unbekannter Gast

Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Österreichisches Papiermacher-Museum#

4662 Steyrermühl/Oberösterreich, Museumsplatz 1 4662 Steyrermühl/Oberösterreich, Museumsplatz 1


Das 1997 gegründete Papiermachermuseum ist das größte seiner Art in Europa. Die "Papierwelten" befinden sich in stillgelegten Werkshallen der Papierfabrik Steyrermühl, die seit 1868 rund 110 Jahre Papier und Zellulose produzierte. Zum 20-Jahr Jubläum des Museums wurde es 2017 umgestaltet.

Wasser als zentrales Element bei der Papierherstellung – für den Transport des Rohmaterials wie für die Herstellung – wird in Form von Exponaten oder als beeindruckender Fluss-Blick durch die großen Fenster der ehemaligen Maschinenhalle zum wichtigen Bestandteil des Museumsrundganges. In der Halle steht ein originalgetreuer Nachbau der ersten Papiermaschine der Welt (1799).

Im Museumsgebäude befindet sich eine Produktionsstätte für edle, handgeschöpfte Papiere mit Wasserzeichen. Das österreichische Druckereimuseum umasst ca. 50 betriebsbereite Maschinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert für Buch-, Offset- und Tiefdruck.

In der Druckgrafischen Werkstatt kann man bei Lithografie- und Monotypie-Workshops die Kunst alter Drucktechniken erlernen.

Das Feuerwehrmuseum befindet sich im 1. Obergeschoß jenes Gebäudekomplexes, in dem neben dem Papiermachermuseum, die Handschöpferei, das Druckereimuseum, die Lithogafie, eine Malschule, Veranstaltungssäle und ein Museumscafé untergebracht sind. Die Exponate aus den Archiven der Laakirchner Feuerwehren werden auf einer Ausstellungsfläche von rund 260 m² präsentiert.

Die historischen Hallen der ehemaligen Papierfabrik Steyrermühl beherbergen auch das Veranstaltungszentrum ALFA („Alte Fabrik“) für kulturellen Veranstaltungen. In den letzten Jahren hat sich ALFA auch zu einer beliebten Hochzeitslocation entwickelt.

Eine Brücke über die Traun führt zum Schau-Kraftwerk Gschröff, das erste in Östererreich erbaute Wasserkraftwerk (1888/89). Das bis ins Detail im Originalzustand erhaltene Kleinkraftwerk liefert bis heute Strom an die Papierfabrik.


Quelle:
Homepage

hmw