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Erstes Treffen der 17 Europäischen Universitäten in Brüssel#

Mit dem EU-Projekt EPICUR konnte sich die BOKU als eine von zwei österreichischen Universitäten im Rahmen der „European University Initiative“ gegen starke internationale Mitbewerber durchsetzen. Rektor Hasenauer war beim Kick-off Meeting in Brüssel. #

Von links: Christine Gangloff-Ziegler (Uni Haute-Alsace), Joachim Schiewer (Uni Freiburg), Michael Deniken (Uni Strasbourg), Thomas Ledicki (Uni Poznań), Thoma Hirth (KIT) und Hubert Hasenauer (BOKU)
Von links: Christine Gangloff-Ziegler (Uni Haute-Alsace), Joachim Schiewer (Uni Freiburg), Michael Deniken (Uni Strasbourg), Thomas Ledicki (Uni Poznań), Thoma Hirth (KIT) und Hubert Hasenauer (BOKU)

Am 7. November fand auf Einladung der Europäischen Kommission erstmals ein hochrangiges Treffen der ausgewählten Europäischen Universitäten in Brüssel statt, zu der auch die Bildungsminister der Mitgliedsstaaten geladen waren. Die Ministerratsvorsitzende und finnische Wissenschaftsministerin Hanna Kosonen übernahm die offizielle Vorstellung des EU-Programms. „Die BOKU ist eine der ganz wenigen Spezialuniversitäten, die in der ersten Runde ausgewählt wurde. Wir haben damit die Chance, gemeinsam mit führenden Partner-Universitäten unsere exzellente Stellung im Bereich der nachhaltigen Entwicklung weiter auszubauen und qualitativ zu wachsen“, freut sich Rektor Hubert Hasenauer in einer ersten Stellungnahme.

Campus mit 270.000 Studierenden in sechs Ländern#

Vergangenen Juli gewann die Universität für Bodenkultur Wien gemeinsam mit sieben Kooperationspartnern des Konsortiums „European Partnership for an Innovative Campus Unifying Regions“ – kurz EPICUR - die Ausschreibung für das Projekt "European Universities". Dabei kooperiert die BOKU mit den deutschen Universitäten Freiburg und dem Karlsruher Institut für Technologie, den Universitäten Strasbourg und Haute-Alsace in Frankreich, der Universität von Amsterdam in den Niederlanden, der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań in Polen und der Aristoteles Universität Thessaloniki in Griechenland, um einen gemeinsamen Bildungsraum zu schaffen. Das Ziel ist ein europäischer, digitaler Campus mit 270.000 Studierenden in sechs Ländern.

Austausch für Generationen#

Der Schwerpunkt der Kooperation wird auf neuen, digitalen Lehrformaten und auf dem Ausbau der Mobilität für Studierende liegen. Die BOKU liefert hierfür wesentliche Inputs im Bereich der Universitätsnetzwerke ICA (European Association of Life Science Universities) sowie CASEE (ICA Regional Network for Central and South Eastern Europe) und deckt im Konsortium den Bereich Nachhaltigkeit ab.

Kontakt: astrid.kleber@boku.ac.at