles, aber preiswertes Produkt rauskommt, das sich bewährt, also gut verkauft.

Und so sieht das dann aus. Deshalb zeige ich hier den nackten Rahmen der Stangl-Puch, einer Werkszeichnung aus einem Ersatzteilkatalog. Die frühe, noch auffallend zarte Version, aus zwei Halbschalen zusammengeführt.

Die Stangl-Puch in erster Ausführung. (Werksgrafik, Archiv Fredi Thaler)
Die Stangl-Puch in erster Ausführung. (Werksgrafik, Archiv Fredi Thaler)

Dazu eine Werksfotografie mit dem kompletten Fahrzeug, dessen Motor durch die Gebläseverkleidung stattlich wirkt, aber ein zartes Werkel ist.

Am Anfang war sogar der Gepäcksträger noch ein schlichtes, aus Blech herausgestanztes Teil. Kosten sparen! Spätere Modelle wurden dann im Detail aufwendiger.

Hier ist der Klassiker etwas ausfügrlicher dargestellt: "Die Stangl-Puch"