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Das Hesser-Denkmal#

Erinnerung an das Gefecht in der Schwarzlackenau#

Hesser-Denkmal
Das Hesser-Denkmal erinnert an ein Gefecht des k.k. Niederösterreichischen Infanterie-Regiments „Freiherr von Hess“ Nr. 49 bei heutigen Schwarzlackenau (21. Wiener Gemeindebezirk) im Zuge der Schlacht bei Aspern am 13. Mai 1809, bei dem den Truppen Napoleon Bonapartes der Übergang auf das linke Donauufer verwehrt wurde.
Der Obelisk befindet sich auf dem Neubaugürtel in Wien nahe dem Westbahnhof auf einer Grünfläche, die seit 2013 Emil-Maurer-Park heißt. Der jugendgerecht gestaltete Park wurde nach dem ehemaligen sozialdemokratischen Bezirksvorsteher von Neubau, Dr. Emil Maurer (1884-1967), benannt. Nach den Februarkämpfen 1934 abgesetzt und inhaftiert, wurde er 1938 ins KZ Dachau, danach ins KZ Buchenwald gebracht und 1939 ins Exil nach Großbritannien entlassen. Nach der Rückkehr war er 1952-1963 Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde in Wien.
Vor dem Jahre 1989 befand sich dieses Denkmal in der Mitte zwischen dem Wiener Westbahnhof und der Lazaristenkirche "Zur Unbefleckten Empfängnis". Für den Neubau der U-Bahn-Station Westbahnhof wurde es dann versetzt.

Am Fuße eines 16 Meter hohen Obelisken mit einer Bronzekopie der österreichischen Kaiserkrone an der Spitze stehen zwei Skulpturengruppen. Ein stehender Infanterist hält die Regimentsfahne hoch, der andere wurde verwundet und kniet daneben. Auf der Rückseite steht ein brüllender Löwe auf einer erbeuteten Fahne und militärischen Trophäen. Der Löwe wurde von Bildhauer Josef Tuch nach einem im Tiergarten Schönbrunn lebenden Vorbild. Die Figur des Infanteristen mit der Regimentsfahne zitiert sowohl das Reiterdenkmal Erzherzog Karls auf dem Heldenplatz als auch das Wiener Deutschmeisterdenkmal, an dem Tuch mitgearbeitet hatte.


Hesser-Denkmal
Hesser-Denkmal
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Quellen: Wikipedia, Wien Wiki

Fotos: P. Diem